• Narzissenmeer und Seeblick auf Les Pléiades. Bild: Christoph Sonderegger

    Narzissenmeer und Seeblick auf Les Pléiades. Bild: Christoph Sonderegger.

    Fayaux — Lally • VD

    Les Pléiades

    Der «Train des Etoiles» bringt Wandernde ab Vevey an den Start des Ausflugs, die Haltestelle Fayaux. Es beginnt mit einem steilen Anstieg. Wer sich den steilen Start ersparen möchte, bleibt noch etwas länger im Zug sitzen und steigt erst bei der nächsten Haltestelle aus. Bald zwinkern einem auf einer Weide erste Weisse Berg-Narzissen zu. Bei L'Aplayau quert der Weg zwischen den Ferienhäusern ein kleines Wiesenstück mit zahlreichen duftenden Narzissen, die sich nun auch von Nahem zeigen. Bald trifft die Route auf ein Strässchen, dem folgen die Wandernden Richtung Station Lally und biegen dann links Richtung Wald hinauf ab. Wer den Blühzeitpunkt trifft, steht nach dem Wald plötzlich in einem Feld voller schneeweisser Narzissen. Beim Anblick der blühenden Narzissenfelder versteht man den Ausdruck «Neige de Mai». Auf dem Gipfelplateau laden Picknickbänke zum Verweilen ein. Im Sitzen geniesst sich die wunderbare Aussicht über den Genferseee und auf die umliegenden Bergketten am besten. Unübersehbar ist auch die interessante astronomische Anlage Astro-Pléiades. Anhand verschiedener Installationen werden unser Sonnensystem und des Universums erklärt. Nach einem kleinen Gegenaufstieg führt der Wanderweg dem Höhenrücken entlang nach Norden und beim Hof Prantin vorbei wieder südwärts. Interessierte können beim Wegweiser links zum Hochmoor Les Tenasses abzweigen. Ein langer Holzplankenweg führt durch den Wald und über eine feuchte Weide zur Strasse. Auf Asphalt wandert man aufwärts und erreicht bald die Station Lally, wo das Bahnhofbuffet Les Sapins das Warten auf den «Sternenzug» verkürzt.

    Information

    Erreichbar ist Fayaux mit dem Zug ab Vevey.

     

    Wanderung Nr. 0507

    Revision 2019 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Sabine Joss

    Fayaux
    0:00
    0:00
    Lally
    0:45
    0:45
    Les Pléiades
    1:05
    0:20
    Prantin
    1:55
    0:50
    Lally
    2:40
    0:45
    Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil

    Wandervorschläge

    Im Banne des Moléson Nr. 1970
    Moléson-sur-Gruyères • FR

    Im Banne des Moléson

    Auf dieser Rundwanderung zum Gros-Moléson kann man die wohltuende Ausstrahlung des Moléson, des bekanntesten Berges im Greyerzerland, erleben und dabei seine Waden schonen. Von der Bushaltestelle Moléson-sur-Gruyères geht es zur Talstation der Standseilbahn. Dort beginnt der Aufstieg – zuerst auf einer Kiesstrasse, die wenig später zu einem schmalen Pfad wird, der durch die grüne Landschaft aufwärtsführt. Der imposante, felsige Moléson zieht die Wandernden in seinen Bann und erfüllt das Klischee, das man vom Greyerzerland hat, voll und ganz. Zu den Klischees gehören auch die schwarz-weissen Kühe, die Alphirten in der traditionellen Sennentracht und die Hymnen «Le Ranz des Vaches» und «Le Vieux Chalet». Und selbstverständlich das Starprodukt der Region, der Greyerzerkäse, der seit über 200 Jahren gekonnt als touristischer Höhepunkt vermarktet wird. Doch kann man von Klischees reden, wenn die Traditionen, die für das Greyerz zahlreich sind und zur Greyerzer Kultur gehören, sich ständig verändern und dadurch lebendiger sind denn je? Darüber lässt sich auf dem nächsten Wegstück dem Berghang entlang sinnieren. Bald erreichen die Wandernden den Gros-Moléson, ein grünes Paradies, wo man im saftig-grünen Gras picknicken und dabei die Greyerzer Berge betrachten kann. Nach der Pause geht es weiter auf einem schönen, weiss-rot-weiss markierten Weg in Richtung Plan-Francey. Von dort aus beginnt man mit dem Abstieg – zuerst auf einem breiten Weg bis Grosses-Clés, danach auf einem steil und im Zickzack bergab führenden Pfad. Dieser führt an einer für Besucher geöffneten Alpkäserei vorbei.
    Panoramawanderung zwischen Freiburg und Waadt Nr. 1806
    Jaman • VD

