• Beim Aufstieg auf das Foggenhorn fällt der Blick auf das Aletschhorn und das Geisshorn

    Beim Aufstieg auf das Foggenhorn fällt der Blick auf das Aletschhorn und das Geisshorn. Bild: Samuel Sigrist

  • Der Wanderweg verläuft gemütlich und aussichtsreich der Nessjeri-Suone entlang.

    Der Wanderweg verläuft gemütlich und aussichtsreich der Nessjeri-Suone entlang.. Bild: Samuel Sigrist

  • Die Nessjeri-Suone wurde bereits im 15. Jahrhundert gebaut.

    Die Nessjeri-Suone wurde bereits im 15. Jahrhundert gebaut.. Bild: Samuel Sigrist

  • Bevor man die Suone verlässt, lockt ein Bänkli zur Pause vor dem Gipfelaufstieg.

    Bevor man die Suone verlässt, lockt ein Bänkli zur Pause vor dem Gipfelaufstieg.. Bild: Samuel Sigrist

  • Kurzweilig ist der Aufstieg dank Aussichten auf imposante Bergkulissen, hier im Bild das Aletschhorn.

    Kurzweilig ist der Aufstieg dank Aussichten auf imposante Bergkulissen, hier im Bild das Aletschhorn.. Bild: Samuel Sigrist

  • Die Aussicht lädt dauernd zu Pausen ein, hier Richtung Westen.

    Die Aussicht lädt dauernd zu Pausen ein, hier Richtung Westen.. Bild: Samuel Sigrist

  • Auf dem Gipfel des Foggenhorns angekommen, erwartet einen ein Gipfelkreuz.

    Auf dem Gipfel des Foggenhorns angekommen, erwartet einen ein Gipfelkreuz.. Bild: Samuel Sigrist

  • Nach dem Gipfel führt die Wanderung über den Bälgrat.

    Nach dem Gipfel führt die Wanderung über den Bälgrat.. Bild: Samuel Sigrist

  • Stete Begleiter sind neben den Bergwanderwegmarkierungen die Mischabelgruppe, das Matterhorn sowie das Weisshorn.

    Stete Begleiter sind neben den Bergwanderwegmarkierungen die Mischabelgruppe, das Matterhorn sowie das Weisshorn.. Bild: Samuel Sigrist

  • Steil und wild zeigt sich die Flanke des Alpjuhorn (links), dahinter der Bietschhorn-Gipfel.

    Steil und wild zeigt sich die Flanke des Alpjuhorn (links), dahinter der Bietschhorn-Gipfel.. Bild: Samuel Sigrist

  • Mit ein wenig Glück trifft man während der Wanderung auf eine Herde Schwarzhalsziegen, dem Wappentier der Belalp.

    Mit ein wenig Glück trifft man während der Wanderung auf eine Herde Schwarzhalsziegen, dem Wappentier der Belalp.. Bild: Samuel Sigrist

    Belalp • VS

    Suone und Panorama am Foggenhorn

    Während der Wanderung auf das Foggenhorn kommen Liebhaber von Suonen genauso auf ihre Kosten wie Gipfelstürmerinnen. Wer an den Chalets, Berghütten und Sportbahnen auf der Belalp vorbeigewandert ist, erreicht nach rund zwei Kilometern die Suone Nessjeri. Diese stammt aus dem 15. Jahrhundert und führt auf über 2000 m. ü. M noch heute oft Wasser. Während die Suone hier vor sich hin plätschert und dort gurgelnd verschwindet, öffnet sich das Tal mit jedem Schritt ein bisschen mehr. Die Aussicht reicht vom Furkapass zum Matterhorn und vom Monte Leone bis zum Geisshorn. Nach rund eineinhalb Stunden zweigt der Bergwanderweg rechts ab und überquert die Suone, um fortan steiler Richtung Foggenhorn anzusteigen. In engen Kehren führt der schön und angenehm angelegte Weg schweisstreibend auf den Gipfel. Hier schlägt einem das Herz höher, ob vom Aufstieg oder von der Aussicht. Nach einem kurzen Abstieg wartet noch einmal ein kurzer Gegenanstieg entlang des Bälgrats, bevor der Abstieg zur Belalp hinunter steiler wird. Mit ein bisschen Glück bewältigt man ihn gemeinsam mit dem Wappentier der Belalp – der Schwarzhalsziege.

