Forcola di Livigno • GR

Zum Lago Vago, dem türkisfarbenen Bergsee

Rundum ein Augenschmaus, dazu noch eine abwechslungsreiche und spannende Wegführung – das verspricht diese Gipfeltour. Am besten wählt man einen sonnigen Tag, denn erst dann kommen die Farben des Sees und des Gesteins so richtig zur Geltung. Bis zum Lago Vago ist es eine leichte Bergwanderung, auch noch bis zum Gratansatz. Wer weiter will, benötigt einen sicheren Tritt und Schwindelfreiheit. Zwar bewegt man sich am Gipfelkamm meist durch Gehgelände, doch recht exponiert, hie und da müssen die Hände eingesetzt werden. Die Wanderung beginnt auf dem Forcola di Livigno und folgt zunächst der Grenzlinie zwischen dem Engadin und dem Veltlin. Am Grenzstein auf der Passhöhe biegt man in den Pfad südöstlich bergwärts, vorbei an der Madonna delle Acque, ins Val Orsera. Bei P. 2461 – nun schon in Italien – gabelt sich der Weg und man biegt links ab. Al Vach und Lach dal Vach steht auf den Wegweisern, Monte Vago und Lago Vago im lokalen Dialekt. Vach vom lateinischen vacuum, also «leer», bezeichnet das öde und unbewirtschaftete Gelände, das das Gebiet des Monte Vago charakterisiert. Der italienisierte Name Vago steht für «instabil», wie ein Grossteil der Hänge hier. Nach einem steilen Aufstieg schlängelt sich die Route nordöstlich zum Kar des Monte Vago, in das sich der See bettet. Viele wollen der leuchtenden Perle nahe sein, das zeigt ein Trampelpfad ans Ufer hinunter. Der offizielle Wanderweg führt oberhalb des Sees durch Blockwerk zum Gratansatz des Monte Vago bei P. 2906. Nun geht es rechts der felsigen Kammschneide und den rot-weiss-roten Markierungen nach auf den Gipfel, wo man sich ins Gipfelbuch eintragen kann. Traumhaft die Rundschau: die Berninagruppe, das Hochtal von Livigno, Ortler und Königsspitze stechen hervor. Auf dem gleichen Weg kehrt man zurück. Früher konnte auf dem Forcola di Livigno auch übernachtet werden, das ist seit einigen Jahren leider nicht mehr möglich.

Informazione

Rifugio Tridentina, Restaurant, Bar, Laden, +39 0342 28 52 29

Hotel Bernina Hospiz, 081 844 03 03, hotelberninahospiz.ch

Escursione Nr. 2346

Pubblicato 2026 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

Iris Kürschner

Percorso dell'escursione

Forcola di Livigno
0:00
0:00
Pt. 2461
0:30
0:30
Pt. 2906
1:45
1:15
Monte Vago
2:15
0:30
Pt. 2906
2:35
0:20
Pt 2461
3:25
0:50
Forcola di Livigno
3:45
0:20
Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

