• Auf dem ersten Abschnitt führt der Weg über den Damm der Simme. Bild: Kim Bütikofer

    Auf dem ersten Abschnitt führt der Weg über den Damm der Simme. Bild: Kim Bütikofer.

  • Moosbedeckte Steine säumen den Weg auf dem ersten Abschnitt. Bild: Kim Bütikofer

    Moosbedeckte Steine säumen den Weg auf dem ersten Abschnitt. Bild: Kim Bütikofer.

  • Idyllisch: Moosbedeckte Steine säumen den Weg. Bild: Kim Bütikofer

    Idyllisch: Moosbedeckte Steine säumen den Weg. Bild: Kim Bütikofer.

  • Wildnis pur: ein kleiner Bach, der parallel zur Simme fliesst. Bild: Kim Bütikofer

    Wildnis pur: ein kleiner Bach, der parallel zur Simme fliesst. Bild: Kim Bütikofer.

  • Zwischen dem Stauwehr und der Feuerstelle Herrenmätteli führt die Route kurz an befahrenen Strassen entlang. Bild: Kim Bütikofer

    Zwischen dem Stauwehr und der Feuerstelle Herrenmätteli führt die Route kurz an befahrenen Strassen entlang. Bild: Kim Bütikofer.

  • Die Feuerstelle Herrenmätteli mit dem grossen Spielplatz. Bild: Kim Bütikofer

    Die Feuerstelle Herrenmätteli mit dem grossen Spielplatz. Bild: Kim Bütikofer.

  • Kurz vor dem Ziel: Blick auf den Thunersee, im Hintergrund das Sigriswiler Rothorn in den Wolken und das Niederhorn. Bild: Kim Bütikofer

    Kurz vor dem Ziel: Blick auf den Thunersee, im Hintergrund das Sigriswiler Rothorn in den Wolken und das Niederhorn. Bild: Kim Bütikofer.

    Oey-Diemtigen — Gwatt, Moos • BE

    Vom Simmental zum Thunersee

    Diese Wanderung ist ideal für heisse Tage. Die Route führt mehrheitlich unter einem Schatten spendenden Blätterdach der Simme entlang. Wem es dann immer noch zu warm ist, hat unterwegs viele Gelegenheiten, die Füsse im Wasser zu kühlen. Und am Ziel wartet der Thunersee mit Bademöglichkeiten. Die Wanderung beginnt in Oey und führt idyllisch dem Simmeufer entlang bis zum Stauwehr Simmenporte. Wenn die Simme viel Wasser führt, dann schiesst sie mit ohrenbetäubendem Getöse über das Wehr in die Tiefe. Nach einem kurzen Stück entlang der Hauptstrasse und unter der Autobahnbrücke hindurch erreicht man bei Wimmis die Feuerstelle Herrenmätteli, wo ein grosser Spielplatz zum Verweilen und Picknicken einlädt. Ein weiterer Höhepunkt ist die Überquerung der längsten freitragenden Holzbrücke der Schweiz, die nur für Velofahrende sowie für Fussgängerinnen und Fussgänger gebaut wurde. Nach der Brücke führt der Weg wieder hinunter zur Simme, die hier in die Kander mündet. Die letzte Etappe der Wanderung führt bei Hani weg vom Wasser und hinauf auf eine sanfte Anhöhe mit herrlicher Aussicht auf den Thunersee. In Gwatt endet die Wanderung. Wer sich abkühlen will, findet im Bonstettenpark ideale Badegelegenheiten.

    Information

    Erreichbar ist Oey-Diemtigen mit dem Zug ab Bern oder Zweisimmen. Von «Gwatt, Moos» fährt der Bus nach Thun oder Spiez.

