• Vom Hochhamm aus schweift der Blick über das Appenzellerland.

    Vom Hochhamm aus schweift der Blick über das Appenzellerland.. Bild: Rémy Kappeler

  • Traditionelle Häuser rund um den Dorfplatz in Urnäsch.

    Traditionelle Häuser rund um den Dorfplatz in Urnäsch.. Bild: Rémy Kappeler

  • Im Aufstieg kurz nach Urnäsch: Blick zurück auf den Säntis und zu den Toggenburger Bergen.

    Im Aufstieg kurz nach Urnäsch: Blick zurück auf den Säntis und zu den Toggenburger Bergen.. Bild: Rémy Kappeler

  • Bald ist der Hochhamm erreicht. Im Tal unten sanfte Hügelzüge.

    Bald ist der Hochhamm erreicht. Im Tal unten sanfte Hügelzüge.. Bild: Rémy Kappeler

  • Pause auf dem Hochhamm - das Appenzellerland im Blick.

    Pause auf dem Hochhamm - das Appenzellerland im Blick.. Bild: Rémy Kappeler

  • Wo Fels zutage tritt, wird Nagelfluh sichtbar.

    Wo Fels zutage tritt, wird Nagelfluh sichtbar.. Bild: Rémy Kappeler

  • Die ehemalige Sesselbahn ist heute eine Schaukel beim Bergrestaurant Hochhamm.

    Die ehemalige Sesselbahn ist heute eine Schaukel beim Bergrestaurant Hochhamm.. Bild: Rémy Kappeler

  • Säntis, Säntis, Säntis – auch im Abstieg ist er zu sehen.

    Säntis, Säntis, Säntis – auch im Abstieg ist er zu sehen.. Bild: Rémy Kappeler

  • Bauernhof oberhalb Hofstettli.

    Bauernhof oberhalb Hofstettli.. Bild: Rémy Kappeler

  • Im Dorf Bächli erwartet einen das Gasthaus Rössli.

    Im Dorf Bächli erwartet einen das Gasthaus Rössli.. Bild: Rémy Kappeler

    Urnäsch — Bächli, Dorf • AR

    Gemütlicher Aussichtsberg im Appenzellerland

    Viel Weitsicht und eine Bergbeiz als Preis für einen nicht allzu anstrengenden Aufstieg? Auf dieser Wanderung geht diese Rechnung auf. Von den mit traditionellen Motiven bemalten Häusern in Urnäsch geht es langsam, aber stetig aufwärts. Man folgt der Wanderlandroute 44, dem Appenzellerweg, erst durchs Dorf, dann an stattlichen Bauernhäusern vorbei und durch schattige Waldstücke. Und schon hat man Aussicht, die im besten Fall vom Alpstein über die Churfirsten bis zur Rigi und zum Pilatus sowie zum Bodensee reicht. Die Berge heben sich mächtig ab von den Appenzeller und Toggenburger Hügelzügen. Ab Tüfenberg folgt man den Wegweisern auf den Hochhamm und steigt hinauf zu ebendiesem. Dort laden Bänkli ein zur Rast, oder man steigt wieder einige Meter ab zum gleichnamigen Bergrestaurant, das vor allem an schönen Wochenenden geöffnet hat. Auf dem Spielplatz des Restaurants steht ein altes Sesseli – es gehörte einst zur Sesselbahn, die von Schönengrund auf den Hochhamm fuhr. Heute ist es eine Schaukel und erlaubt schwungvolle Momente. Über den Bergrücken geht es schliesslich hinunter zum Weiler Bächli, wo der Bus – leider nicht allzu oft – fährt. Die Rückreise also gut planen.

    Information

    Restaurants, Hotels und Läden in Urnäsch

    Bergrestaurant Hochhamm, 071 364 18 09, hochhamm.ch

    Gasthaus Rössli Bächli, Bächlistrasse 67, 071 983 04 01, roessli-baechli.ch

    Dorfladen Maxi Bächli, 071 377 11 45, maxibaechli.ch

    Wanderung Nr. 2318

    Publiziert 2026 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Rémy Kappeler

    Urnäsch
    0:00
    0:00
    Buechen
    0:30
    0:30
    Tüfenberg
    1:10
    0:40
    Hochhamm Gipfel
    1:55
    0:45
    Bergrestaurant Hochhamm
    2:05
    0:10
    restaurant
    Chäseren
    2:30
    0:25
    Hofstettli
    2:40
    0:10
    Bächli, Dorf
    3:15
    0:35