    Information

    Belalp-Bahnen, 027 921 65 10, belalp.ch

    Hotel Restaurant Aletschhorn, 027 923 29 80, aletschhorn.ch

    Wanderung Nr. 2312

    Publiziert 2026 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Samuel Sigrist

    Belalp
    0:00
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    Belalp Chiematte
    0:10
    0:10
    Pt. 2094
    0:35
    0:25
    Nessel
    1:25
    0:50
    Foggenhorn
    3:05
    1:40
    Pt. 2094
    4:25
    1:20
    Belalp Chiematte
    4:45
    0:20
    Belalp
    4:55
    0:10

    Wandervorschläge

    Majestätischer Gipfel über der Belalp Nr. 2022
    Belalp • VS

    Majestätischer Gipfel über der Belalp

    Natürlich geht es bergauf, und man muss sich anstrengen, um den Gipfel des Sparrhorn (Sparrhoru im Walliser Dialekt) zu besteigen. Das Sparrhorn gehört aber mit Sicherheit zu den am einfachsten erreichbaren Dreitausendern in der Schweiz. Von der Bergstation Belalp, die man mit der Luftseilbahn von Blatten aus erreicht, führt der leicht ansteigende Weg am schönen Lüsgersee vorbei, der eine kleine Ebene im Berghang bildet. Wir durchqueren saftige Alpweiden und erreichen das Tyndall-Denkmal (Gedenkstein für den irischen Physiker und Bergsteiger des 19. Jahrhunderts). Hier erfahren wir auf einer Panoramatafel die Namen all der Naturwunder zwischen Mont Blanc und Aletschgletscher, die wir in südlicher Richtung bewundern können. Leicht ansteigend geht es weiter nach Hohbiel, wo sich die Bergstation einer Sesselbahn befindet, die von Juli bis August an bestimmten Tagen in Betrieb ist. In diesem Gebiet trifft man unweigerlich auf einige der berühmten Schwarznasenschafe, ein Wahrzeichen des Oberwallis. Die letzte Stunde vor dem Gipfel ist der anspruchsvollste Teil der Wanderung. Es geht steil bergauf, aber der Weg ist auch in den steinigeren Passagen angenehm zu gehen. So erreicht man das 3020 Meter hohe Sparrhorn mit seiner einmaligen Rundsicht ohne zu klettern und geniesst den weiten Blick auf die Alpen im Süden und den Oberaletschgletscher im Norden. Oder vielmehr auf das, was davon noch übrig ist. Der Abstieg erfolgt zunächst auf dem gleichen Weg. Nach dem Tyndall-Denkmal biegen wir jedoch links ab und machen einen Abstecher zum historischen Hotel Belalp aus der Belle Epoque und zur schmucken Kapelle gegenüber. Nun sind es nur noch knapp zwei Kilometer bis zum Ziel.
    Unterwegs in der wilden Natur des Oberwallis Nr. 1808
    Giw — Simplon Hospiz • VS

    Unterwegs in der wilden Natur des Oberwallis

    Mit Muskelkraft von einer berühmten Ortschaft zur nächsten – das ist die Grundidee dieser Bergwanderung. Sie beginnt in Visperterminen, dem typischen Walliser Dorf, das für seinen Weisswein Heida berühmt ist. Bei der Ankunft am Simplonpass befindet man sich an der historischen Querung zwischen der Schweiz und Italien, die schon in der Steinzeit (also vor über 4000 Jahren) genutzt wurde. Die Tour beginnt gemächlich: Man steigt zunächst in einen kleinen Sessellift, der hinauf zum Giw fährt, dem eigentlichen Startpunkt der Bergwanderung. Noch ein Kaffee auf der Terrasse des Restaurants, ein Blick auf die umliegende Bergwelt, vor allem auf das Weisshorn – und los geht’s! Nach einem Aufstieg von 45 Minuten auf einem einfachen Weg ist der Gibidumpass erreicht. Mit einem (kleinen) Umweg nach links gelangt man zum bezaubernden See gleichen Namens. Dann folgt der Abstieg ins Nanztal. Die Bäume, von denen es oben am Gibidumpass nur noch wenige gibt, werden wieder zahlreicher. Tief im grünen Tal finden plätschert die Gamsa. Der Bach entsteht aus dem Schmelzwasser des Gamsagletschers und fliesst im Dorf Gamsen in die Rhone. Er wird auf einer Brücke überquert und der Anstieg zum Bistinenpass beginnt. Dieser ist mit seinen 2418 Metern der höchste Punkt der Wanderung. Die Schönheit der Lärchen und der Alpenrosen lässt einen alle Mühen vergessen. Nun wird der Weg enger und unregelmässiger, die Umgebung steiniger. Nach dem Überqueren des Passes folgt der Abstieg in Richtung Simplon. Schnell kommt das kleine Plateau mit dem Hospiz in Sicht, an dem diese Bergwanderung endet.
    Unbekanntes Rappetal Nr. 0902
    Ernen • VS

