Es duftet, summt und blüht um die Wette. Früchte und Blüten, die man auch naschen darf, begleiten durch die Jahreszeiten: Der Permakultur-Erlebnispfad lädt ein, in das Naturparadies der Schweibenalp einzutauchen.
Von der Bushaltestelle Bramisegg gerade einmal eine Viertelstunde entfernt, fühlt man sich hier in einem geborgenen Kosmos, in dem es alles hat, was es für ein gutes Leben braucht. Auf der Schweibenalp wird im Einklang mit der Natur gelebt und produziert. Zur Selbstversorgung der Hausküche – ein Mittagessen lohnt sich – und zum Verkauf im hauseigenen Shop, zum Beispiel Kräuteröle und -salben, Heiltees und Honig, Saatgut und Setzlinge. «Dank der Höhensonne produzieren die Kräuter mehr ätherische Öle, was sie wirkungsvoller macht», erklärt Anna Murphy, Verantwortliche der Kräuterei, wo die Dörrapparate für die Trocknung der Pflanzen stehen. Einmal im Monat werden Führungen angeboten, bei denen man viel Hintergrundwissen erfährt. Beim Bummel durch den Garten zeigt sich die Wichtigkeit der Biodiversität, der Schaffung verschiedener Lebensräume, damit alles bestens gedeiht. Holz-, Sand- und Steinhaufen sowie Trockenmauern dienen als Rückzugsnischen für Nützlinge wie Igel, Eidechsen, Käfer. Hecken wirken als Nistplatz für Vögel, Feuchtbiotope sind für Libellen und Amphibien zwischen Kräuterterrassen, Wildbienenhotel, Staudengärtnerei, Gemüsegarten, Obsthainen und Pilzwald. Das Herz des Ganzen bildet der Kompostplatz, wo das, was wir als Abfall bezeichnen, zurück in den Kreislauf geht, um wieder Nährstoffe zu geben.
alpine-permakultur.ch