Proposte escursionistiche

Rundwanderung ab Isenthal hoch über dem Urnersee Nr. 2291
Isenthal, Dorf • UR

Rundwanderung ab Isenthal hoch über dem Urnersee

Isenthal, ein kleines Urner Bergdorf mit rund 500 Einwohnerinnen und Einwohnern, liegt auf 771 M. ü. M. eingebettet in eine eindrucksvolle Berglandschaft. Von hier aus führt diese abwechslungsreiche Rundwanderung auf den Scheidegg-Grat, eine markante Felskette mit grossartigen Ausblicken auf den Urnersee und die umliegenden Gipfel. Zu Beginn folgt die Route westwärts der Strasse. Doch schon bald zweigt der Bergwanderweg rechts ab und gewinnt an Höhe. Nach einem zunächst sanften Anstieg wird das Gelände steiler. Der Blick schweift dabei immer wieder zur Bergkette an der Kantonsgrenze zwischen Uri und Nidwalden mit Gipfeln wie dem Chaiserstuel und dem Hoh Brisen. Nach etwas mehr als einer Stunde erreicht man die Geländeterrasse Oberre Furggelen. Von hier eröffnet sich erstmals der Blick auf den Urnersee. Anschliessend führt der Weg weiter bergauf durch dichten Nadelwald. Der zunehmend steinige Pfad folgt schliesslich dem Scheidegg-Grat und schlängelt sich zwischen zahlreichen Föhren hindurch, die dem Abschnitt einen beinahe mediterranen Charakter verleihen. Rund zwei Stunden nach dem Start in Isenthal ist der höchste Punkt der Wanderung auf 1413 Metern erreicht. Durch die Bäume hindurch zeigen sich im Süden Gipfel wie der Brunnistock, der Urirotstock und der Schlieren. Im zweiten Teil der Wanderung folgt die Route dem Grat ostwärts. Dabei eröffnen sich immer neue Perspektiven auf den Urnersee, den südlichsten Arm des Vierwaldstättersees. In der Ferne ist die Kantonshauptstadt Altdorf zu erkennen. Ab Oberbärchi führt der Weg zurück ins Tal. Der Weg ist durchgehend gut signalisiert und weist keine ausgesetzten oder absturzgefährdeten Stellen auf. Die Wanderung verlangt aufgrund der Länge und der Höhenmeter dennoch eine gute Grundkondition. Da auf den Höhenzügen keine Wasserstellen vorhanden sind, empfiehlt es sich, ausreichend Wasser mitzunehmen.
Per l’alpe Grum sul passo del Bernina Nr. 2024
Cavaglia — Ospizio Bernina • GR

Per l’alpe Grum sul passo del Bernina

Un lago che sembra un saluto amoroso e un ghiacciaio che dà la sensazione di poterlo toccare: questa escursione in montagna tra la Val Poschiavo e l’Alta Engadina presenta numerosi momenti clou per gli appassionati della natura e della ferrovia. Si parte dalla stazione di Cavaglia su un altopiano nei pressi di Poschiavo. Dal centro del paese si raggiunge dapprima la centrale idroelettrica, da dove inizia la ripida salita verso il Lago Palù (Lagh da Palü). L’itinerario segue sempre i segnavia del percorso 33 «Via Albula/Bernina» di SvizzeraMobile. Costeggiando scabre rocce e accompagnati dal gorgoglio del fiume, dopo quasi un’ora si raggiunge il bacino alimentato dalle acque di fusione del ghiacciaio del Palù, che si vede da qui. La silhouette cuoriforme del lago la si distingue solo da molto più in alto. Ma già da qui è possibile vedere i treni che percorrono la celebre linea del Bernina lungo il serpeggiante tracciato della Ferrovia Retica. Alla stazione Alp Grüm il sentiero si snoda formando una bella ansa: Il posto ideale per fare una sosta e godere della vista sull’imponente ghiacciaio, dove il ghiaccio si scioglie per diventare una scrosciante cascata. Sul tratto successivo, la salita che porta al belvedere Sassal Mason, si ha persino l’impressione di poter quasi toccare con mano il ghiacciaio. Ed ecco che da questa posizione rialzata il lago Palù si presenta come un cuore brillante di colore azzurro. La veduta spettacolare rende più facile superare gli ultimi metri di dislivello inerpicandosi lungo un percorso a serpentina. Dal belvedere di Sassal Mason con le sue case a cupola in pietra, il panorama spazia fino al lago di Poschiavo. A questo punto si può riprendere fiato: si è raggiunta, infatti, la quota più alta dell’escursione. L’ultimo tratto conduce attraverso lo scabro paesaggio alpino leggermente in discesa al lago Bianco e lungo le sue sponde all’Ospizio Bernina, la stazione più in altitudine della Ferrovia Retica.
Gita tra i prati fioriti vicino al confine Nr. 1514
Rifugio Saoseo • GR

