• Die zahlreichen Kiesbänke der Saane sind wunderbare Spielplätze für Kinder. Bild: Monika Leuenberger

    Die zahlreichen Kiesbänke der Saane sind wunderbare Spielplätze für Kinder. Bild: Monika Leuenberger.

  • Die imposant in die Höhe ragenden Sandsteinfelsen an der Saane versetzen einen immer wieder in Erstaunen. Bild: Monika Leuenberger

    Die imposant in die Höhe ragenden Sandsteinfelsen an der Saane versetzen einen immer wieder in Erstaunen. Bild: Monika Leuenberger.

  • Kurz nach dem Institut Agricole Grangeneuve erhascht man einen bezaubernden Ausblick auf das Kloster Hauterive. Bild: Monika Leuenberger

    Kurz nach dem Institut Agricole Grangeneuve erhascht man einen bezaubernden Ausblick auf das Kloster Hauterive. Bild: Monika Leuenberger.

  • Ein kurzer, steiler Abstieg auf einem schmalen Pfad – und schon ist man beim Kloster Hauterive angelangt. Bild: Monika Leuenberger

    Ein kurzer, steiler Abstieg auf einem schmalen Pfad – und schon ist man beim Kloster Hauterive angelangt. Bild: Monika Leuenberger.

  • Nach dem Kloster Hauterive säumen unzählige mit Gesichtern oder Tieren eingeschnitzte Holzpfähle den Weg der Saane entlang. Bild: Monika Leuenberger

    Nach dem Kloster Hauterive säumen unzählige mit Gesichtern oder Tieren eingeschnitzte Holzpfähle den Weg der Saane entlang. Bild: Monika Leuenberger.

  • Der Weg führt am Kraftwerk Hauterive vorbei, das sich mit seiner beschaulichen Lage neben Fluss und Wald durchaus sehen lässt. Bild: Monika Leuenberger

    Der Weg führt am Kraftwerk Hauterive vorbei, das sich mit seiner beschaulichen Lage neben Fluss und Wald durchaus sehen lässt. Bild: Monika Leuenberger.

  • Kurz vor der Einmündung der Ärgera schlängelt sich ein gemütlicher Waldweg der Saane entlang. Bild: Monika Leuenberger

    Kurz vor der Einmündung der Ärgera schlängelt sich ein gemütlicher Waldweg der Saane entlang. Bild: Monika Leuenberger.

    Grangeneuve — Marly, Gérine • FR

    Von der mäandernden Saane zur wilden Ärgera

    Die Wanderung startet beim Institut Agricole Grangeneuve, auf dessen Grundstück sich ein öffentlicher Waldlehrpfad befindet, und führt bereits nach kurzer Gehzeit zum wunderschönen, in einer Saaneschlaufe eingebetteten Kloster Hauterive. Dieses wird von ca. 20 Zisterziensermönchen bewohnt und kann geführt besichtigt werden. Sorgfältig mit Figuren geschnitzte Zaunpfähle säumen den weiteren Weg dem Flussufer entlang und lenken die Kinder hervorragend vom Wandern ab. Immer wieder bietet sich die Möglichkeit, auf einer der zahlreichen Kiesbänke eine Rast einzulegen, die steil aufsteigenden Sandsteinfelsen zu bestaunen und am Wasser zu spielen. Später überquert man zum ersten Mal die Saane und biegt in ein Waldstück ab, auf dessen Strecke sich einige gemütliche Grillstellen befinden. Über eine Bogenbrücke, vorbei am Kraftwerk Hauterive, schlängelt sich der Weg weiter der Saane entlang bis zur Einmündung der Ärgera. Auch dort lässt es sich in den schönen Wäldchen und auf den Kiesbänken nochmals herrlich rasten und baden. Nach ein paar problemlos bewältigbaren, kurzen Steigungen führt das letzte Teilstück schnurgerade der Ärgera entlang. Am Zielort Marly befinden sich einige Restaurants, wo der Nachwuchs mit einer wohlverdienten Glace belohnt werden kann.

    Information

    Erreichbar ist Grangeneuve «Institut Agricole» mit dem Bus ab Freiburg. Ab Marly «Gérine» verkehrt wiederum ein Bus nach Freiburg.

     

    Institut Agricole Grangeneuve, 026 305 55 00, www.fr.ch/de/grangeneuve
    Klosterladen Hauterive, 026 409 71 00, www.abbaye-hauterive.ch
    Restaurant de la Gérine, 026 436 15 38, www.lagerine.ch

    Wanderung Nr. 1961

    Publiziert 2022 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Monika Leuenberger

    Grangeneuve
    0:00
    0:00
    Abbaye de Hauterive
    0:15
    0:15
    accommodation
    shopping
    Arconciel L'Hôtel
    0:40
    0:25
    Marly au port
    1:15
    0:35
    fireplace
    Marly, Gérine
    2:00
    0:45

    Wandervorschläge

    Am Ufer der naturbelassenen Reuss Nr. 2317
    Mellingen Heitersberg — Birmenstorf AG, Strählgass • AG

