• Unter dem frühlingshaften Blätterdach geht es flussabwärts.

    Unter dem frühlingshaften Blätterdach geht es flussabwärts.. Bild: Susanne Frauenfelder

  • Blick auf die Reuss von der Fussgängerbrücke bei Büblikon.

    Blick auf die Reuss von der Fussgängerbrücke bei Büblikon.. Bild: Susanne Frauenfelder

  • Schweizer Familie Feuerstelle Mellingen.

    Schweizer Familie Feuerstelle Mellingen.. Bild: Susanne Frauenfelder

  • Spuren des letzten Sturmereignisses

    Spuren des letzten Sturmereignisses. Bild: Susanne Frauenfelder

  • Der Frühling erwacht mit den Buschwindröschen.

    Der Frühling erwacht mit den Buschwindröschen.. Bild: Susanne Frauenfelder

  • Zahlreiche Sandsträndchen laden zum Spielen und Verweilen ein.

    Zahlreiche Sandsträndchen laden zum Spielen und Verweilen ein.. Bild: Susanne Frauenfelder

  • Die Maiglöcken erwachen aus dem Winterschlaf.

    Die Maiglöcken erwachen aus dem Winterschlaf.. Bild: Susanne Frauenfelder

  • Die Wanderung bietet abwechslungsreiche Perspektiven auf die Flusslandschaft.

    Die Wanderung bietet abwechslungsreiche Perspektiven auf die Flusslandschaft.. Bild: Susanne Frauenfelder

  • Unterwegs im Eichenwaldreservat Mellingen.

    Unterwegs im Eichenwaldreservat Mellingen.. Bild: Susanne Frauenfelder

  • Abzweiger zum Chlusgrabe.

    Abzweiger zum Chlusgrabe.. Bild: Susanne Frauenfelder

    Mellingen Heitersberg — Birmenstorf AG, Strählgass • AG

    Am Ufer der naturbelassenen Reuss

    Diese Wanderung für Gross und Klein führt durch eine der attraktivsten und naturbelassensten Flusslandschaften des Mittellandes. Mit etwas Glück kann man Kormorane beim Flügeltrocknen beobachten und entdeckt Nagespuren der aktiven Biberfamilie. Nach Ankunft am Bahnhof Mellingen Heitersberg gelangt man schon bald ans idyllische Reussufer. Im Sommer treiben Gummiboote flussabwärts, und eine Vielzahl von Sandsträndchen und Feuerstellen lädt zum Baden und Verweilen ein. Begleitet vom Rauschen und Gurgeln des Wassers führt ein schmaler Pfad durch das Reussuferschutzgebiet. In dieser intakten Natur fühlt man sich weitab von der Zivilisation. Während man Feuchtgebiete mit Schachtelhalmwäldchen, Kiesbänke und das Eichenwaldreservat von Mellingen passiert, bietet der Uferweg immer wieder neue und abwechslungsreiche Perspektiven auf die dynamische und naturbelassene Flusslandschaft. Auf halber Strecke, kurz vor dem Chlusgrabe, der über einen Steg gequert wird, gelangt man auf eine Forststrasse, und der Wald lichtet sich. Bald passiert man die Lindmüli und das dazugehörige Naturschutzgebiet mit sichtbaren Revitalisierungsmassnahmen und erreicht kurz darauf das Ziel in Birmenstorf.

    Information

    Diverse Einkehrmöglichkeiten in Mellingen und Birmenstorf

    Wanderung Nr. 2317

    Publiziert 2026 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Susanne Frauenfelder

    Mellingen Heitersberg
    0:00
    0:00
    Gruemet
    0:20
    0:20
    fireplace
    Chlusgrabe
    1:20
    1:00
    Lindmüli
    1:35
    0:15
    Birmenstorf AG, Strählgass
    2:05
    0:30

    Wandervorschläge

    Milde Winde am Baldeggersee Nr. 2298
    Hitzkirch, Bahnhof — Baldegg Kloster • LU