    HOF bar & snacks, Oey, 033 681 00 14, diemtigtal.ch/gastro/hof-bar-snacks

    Wanderung Nr. 2134

    Publiziert 2024 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Kim Bütikofer

    Oey-Diemtigen
    0:00
    0:00
    Burgholz
    0:30
    0:30
    Simmenporte
    1:00
    0:30
    Herremätteli
    1:15
    0:15
    fireplace
    Simmesteg
    1:30
    0:15
    Hani
    2:15
    0:45
    Alti Schlyffi
    2:35
    0:20
    Gwatt, Moos
    3:00
    0:25
    Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil

    Wandervorschläge

    Wilde Auenlandschaft im Entschligetal Nr. 1848
    Frutigen • BE

    Wilde Auenlandschaft im Entschligetal

    Zu Fuss nur gerade eine halbe Stunde von Frutigen befindet sich ein Stück Wildnis. Im breiten Flussbett der Entschlige kann man bei niedrigem Wasserstand mit Kindern wunderbar spielen und planschen. Auf halbem Weg überquert man den Fluss über eine der längsten Hängebrücken Europas. Die Wanderung beginnt am Bahnhof Frutigen und führt dem Wegweiser «Holzskulpturenweg» folgend entlang der Entschlige flussaufwärts. Ausserhalb des Orts trifft man bereits auf die ersten Skulpturen, den Wolf und das Rotkäppchen. Am Rande des Naturschutzgebiets «Engstligenauen» liegt die Brätlistelle Gand mit einer grossen Feuerstelle. Entlang von grünen Wiesen und durch lichte Wälder hindurch, folgt man der Auenlandschaft bis zur Hängebrücke Hostalde. Ein kurzer, steiler Aufstieg über Treppenstufen führt hinauf zur Brücke. Oben angekommen, wird man mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Nach der Einkehr im Hängebrügg-Beizli führt der Weg über Wiesen und durch lichte Buchenwälder oberhalb der Entschlige zurück Richtung Frutigen. Man begegnet den Skulpturen Fuchs und Bär, und immer mal wieder geben die Bäume einen Blick auf den Bergbach frei. Das letzte Stück führt auf Asphalt durch dörfliche Strukturen bis nach Frutigen
    Von Ilanz nach Versam Nr. 1581
    Ilanz — Stn. Versam-Safien • GR

    Von Ilanz nach Versam

    Vor 10‘000 Jahren wurde das Tal durch den Flimser Bergsturz verschüttet. Der Rhein hat dann nach und nach die Rheinschlucht - auf romanisch «Ruinaulta» - aus dem Kalkstein ausgespült. Es entstanden eindrückliche Felsformationen und wilde Flusslandschaften. Seltene Tiere wie der Flussregenpfeifer oder der Flussläufer brüten in der Rheinschlucht. In den Föhrenwäldern an den Hängen der Schlucht blühen mehrere Orchideenarten wie der seltene Frauenschuh. Die Wanderung startet in Ilanz. Wer genügend Zeit hat, sollte unbedingt einen Abstecher in die Altstadt machen. Ein mit Schauspielern inszenierter Rundgang bietet eine gute Möglichkeit, einen Eindruck vom Leben in der ersten Rheinstadt im 16. Jahrhundert zu bekommen. Der Bergwanderweg folgt nun stets dem Vorderrhein. Die Flusslandschaft zwischen Ilanz und Reichenau mit Auenwäldern und Inseln ist auch bei Kayakfahrern sehr beliebt. Wer Glück hat, kann sie auf ihrem wilden Ritt durch die Wellen beobachten. Entlang des Wegs laden einige Feuerstellen, bei denen meistens sogar Holz zur Verfügung steht, zum Verweilen ein. Bei der historischen Bahnstation Valendas-Sagogn besteht die Möglichkeit, die Wanderung abzukürzen und den Zug durch den abgelegenen Teil der Schlucht zu nehmen. Wer jedoch noch genug Kraft in den Beinen hat, sollte unbedingt bis zur Station Versam-Safien weiterwandern. Zum einen, weil die Landschaft immer schöner und eindrücklicher wird: 300 Meter hohe Kalksteinwände ragen in die Höhe, und bizarre Felsformationen säumen die Schlucht. Und zum andern, weil es beim Bahnhof ein wunderbares kleines, mystisches Restaurant gibt.
    Zur schönsten Bucht Europas Nr. 1523
    Spiez — Aeschiried, Schulhaus • BE