    Am Ufer der naturbelassenen Reuss

    Diese Wanderung für Gross und Klein führt durch eine der attraktivsten und naturbelassensten Flusslandschaften des Mittellandes. Mit etwas Glück kann man Kormorane beim Flügeltrocknen beobachten und entdeckt Nagespuren der aktiven Biberfamilie. Nach Ankunft am Bahnhof Mellingen Heitersberg gelangt man schon bald ans idyllische Reussufer. Im Sommer treiben Gummiboote flussabwärts, und eine Vielzahl von Sandsträndchen und Feuerstellen lädt zum Baden und Verweilen ein. Begleitet vom Rauschen und Gurgeln des Wassers führt ein schmaler Pfad durch das Reussuferschutzgebiet. In dieser intakten Natur fühlt man sich weitab von der Zivilisation. Während man Feuchtgebiete mit Schachtelhalmwäldchen, Kiesbänke und das Eichenwaldreservat von Mellingen passiert, bietet der Uferweg immer wieder neue und abwechslungsreiche Perspektiven auf die dynamische und naturbelassene Flusslandschaft. Auf halber Strecke, kurz vor dem Chlusgrabe, der über einen Steg gequert wird, gelangt man auf eine Forststrasse, und der Wald lichtet sich. Bald passiert man die Lindmüli und das dazugehörige Naturschutzgebiet mit sichtbaren Revitalisierungsmassnahmen und erreicht kurz darauf das Ziel in Birmenstorf.
    Auf dem Uferweg zum Baselbieter Hardwald Nr. 2244
    Kaiseraugst — Birsfelden, Hard • BL

    Auf dem Uferweg zum Baselbieter Hardwald

    Der Wald bietet Erholungsraum, spendet Schatten, reinigt die Luft und ist der Lebensraum vieler Arten. Diese Funktionen zu erfüllen, wird mit der zunehmenden Trockenheit und den steigenden Temperaturen immer schwieriger – der Wald ist gestresst. Auch der Hardwald zwischen Muttenz und Birsfelden leidet seit 2018 unter erheblichen Trockenschäden. Die grüne Insel – umringt von Industrie, Rhein und Autostrasse – ist das Ziel dieser stadtnahen Wanderung. Im Hardwald kann beobachtet werden, was unternommen wird, damit auch künftige Generationen den Wald geniessen können. Auf einer Versuchsfläche hat der Forstbetrieb sogenannte zukunftsfähige Baumarten gepflanzt. Anhand dieser Testpflanzung untersucht die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL während 30 bis 50 Jahren, wie die Bäume mit dem sich ändernden Klima zurechtkommen. Wer selbst begutachten möchte, wie die jungen Pflänzchen gedeihen, und den Waldbesuch mit einer Uferwanderung kombinieren will, macht sich in Kaiseraugst in Richtung Basel auf den Weg. Gleich zu Beginn, wenige Minuten vom Bahnhof entfernt, ist das Gemäuer des Kastells Kaiseraugst mitten im Quartier zu bestaunen. Es zählt zu den wichtigsten heute noch sichtbaren Baudenkmälern der römischen Koloniestadt Augusta Raurica. Von der Schifflände Kaiseraugst führt der Uferweg auf einem schmalen, grünen Gürtel in Richtung Basel. Vorbei an Bootsstegen, blühenden Promenaden und via Wasserkraftwerk Augst entlang von Fischer- und Ferienhäuschen und durch bewaldete Abschnitte. Bei Schweizerhalle weicht die Natur den Kränen und Industriearealen, bis nach einem kurzen Abschnitt an der Hauptstrasse die Abzweigung in den Hardwald folgt, wo die Jungpflanzen langsam, aber stetig zu einer neuen Generation Wald heranwachsen.
    Am Ufer des Greyerzersees Nr. 1972
    Corbières, Pont de Corbières — Broc-Village • FR

    Am Ufer des Greyerzersees

    Zwischen Corbières und Broc lag vor mehr als 100 Jahren ein ausgedehntes Auengebiet mit kilometerlangen Schotterbänken, Sandhügeln und Altwasserläufen. Die Saane und der Jaunbach, zwei ungestüme Wildbäche, trafen hier aufeinander. Sie überfluteten die Aue mit jedem Hochwasser und formten die Landschaft immer wieder neu. Mit dem Bau der beiden Staumauern von Rossens 1948 und von Lessoc 1968 wurde das Gebiet dauerhaft überschwemmt, der heutige See entstand. Leider verschwanden damit auch drei Viertel der Auenlandschaft. Heute ist nur noch die Mündung der Saane in den Greyerzersee bei Broc eine solche, eine schützenswerte aber, und hier befindet sich der grösste Silberweiden-Auenwald der Schweiz. Diese Familienwanderung passt gut in den Frühling oder Sommer und hat auch bei Regen ihren Reiz. Der Wegverlauf ist einfach zu finden. Wer bei der Pont de Corbières Richtung Broc einfädelt, kann sich kaum mehr verlaufen. Der Weg führt meist dem Ufer entlang, der künstlich geregelte Wasserspiegel ist manchmal durch einen steilen Geröllstreifen vom Weg getrennt. Teilweise ist der Streifen aber auch flach und eignet sich zum «Schifere», um den einen oder anderen flachen Stein über die Wasseroberfläche hüpfen zu lassen. Oft ist man im Wald, der vor Sonne und Regen schützt. Von einigen offenen Wegpartien aus hat man schliesslich einen Panoramablick auf den Moléson, die Dent de Broc und den Gibloux. Achtung bei der Planung der Picknickpause: Bräteln kann man nur im ersten Teil, wo es viele Möglichkeiten dazu gibt, ab Bois des Crêts verbieten die Regeln des Auenschutzes (zone alluviale) das Feuermachen. In Les Laviaux gibt es ein Restaurant, hier kann man auch im See baden.

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    Freiburg Westschweiz Wanderung Sommer Nachmittagswanderung Uferwanderung für Familien tief T1

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