    Unbekanntes Rappetal

    Das Rappetal ist das Nachbartal des Binntals. Es wird von einem dichten Wald und einer tiefen Schlucht von Mühlebach und Ernen abgeschnitten, die sich an seinem Eingang befinden. Und weil das spektakuläre Binntal eben nur einen Steinwurf entfernt liegt, wurde das Rappetal nie von den grossen Massen entdeckt. Gerade das macht seinen Charme aus. Es ist nämlich durchaus möglich, dass man bei der Erkundung dieses wilden und etwas kargen Tals keinem Menschen begegnet. Ausser vielleicht einem Hirten. Ausserdem muss man sich das Rappetal erst verdienen, von Ernen aus führt kein Weg an dem langen und etwas eintönigen Aufstieg durch den Wald vorbei. Hat man aber erst den Niederärner Chäller erreicht, ist die Belohnung umso grösser. Satte Wiesen, ein plätschernder Bergbach, steile Hänge auf beiden Seiten, an denen die Lärchen im Herbst gelb leuchten. Beim Aufstieg Richtung Lärch kommen dann noch verlockende Heidelbeerfelder hinzu. Neben einigen alten Ställen, einer kleinen Hirtenhütte und ein paar Zäunen weist wenig auf die Zivilisation hin. Das ändert sich erst bei Chäserstatt, der Bergstation der stillgelegten Seilbahn, wo man im gleichnamigen Restaurant auch einkehren kann. Nun geht es wieder steil und waldig hinunter ins pittoreske Mühlebach. Wer zwischen Mühlebach und Ernen den kleinen Umweg über den Mosshubel macht, kommt über verschlungen anmutende Pfade zu den Überresten des einstigen Galgens. Die imposanten Steinpfosten, über die früher Holzbalken zum Anknüpfen des Stricks gelegt wurden, sind auch von Ernen aus gut sichtbar und mahnen an die düstere Vergangenheit.
    Schimbrig Nr. 0698
    Gfellen • LU

    Schimbrig

    Ausgangspunkt für diese aussichtsreiche Bergwanderung im Entlebuch ist Gfellen, Endstation der Postautolinie Entlebuch‑Finsterwald. Der breite, gegen Norden schroff abfallende Rücken des Schimbrigs flösst aus dieser Perspektive Respekt ein. Doch die Route weist keine grösseren Schwierigkeiten auf. Der Aufstieg und der Abstieg sind zwar zwischendurch ordentlich steil, aber kaum je ausgesetzt. Ein malerischer Waldpfad führt abseits der an Wochenenden recht intensiv befahrenen Glaubenberg‑Passstrasse zur Grossen Entle und folgt dieser taleinwärts bis zur Brücke bei Stilaub. Dort wird zunächst ein fast eben verlaufendes Alpsträsschen genutzt. Schon bald zweigt ein schmaler Pfad hangwärts ab und steigt über (gelegentlich stark vernässte) Alpwiesen nach Unter Stettili und, etwas weniger steil, nach Stettili auf. Praktisch horizontal geht es an einer fast verschütteten alten Schwefelquelle vorbei zum Schimbrig Bad. Der teilweise recht steile Schlussaufstieg zum Gipfel verläuft zum grösseren Teil durch den Wald. Oberhalb der Looegg erreicht man die breite, mit Gras bewachsene Krete, wo einen bereits ein schöner Ausblick auf Äbnistettenfluh und Fürstein empfängt. Vollends grandios ist die Rundsicht vom Schimbrig‑Gipfel aus. Sie umfasst die ganze Pilatuskette, einen Teil des Vierwaldstättersees und die Zentralschweizer Alpen. Die Rückkehr ins Tal erfolgt zunächst auf gleicher Route bis zur Verzweigung oberhalb des Walds. Von dort gelangt man auf direktem Weg zur Looegg und über Chätterech weiter zur Chnubelalp. Mehr oder weniger parallel zur Grossen Entle geht es talauswärts über Wanegg und Brüederen zurück nach Gfellen.

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