    Milde Winde am Baldeggersee

    Angenehm ist es, im Winter an einem See entlangzuwandern. Das Klima ist mild, das Wasser gibt Wärme an die Umgebung ab und die Bäume und Sträucher entlang des Ufers halten den Wind auf, sodass er nicht kalt in die Knochen fährt. Die Klimagunst will auch diese Wanderung am Baldeggersee nutzen. Ausgangspunkt ist Hitzkirch LU. An der barocken Pankratius-Kirche vorbei und durch das lauschige Tälchen des Dünkelbachs erreicht man das Schloss Heidegg. Erstmals 1192 urkundlich erwähnt, ist der Bau jünger. Der Turm etwa stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Hier überrascht zudem der Rebberg. Auch die Reben profitieren vom See und vom milden Klima. Am Schloss vorbei führt der Weg hinunter nach Gelfingen an den Baldeggersee. Man wandert nun dem Ufer entlang, vom Wasser durch einen Gürtel aus Bäumen, Sträuchern oder Schilf getrennt. Die Wanderung endet bei der Kantonsschule Seetal. Die mächtigen Gebäude kann man nicht übersehen. Zuvor aber lohnt sich noch ein Blick auf den See und seine Wintergäste. Gelegenheit dazu bietet eine Vogelbeobachtungsstation am Ende des Sees. Von hier sind es noch 200 Meter bis zu einer Stichstrasse, die zur Schule und zum Bahnhof Baldegg Kloster führt.
    Vom Reussufer zum Erdmannlistei Nr. 2289
    Rottenschwil, Hecht — Waltenschwil, altes Schulhaus • AG

    Vom Reussufer zum Erdmannlistei

    Der Erdmannlistei ist der Höhepunkt dieser gemütlichen Herbstwanderung. Er befindet sich auf einem Moränenwall mitten im Wald zwischen Wohlen AG und Bremgarten und besteht aus drei mächtigen Findlingen, die aufeinander gelagert ein Kunstwerk der Natur bilden. Die Felsblöcke stammen aus dem Aaremassiv und wurden vor Jahrtausenden von Aare- und Reussgletscher bis ins Mittelland transportiert. Die Wanderung beginnt am Rande von Rottenschwil, direkt bei der Stilli Rüss, dem am besten erhaltenen Flussaltwasser der Schweiz. Wer will, dreht hier eine kleine Erkundungsrunde, bevor die eigentliche Wanderung beginnt. Diese führt mitten in den Auenschutzpark Aargau hinein. Auf einem Schotterweg führt die Wanderung zunächst auf einem Damm entlang dem Flachsee. Vogelbeobachtende kommen in diesem Zugvogelreservat voll auf ihre Kosten und sollten den Feldstecher nicht vergessen. Zur Rechten wiegt das Schilf, zur Linken breiten sich Riedwiesen, Altläufe und Weiher aus. Bei Hermetschwil lohnt sich ein kurzer Abstecher hinauf zum Benediktinerinnenkloster St. Martin, das noch heute von neun Schwestern bewohnt wird. Auf einem Naturpfad geht es entlang der Reuss weiter – das Laub raschelt, die Sonne blinzelt durch das herbstliche Blätterdach. Die Luft surrt vom Vogelgezwitscher, ein Silberreiher hockt am gegenüberliegenden Flussufer. In Bremgarten West passiert man den Bahnhof und folgt der Signalisation durch das Quartier, bevor man in den Wald eintaucht. Über Wurzelwege gewinnt man sanft an Höhe. Schliesslich trifft man auf den imposanten Erdmannlistei und zahlreiche Feuerstellen. Kurz darauf verlässt man den offiziellen Wanderweg und folgt den Wegweisern Richtung Freiämter Sagenweg, der hinter dem idyllischen Waldweiher Cholmoos beginnt. Vorbei an einem Damhirschgehege, wandert man schliesslich ins beschauliche Dorf Waltenschwil, wo die Wanderung endet.
    Abenteuer an der ursprünglichen Sense Nr. 2243
    Zollhaus — Plaffeien, Dorf • FR