    Zur schönsten Bucht Europas

    Ufer- oder Strandwege an grösseren Gewässern sind infolge Überbauungen vielerorts verschwunden oder in privatem Besitz und somit nicht für die Öffentlichkeit begehbar. Eine wunderschöne Ausnahme bildet der Strandweg von Spiez nach Faulensee, welcher bereits 1914 gegen erheblichen Widerstand realisiert wurde. Er führt von der schönsten Bucht Europas hautnah am Wasser entlang ins beschauliche Dorf Faulensee. Einen guten Blick über die ganze Bucht geniesst man beim Bahnhof Spiez, wo die Wanderung beginnt. Einige Treppenstufen und Kurven später ist das Ufer des Thunersees erreicht und man wandert nun, immer der Beschilderung Nr. 26 folgend, direkt am Wasser entlang bis nach Faulensee. Ab Dorfausgang bis zum kleinen Bootshafen Güetital führt der Weg ein Stück weit teils asphaltiert direkt neben der Hauptstrasse. Nach Unterquerung der Autobahn folgt dann der Aufstieg über Wiesen- und Waldwege nach Krattigen. Beim Schulhaus wird die Hauptstrasse überquert, um dann stetig höher zu steigen und immer neue Ausblicke über den See und auf die gegenüberliegenden Berge zu entdecken. Beim Wegpunkt Hellbode verlässt man den Panoramaweg Nr. 26 und biegt rechts ab in Richtung Aeschiried. Zwei Ruhebänke bieten eine gute Gelegenheit, das eindrückliche Bergpanorama auf sich wirken zu lassen. Ein paar Wanderminuten später präsentiert sich mit dem Niesen das Wahrzeichen von Spiez von seiner besten Seite. Alsbald ist danach die Postautohaltestelle Schulhaus in Aeschiried erreicht, von wo das Postauto zurück nach Spiez fährt.
    Wurstwandern Nr. 0609
    Erlenbach im S. — Riedli • BE

    Wurstwandern

    Es ist sinnvoll, sich von Anfang an um den Rückweg zu kümmern und die Wanderung nach dem Fahrplan des Postautos ab Riedli auszurichten. Dieses fährt nämlich unregelmässig. Vom Bahnhof Erlenbach führt der Weg ein kleines Stück die Bahnlinie entlang und an der Sägerei vorbei, wo es herrlich nach frisch geschnittenem Holz duftet. Bald schon geht es links über die Simme in den Wald hinein und in einem ersten Aufstieg Richtung Ägelsee. Wer jetzt ins Schnaufen gekommen ist, kann sich auf einem der Bänkchen am Ufer des kleinen Sees ausruhen und Kräfte sammeln für den zweiten Aufstieg. Nach einem kurzen Stück in der Ebene geht es nämlich wieder steil hoch, an einem sonnigen Tag ist man hier froh um den Schatten spendenden Mischwald. Nur kurz geniessen Wandernde die erreichte Höhe, immerhin sind es fast 800 Höhenmeter, die sie von Erlenbach im Simmental bis Tschuggen erklommen haben. Und schon geht es wieder abwärts, erst steil und stellenweise im Zickzack, dann gemächlich. Zwischendurch bietet sich ein schöner Ausblick auf die gegenüberliegenden Hänge und Berggipfel des Diemtigtals. Man durchwandert auf der ganzen Strecke immer wieder Kuhweiden. Schön ist die herbstliche Flora; blühende Disteln, Herbstzeitlosen und goldenes Laub. Im «Burelädeli» gleich bei der Talstation der Wiriehornbahn werden köstliche Backwaren, Glace und einheimische Produkte verkauft. Die verschiedenen Trockenwürste sind ganz besonders empfehlenswert. Aus Ziegen‑ oder Rindfleisch, dicke, dünne, weiche Landjäger oder härtere «Bauernknebel». Mit einem frischen Brot und einem Stück Käse aus der Region ein wunderbares Abendessen für den Heimweg oder zu Hause.

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    CHF 22.50

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    Bern Berner Oberland Wanderung Sommer Uferwanderung für Familien mittel T1

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