    Panoramawanderung zwischen Freiburg und Waadt

    Berge, Seen und Blumen erwarten die Wandernden in dieser alpinen Entdeckungswelt. Diese Rundwanderung bietet eine landschaftliche Vielfalt. Ausgangspunkt ist die Zahnradbahn-Haltestelle Jaman. Da die Bergwanderung in der Höhe mit frischeren Temperaturen beginnt, ist sie ideal, um der Sommerhitze zu entfliehen. Zunächst geht es in Richtung Col de Bonaudon. Nach einem kurzen Abstieg führt ein schöner Weg direkt zum Pass oberhalb des Intyamon-Tals. Hier entspannt der Blick auf die Freiburger Voralpen, bevor die Wanderung in Richtung Naye d’en Haut fortgesetzt wird. Vor dem Aufstieg über die lange Treppe können Mutige die berühmten Höhlen Grottes de Naye besuchen. Eine Stirnlampe wird dazu benötigt.In Naye d’en Haut bieten sich zwei Möglichkeiten, zum höchsten Punkt der Wanderung zu gelangen: Entweder den Weg, der direkt zur Haltestelle und zum Restaurant Rocher de Naye führt oder man wandert dem Grat entlang über den Gipfel und steigt dann in Richtung Station ab. Hier empfiehlt sich unbedingt ein Besuch im botanischen Alpengarten!Der darauffolgende Abstieg in Richtung Sautodoz ist stark abschüssig und erfordert Konzentration. Bei der ersten Weggabelung geht es nach rechts. Bei der folgenden Gabelung, nach der steilen Geländerinne, schlägt man den Weg in Richtung Chamossale ein. Auf der Alp führt ein angenehmer und schattiger Weg mit einer fantastischen Aussicht zu Dent de Jaman und Genfersee an den Ausgangspunkt zurück.Wandernde, die noch genug Energie haben, machen den Abstecher auf den Dent de Jaman. Ansonsten können sie sich in der Buvette de Jaman stärken, bevor die Zahnradbahn zurückfährt.
    Auf dem Gipfel von Le Folly Nr. 1791
    Lally — Les Avants • VD

    Auf dem Gipfel von Le Folly

    Bauten aus Lärchenholz sind in der Schweiz so beliebt geworden, dass die Nachfrage mittlerweile das Angebot übersteigt. Das langlebige, strapazierfähige Material wird dabei vor allem für Hausteile verwendet, die besonders stark der Witterung ausgesetzt sind, wie Fassadenverkleidungen oder Terrassen. Aufgegriffen wurde dieser Trend auch von den Initiatoren des 2017 eröffneten Zentrums «Espace Régional des Pléiades» im waadtländischen Blonay. Sie entschieden sich schliesslich für eine hinterlüftete Fassade aus Lärchenholz. Das Mehrzweckgebäude, zu dem ein Restaurant mit Aussichtsterrasse gehört – das «Le 1209» –, ist der ideale Ort für einen letzten Kaffee, bevor man die Wanderung in Angriff nimmt. Vom Bahnhof von Lally sind es auf dem markierten Wanderweg nur wenige Gehminuten bis zum «Le 1209». Nach der Kaffeepause führt die Route weiter bis zum Naturschutzgebiet von Les Tenasses, bevor es rechterhand hinunter zum Refuge des Pautex geht. Beim Punkt 1153 beginnt der Wiederaufstieg – zuerst durch den Wald, danach über offenes Gelände – in Richtung des Chalet de Montbrion. Hinter einem Pass folgt ein kurzes Stück entlang der Flanke von Le Folly, und ab Punkt 1612 führt ein steiler Weg bis auf den Gipfel, von wo aus sich ein schöner Ausblick auf den Genfersee bietet. Der Abstieg erfolgt auf dem nicht markierten Pfad nach La Forcla. Zurück auf dem offiziellen Wanderweg gelangt man via den See Goille aux Cerfs nach La Cergniaule und ab da, nun leider auf Asphalt, nach Sonloup. Hier nimmt man entweder das letzte, steile Wegstück durch den Wald hinunter nach Les Avants unter die Füsse oder lässt sich bequem mit der Standseilbahn ins Tal transportieren.
    Durch die Gorge du Chauderon Nr. 1603
    Sonloup — Montreux • VD

    Durch die Gorge du Chauderon

    Ab Sonloup steigt der Weg leicht an und führt durch Waldstücke und über Lichtungen bis zum Kulminationspunkt der Wanderung, dem 1187 Meter hohen Cubly. Bei den Ruinen des Tour de Salausex, der im 10. Jahrhundert als Wachturm erbaut wurde, bietet ein Picknickplatz eine grandiose Aussicht auf den Genfersee. Nach Verlassen des Waldes findet man sich – von Mai bis Juni und mit etwas Glück – inmitten von Wiesen voller blühender Narzissen wieder. Die Blume gilt als Wahrzeichen der Region und mag kühle, leicht feuchte und relativ nährstoffreiche Böden. Zurück in Les Avants am Fuss der Standseilbahn biegt die Route kurz vor der kleinen Kirche nach rechts ab und taucht in ein weiteres, dichteres Waldstück ein. Bald danach wird der Weg abschüssig, ist aber dennoch gut begehbar, zumal an den steilsten Stellen Treppenstufen den Abstieg erleichtern. Einen Kilometer weiter und 200 Meter tiefer fliesst der Wildbach Baye de Montreux, dem der Pfad ab hier folgt. Nach dem ersten Engpass der Gorge du Chauderon beginnt ein kurzes Wegstück auf Asphalt, das in den tiefen Teil der Schlucht hineinführt, gesäumt von beeindruckend hohen und senkrecht emporragenden Felswänden. Manche davon sind mit Moos bedeckt, während sich über andere wahre Kaskaden von Pflanzen ergiessen. An den vielen Fallstufen des Wildbachs bilden sich kleinere und grössere Wasserfälle, deren Tosen sich mit dem Geruch des Bärlauchs zu einem Spektakel für alle Sinne verbindet. Zwei Kilometer weiter unten in Les Planches, einem Ortsteil von Montreux, könnte der Kontrast kaum grösser sein. Zahlreiche Cafés und Restaurants laden hier dazu ein, den Wandertag mit Blick auf den Sonnenuntergang gemütlich ausklingen zu lassen.

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    CHF 22.50

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    Waadt Westschweiz Wanderung Sommer Nachmittagswanderung für Familien mittel

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