    Abenteuer an der ursprünglichen Sense

    Die Warme Sense hat ihren Ursprung im Freiburger Schwarzsee, die Kalte Sense im Berner Gantrischseeli. Bei Zollhaus vereinen sie sich und fliessen als Sense weiter. Von hier aus folgt ihr diese Wanderung talauswärts bis nach Plaffeien. Die Sense gehört zu den ursprünglichsten Gewässern nördlich der Alpen und ist ein ungestümer Fluss. Bei Gewittern kann sie mächtig Wasser führen. Äste und ganze Bäume, Kies und Steine, sogar Felsblöcke transportiert sie dann und lagert sie flussabwärts ab. Sie war darum früher eine wichtige Ressource für die Leute aus der Region, die hier Brenn- und Baumaterial fanden und natürlich auch Nahrung: Fische und Frösche. Heute ist die Sense geschützt. Sie ist ihrer natürlichen Dynamik überlassen. Diese Wanderung verläuft am Senseufer entlang und meistens im Wald. Ab Rufenen wird das Flussbett sehr breit, die Sense fliesst verästelt. Hier gibt es Zustiege zum Bachbett. Wer sich dort aufhält, sollte auf aufziehende Gewitter achten. Weiter flussabwärts hat sich die Sense tief in den Sandstein gefressen. Man sieht sie 20 Meter weiter unten fliessen. In ihrem späteren Lauf, unterhalb von Plaffeien, im unzugänglichen Sensegraben, wird sie dies sogar zwischen bis zu 100 Meter hohen Felsen tun. Auf diesem Wegabschnitt entlang der Sense gibt es stellenweise auch Schotter, den Gletscher und Fluss hinterlassen haben. Es ist instabiles Gelände. Brüch heisst das Gebiet: nomen est omen. Ab und an diktiert es einen Umweg. Statt geradewegs entlang der Sense zum Füllmattli und weiter zum Campingplatz zu gelangen, nimmt man dann den Weg via Fuhra. Weiter folgt diese Wanderung dem Dütschbach aufwärts. Wieder betritt man Wald und trifft nach ein paar Hundert Metern auf einen Wasserfall. Eine Tafel erklärt, wie er durch rückschreitende Erosion gebildet wurde. Der letzte Kilometer Weg führt über Wiesen und Weiden zum Dorf Plaffeien. Der Kirchturm weist den Weg.
    Auf dem Skulpturenweg von Baden Nr. 0527
    Baden • AG

    Auf dem Skulpturenweg von Baden

    Zwischen den Autokolonnen, die der Bareggtunnel ausspuckt, und über die Brücke donnernden Eisenbahnen, zwischen Vorstadtsiedlungen, modernen Fabrikgebäuden und historischen Gewerbebauten verbirgt sich eine verwunschene Naturlandschaft. In ihrer anmutigen Verträumtheit erstaunt sie ebenso, wie das Rauschen des Verkehrs hoch über dem Fluss irritiert. Zum 700‑Jahr‑Jubiläum der Eidgenossenschaft riefen die Gemeinden Baden, Wettingen und Neuenhof an der Limmat einen Kulturpfad ins Leben. Bald 20 Jahre alt, berührt dieser durch das Spannungsfeld, in das er einschrieben ist. Wie ein Findling mutet der Stein an dem mit Weiden bewachsenen Ufer an. Erst auf den zweiten Blick erkennt man das Kunstwerk: den Steinring von Heiner Richner. Am ruhigen Bachbett gelegen, unterhalb des Oberkanals der ehemaligen Spinnerei, wo das Wasser in einem Vorhang über die mehrere hundert Meter breite Mauer herabrieselt, sieht die Skulptur aus wie ein Boot. Vor der anonymen Kulisse der Siedlung Webermühle scheint es zu einer idyllischen Fahrt zu laden. Das Kunstwerk tritt mit der Landschaft in Dialog. So auch die anderen Werke entlang des Kulturwegs. Zum Beispiel die von Gillian White auf einer Lichtung im Wald aufgestellten Stangen, sie greifen spielerisch die Struktur der Bäume auf. Oder das mit Moos überwachsene Ruderbündel von Hans Thomann, das der Fantasie Flügel verleiht. 21 Kunstwerke von Kunstschaffenden aus der Region und aus der ganzen Schweiz lassen sich beim Flanieren entlang der Limmat entdecken. Zusätzliche Information vermitteln Führungen, ein Faltblatt oder eine Broschüre.

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