• Mystischer Nebel auf dem Hauenstein

    Mystischer Nebel auf dem Hauenstein. Bild: Sabine Joss

  • Inschriften erinnern an die Erbauer der Militärstrasse, die heute noch genutzt wird.

    Inschriften erinnern an die Erbauer der Militärstrasse, die heute noch genutzt wird.. Bild: Sabine Joss

  • Nach der Homberglücke

    Nach der Homberglücke. Bild: Sabine Joss

  • Klangstein im Banwald

    Klangstein im Banwald. Bild: Sabine Joss

  • Herbstdekoration in Olten

    Herbstdekoration in Olten. Bild: Sabine Joss

  • Audienz beim König von Olten

    Audienz beim König von Olten. Bild: Sabine Joss

  • Der König von Olten

    Der König von Olten. Bild: Sabine Joss

    Hauenstein, Löwen — Olten • SO

    Bei mystischer Stimmung über die Homberglücke

    Mit seiner Kurzgeschichtensammlung «Der König von Olten» machte Alex Capus seinem Wohnort eine Liebeserklärung. Sein Buch über hübsche Ecken der Stadt, Schokoladendüfte, liebenswerte und schrullige Mitbürger und nicht zuletzt über den König von Olten – einen schwarzen Kater – stand wochenlang auf den Bestsellerlisten. Die Wanderroute verläuft von Hauenstein aus in einem aussichtsreichen Bogen über die Challhöchi, die Homberglücke und die Rumpelhöchi, bevor sie zum Schauplatz der Geschichten hinunter nach Olten führt. Vor der Wanderung muss unbedingt abgeklärt werden, ob beim Schiessplatz Spittelberg der Wanderweg passierbar ist. Beim Abstieg durch den Wald ist wegen des Falllaubs Trittsicherheit und Vorsicht geboten. Durch grüne Quartiere führt der Wanderweg in die Altstadt von Olten, wo sich der König hofieren liess, Restaurants besuchte und in Buchhandlungen und Büros erholsame Nickerchen abhielt. Die Untertanen setzten dem inzwischen verstorbenen Kater gar ein Denkmal in der Altstadt. Um es nicht zu verpassen, weicht die Wanderroute deshalb kurz vom offiziellen Wanderweg ab. Über eine alte Holzbrücke ist nach wenigen Minuten der Bahnhof erreicht.

    Information

    Auskunft zu Schiessübungen auf dem Spittelberg: 058 481 32 32 oder auf map.geo.admin.ch publizierte Schiessanzeigen und Gefahrenzonen einblenden

    Diverse Einkehrmöglichkeiten in Olten


    Wanderung Nr. 2278

    Publiziert 2025 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Sabine Joss

    Hauenstein, Löwen
    0:00
    0:00
    Challhöchi
    0:55
    0:55
    Spittelberg
    1:05
    0:10
    Homberglücke
    1:30
    0:25
    Rumpelhöchi
    1:55
    0:25
    Olten
    3:00
    1:05

    Wandervorschläge

    Durch Solothurner und Aargauer Auenlandschaften Nr. 1927
    Olten — Aarau • SO

    Durch Solothurner und Aargauer Auenlandschaften

    Dichte Verkehrsströme durchziehen das Schweizer Mittelland. Von Strassen und Bahnen bekommt man auch auf der Wanderung entlang der Aare etwas mit, jedenfalls aus Distanz. Mehrheitlich verläuft die Tour jedoch durch stille und idyllische Auenlandschaften. Der wasserreichste Fluss der Schweiz ist auch im Winter ein lohnendes Wanderziel: Zwischen Olten und Aarau säumen ihn Uferwege fast durchwegs auf beiden Seiten. Kombiniert man links- und rechtsufrige Abschnitte, dann ergibt sich eine interessante Route, die durch viel intakte Natur führt und zugleich einige Überraschungen bietet. Eines der schönsten Teilstücke liegt ausgerechnet bei einem eher beklemmenden Bauwerk: Am Fuss des Atomkraftwerks Gösgen plätschert die Aare munter wie ein junger Bergbach dahin – um wenig später zu einem veritablen Strom aufzulaufen. Reizvoll ist auch der Bally-Park in Schönenwerd, der geometrisch geordnete Weg- und Gehölzanlagen mit Elementen des englischen Landschaftsgartens vereint. Ein Teil der Wanderroute verläuft auf dem «Solothurner Waldwanderweg». Informationstafeln vermitteln interessante Einblicke in die Zusammenhänge zwischen Waldnutzung, Naturschutz, Kraftwerksbetrieb und Hochwasserschutz.
    Im Baselbieter Jura Nr. 1176
    Rothenfluh — Tecknau • BL