Gita tra i prati fioriti vicino al confine

La natura incontaminata della Val da Camp e i suoi coloratissimi prati fioriti creano un paesaggio mozzafiato. Tra i due edifici in pietra del Rifugio Saoseo, il sentiero di montagna si inerpica per un breve tratto e già dopo un quarto d’ora si arriva al lago di Saoseo, incastonato nell’incantevole vallata e dal colore verde smeraldo in cui si riflettono i colori dei pini cembri e dei larici. Sulle sue rive sbocciano le rose alpine. La Val da Camp, non molto coltivata, è il regno della flora alpina. Il lago di Val Viola, un po’ più grande, invita a riposarsi sulle sue sponde. Proseguendo si raggiunge un piccolo capanno in legno, dove il sentiero si dirama verso destra e attraversa un torrente per poi inerpicarsi più ripido. A metà della salita, dopo una sporgenza rocciosa, c’è uno splendido prato pieno di nigritelle, astri alpini, vari tipi di trifoglio, campanule e molti altri fiori. Sono state trovate persino una nigritella color vaniglia e la rarissima orchidea nana delle Alpi (Chamarchis alpina). Bisogna però guardare bene, perché quest’orchidea è verde e alta solo 5-15 cm. Questa specie cresce solo tra i 1500 e i 2700 m s.l.m. Un fiore propriamente alpino! Predilige le posizioni ventilate nelle praterie rase alpine. Ed è lì che è possibile trovarla nella Val da Camp. Si prosegue poi lungo il passo senza nome e si scende al Rifugio Viola. Qui è Italia e nel rifugio già si sente l’aria del Sud. Da un’antica mulattiera lastricata si arriva al Passo di Val Viola. Conviene però svoltare a destra sul sentiero poco prima del passo. Attraverso un breve tragitto a zigzag si raggiunge il piccolo altipiano di Plan da la Genzana. Da lì si imbocca il sentiero sulla destra e si scende alla Valle di Campasciol, che riporta al lago di Val Viola. Ai bordi del sentiero si possono ammirare ancora splendidi fiori. Dalle ripide pareti rocciose della Val da Camp sbocciano fiori meravigliosi come l’arnica, le campanule, l’artiglio del diavolo. Una gioia per gli occhi!
Viel Schwung im Puschlav 2 Nr. 1345
Fda Ospizio Bernina — Cadera • GR

Viel Schwung im Puschlav 2

In der letzten Eiszeit lag das Puschlav unter einem mächtigen Gletscher, dessen Schmelzwasser bei Cavaglia riesige Gletschermühlen ausgefeilt hat. Die Steine frassen sich mit einer gewaltigen Kraft in den Fels, sodass die tiefste Mühle über 14 Meter misst. Nach der Eiszeit füllten sich die Mühlen mit Erde und Steinen. Freiwillige haben die im Volksmund «Töpfe der Riesen» genannten Löcher wieder freigelegt - sie können nun kostenlos besichtigt werden. Vom Ospizio Bernina führt eine Kiesstrasse zur Staumauer und weiter bis nach Poz dal Dragu, von wo ein Pfad hinunter an den Lagh da l'Ombra eingeschlagen wird. Danach beginnt die einzige wirkliche Steigung dieser Wanderung. Später hält der Weg mehr oder weniger die Höhe und passiert Fichten, Felsblöcke und Alpenrosen sowie den einen oder anderen Abgrund. Auf der anderen Talseite schlängelt sich die Bahn quietschend die Serpentinen hoch. Bald beginnt der Abstieg nach Cavaglia mit seinen Gletschermühlen, die als Teil der Wanderung besucht werden können. Der Weg bis nach Cadera schliesslich ist ein ehemals gepflästerter, heute noch mit Trockenmauern gesäumter Handelsweg. Ob die Familie Fahrender aus einer lokalen Sage ebenfalls diesen Weg gewählt hatte, ist unklar. Jedenfalls passierte sie die Cavagliasco-Schlucht, wo die altersschwache Mutter einen Halt verlangte. Doch die hungrigen, ungeduldigen Söhne zeigten kein Verständnis und schleuderten die alte Frau in die Schlucht. Bevor sie aufprallte, verdammte sie ihre Familie, die Felsen öffneten sich und die Söhne stürzten mit ihr hinunter. Der Kopf der alten Frau ist heute noch in der Schlucht unten bei den Gletschermühlen zu sehen.

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469T Val Poschiavo

CHF 22.50

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Grigioni Svizzera sudorientale Escursione alpina Estate Escursione in vetta Escursione circolare per le persone che non soffrono di vertigini Media T4

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