    Im Baselbieter Jura

    Die sanften Hügelwellen des Baselbieter Juras kann man praktisch während des ganzen Jahres durchstreifen. Perfekt für eine winterliche Wanderung eignet sich beispielsweise die Hochebene im oberen Ergolztal. Dank der mässigen Höhenlage bleibt Schnee hier meist nicht lange liegen, sodass man auf den Flurwegen und Strässchen gut vorankommt. Die Tour führt durch eine reizvolle Kulturlandschaft mit unzähligen Kirschbäumen, die auch in der vegetationslosen Zeit einen zauberhaften Anblick bieten. Schmucke Dörfer, deren malerisches Ortsbild von schönen alten Bauernhäusern geprägt ist, säumen den Weg. Ausgangspunkt der Tour ist das ringförmig angelegte Bauerndorf Rothenfluh. Über Wiesland und durch Waldgebiet geht es nach Anwil hinüber. Auf dem Dorfplatz in der Ortsmitte zieht ein prachtvoller achteckiger Brunnen den Blick auf sich. Über offenes Gelände gelangt man in leichtem Auf und Ab nach Oltingen, einem weiteren dörflichen Bijou. Die wunderschön gelegene reformierte Pfarrkirche oberhalb des Dorfs weist bedeutende spätgotische Fresken auf. Viel Weite und eine eindrückliche Aussicht auf die umliegenden Höhen des Tafeljuras erlebt man auf dem nun folgenden Abschnitt nach Wenslingen. Das ehemalige Bauerndorf verfügt ebenfalls über ein wohltuend intaktes Ortsbild und einen hübschen Dorfplatz. Für den Abstieg nach Tecknau stehen zwei verschiedene Routen zur Verfügung. Wenn viel Schnee liegt oder das Terrain vereist ist, sollte die nördliche Variante entlang des Aletenbachs gewählt werden. Bei schneefreien Verhältnissen ist dagegen der direkte Weg an der aussichtsreichen Ruine Ödenburg vorbei zu empfehlen. Die wohl über 1000 Jahre alte Burg wurde bereits 1180 aufgegeben. Weil ihr ursprünglicher Name im Laufe der Zeit verloren ging, wurde sie im Volksmund einfach zur «öden Burg».
    Das Sälischlössli bei Olten Nr. 0676
    Olten • SO

    Das Sälischlössli bei Olten

    Am Bahnhof von Olten startet diese ideale Sonntagswanderung. Wandernde gehen unter der Unterführung durch und folgen dem Wegweiser Richtung Aarburg. Gemütlich folgt man der Aare. Nach deren Überquerung wird es überraschend schnell ländlich. Der Wanderweg durchquert das Naturgebiet Ruttiger, eine naturnah gepflegte Kulturlandschaft. Gut sichtbar sind Falt-prospekte aufgestellt, die darüber informieren, wie der Kanton Solothurn die Hecken, Waldränder und Heumatten erhalten und fördern will. In Aarburg, der schmucken Kleinstadt, die bereits im Kanton Aargau liegt, gilt es, gut auf die Wegweiser zu achten, um nicht den falschen Weg rechts durchs Dorf zu erwischen. Steil steigt der Pfad den Hang hoch, führt vorbei an der Ruine Wartburg, dann gemächlich durch den Wald zum Sälischlössli, das die Herren von Ifenthal 1260 als zweites Zentrum ihrer kleinen Ro¬dungsherrschaft unter dem Namen Neu-Wartburg gründeten. Wer kein Picknick mitgebracht hat, braucht trotzdem nicht mit knurrendem Magen heimzukehren. Bei einem Mittagessen auf der Terrasse des Restaurants – oder sonntagmorgens ab zehn Uhr bei einem Brunch – lassen sich Rundsicht und Sonnenwärme geniessen. Dann folgt der Abstieg durch den Wald. Eingangs Olten taucht ein kleiner Wildpark auf, in dessen Gehegen am Wegrand sich Hirsche, Mufflons und Ziegen tummeln. Mit etwas Glück streckt ein süsser – aber dem Warnschild nach bissiger – Waschbär sein Näschen aus dem Hüttchen. Durch Wohn¬quartiere hindurch schlängelt sich der Wanderweg schliesslich zum Bahnhof zurück. Auf der Terrasse des Restaurants Aarhof, das am anderen Ende der Bahnhofbrücke steht, lässt sich der Wandertag vor der Heimreise bei einem Wanderdrink gemütlich abschliessen.
    Bärgwirtschaft Allerheiligenberg Nr. 0501
    Langenbruck — Hägendorf • BL

    Bärgwirtschaft Allerheiligenberg

    Würziges Hacksteak mit Kräuterbutter, goldgelbe Rösti und als Finale ein Stück von der Schoggi-Praliné-Torte - hausgemacht und innen feucht: In der Bergwirtschaft im Solothurner Jura lässt sich essen wie zu Grosis Zeiten. Fast alles, was hier auf den Teller kommt, stammt vom Hof selbst. Besonders berühmt ist die Beiz (Baiz auf Baselländnerisch) für ihren währschaften Sunntigszmorge (auf Vorbestellung), für das gesunde Fleisch aus Muttertierhaltung und Klaras Desserts. Dafür lohnt sich der Weg zu dieser sympathischen Bergwirtschaft mit der schönen Aussicht. Um sich das Highlight, die Tüfelsschlucht, bis zum Schluss aufzusparen, startet die Wanderung in Langenbruck. Es ist der Geburtsort des Flugpioniers Oskar Bider, der 1913 als erster die Alpen überflog. Von der Haltestelle Unterdorf geht es hinauf nach Schwängihöchi, dann durch einen Laubwald zum Weiler Asp und wieder hinauf zur Höhenklinik und der Bärgwirtschaft. Anschliessend steigt die Route durch die eindrückliche Tüüfelsschlucht hinunter nach Hägendorf. Zum unvergesslichen Erlebnis wird die Karstschlucht im Winter: Fällt das Thermometer einige Tage unter Null, verwandelt sich die Schlucht in eine Märchenwelt. Auf den Stufen im Bach erstarrt das sprudelnde Nass, hunderte von Eiszapfen zieren die Höhlen. Beim sogenannten Spritzbrunnen wachsen bizarre Eisskulpturen aus dem Boden und auf den Bäumen. Das Gemeinschaftswerk von Kälte, Wind und Wasser lässt hier für kurze Zeit wahre Wunder entstehen.

    Tags

    Solothurn Nordwestschweiz Wanderung Sommer für Familien mittel T1

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