    Wandervorschläge

    Appenzeller Panorama vom Kronberg Nr. 2115
    Kronberg — Jakobsbad • AI

    Appenzeller Panorama vom Kronberg

    Die Gipfel der Berge, von der Rigi bis in die Allgäuer Alpen, und gleichzeitig den Alpstein zum Greifen nah: Dieses ganz besondere Panoramaerlebnis bietet der Kronberg. Nicht umsonst ist dieser Gipfel im Kanton Appenzell Innerrhoden bekannt für seine Fernsicht und darum ein beliebtes Reiseziel. Der Ausflug ist besonders an Wintertagen, an denen der Nebel zäh im Tal hockt, eine Reise wert. Sie darf der attraktiven Eisenbahnfahrt mit den Appenzeller Bahnen und womöglich mit dem Voralpenexpress wegen durchaus etwas länger sein. Den Ausflug zum Kronberg auf der Winterwanderung hinunter nach Jakobsbad zu beenden, setzt dem ganzen Vorhaben erst recht die Krone auf. Der Weg ist auch bei nebligen Verhältnissen gut sichtbar ausgeschildert. Der Abstieg beginnt beim Gipfelkreuz, das man vom Bergrestaurant in nur fünf Minuten erreicht. Er folgt dann der Krete weiter nach Osten, vorbei an der Kapelle St. Jakob, vorbei auch am Berggasthaus Scheidegg mit der wunderbaren Sonnenterrasse, hinunter zur Gallishütte und weiter zum ganzjährig bewohnten Berggut Ros. Ab hier folgt der Weg, vorbei an Appenzeller Bauernhäusern, der Strasse. Diese führt hinunter zur Talstation der Kronbergbahn. Die Bahnstation Jakobsbad liegt gleich gegenüber.
    Durchs Ofenloch auf die Schwägalp AR Nr. 1626
    Seebensäge — Schwägalp, Passhöhe • SG

    Durchs Ofenloch auf die Schwägalp AR

    «Heftiger, böser, schneller Fluss». Steht man im Ofenloch und wagt den Blick über die Felsen ins Quellgebiet des Necker, kann man sich die Bedeutung seines Namens lebhaft vorstellen. Necker leitet sich aus dem keltischen «nik» ab und heisst losstürmen. Und das kann er, der Necker, wenn Gewitter toben und der Regen prasselt. Im Ofenloch hat der Fluss eine gewaltige Schlucht geformt, durch die ein kühn angelegter und stellenweise exponierter Bergweg führt. Der Einstieg zur Wanderung ist perfekt zur Einstimmung. Im Direktanstieg erklimmt man die Alp Ellbogen durchs ruppige Rappenloch, die Nagefluhfelsen erfordern sicheres Gehen. Nach der Alp folgt man der Waldstrasse Richtung Horn und entdeckt bald die Bergwegmarkierung, die in die Schlucht leitet. Jetzt heisst es Acht geben. Schon nach wenigen Metern tut sich linkerhand der Abgrund auf, der Ausblick auf die Felswände und der Blick in die Tiefe ist gewaltig. Zuunterst in der Schlucht angelangt, wartet der Höhepunkt der Tour: Der junge Necker stürzt schäumend über die hundert Meter hohen Felsen, der Pfad führt unter dem Wasserfall durch. Der Ausstieg aus der Ofenloch-Schlucht ist nicht minder eindrücklich, und ein paar nervenkitzelnde Passagen später macht man sich an den Aufstieg zur Alp Neuwald. Wer denkt, das Abenteuer sei nun vorbei, irrt. Das Einzugsgebiet des Necker ist verzweigt, es gilt, zwei weitere Schluchten zu queren. Auf der Alp Horn erst ist durchatmen angesagt. Und die Aussicht geniessen: Der Blick auf die schroffe Nordseite des Alpsteins ist beeindruckend. Eine Waldstrasse und ein Pfad leiten im munteren Auf und Ab zur Schwägalp – durch ein Waldreservat, wo Auer- und Birkhuhn zu Hause sind.
    Mit Säntisblick vom Kronberg nach Weissbad Nr. 1478
    Kronberg — Weissbad • AI

    Mit Säntisblick vom Kronberg nach Weissbad

    In Jakobsbad scheinen die Bäder einer vergangenen Epoche anzugehören. Darüber, auf dem Kronberg, macht dafür die Höhenkur fast süchtig. Wer Mühe hat, sich von Sonnenterrasse und Panorama loszureissen, sei beruhigt: Weite Sicht und weiter Himmel sind auf der ganzen Wanderung garantiert, und das nächste Berggasthaus folgt schon bald. Besonders der Säntis ist ein allgegenwärtiger Blickfang. Mit seinen rund 2500 Metern ist er zwar nicht besonders hoch, dank seiner gegen Norden vorgeschobenen Lage bildet er aber eine von Weitem sichtbare Landmarke. Im Schwarzwald soll es beispielsweise Häuser geben mit dem Namen «Säntisblick». Seine exponierte Lage macht den Säntis auch zum Berg der Wetterextreme. Er ist der nässeste Ort der Schweiz mit einem jährlichen Niederschlag von etwa 2500 Millimetern. Zum Vergleich: Im Mittelland bis zum Alpenrand sind es rund 1000 bis 1400 Millimeter. Vielleicht ist es fast ein bisschen beruhigend, dass es unterhalb des Säntis doch ganz beschaulich zu- und hergeht. Mit viel Weitblick führt die Wanderung über den Kamm des Kronbergs zur Kapelle St. Jakob, wo es einst auch Heilquellen gegeben haben soll. Bald darauf ist die Scheidegg mit der zweiten Bergbeiz erreicht. Dem Namen entsprechend verzweigen sich hier mehrere Wege. Die Route folgt dem Grat oder auch etwas seitlich in den Flanken. Bei den Weiden von Melchuelisspitz muss man etwas besser auf die Route achten, weil die Wegspur, die hier quer durch das Grünland führt, auf etwa 200 Metern kaum sichtbar ist. Bald danach ist der Talgrund bei Weissbad erreicht, wo in den Kurhotels auch heute noch in Heilwasser gebadet werden kann.
    Über die Hundwiler Höhi Nr. 0780
    Hundwil — Appenzell • AR

    Über die Hundwiler Höhi

    Das Appenzellerland feiert sich 2013 selber. Vor 500 Jahren wurde es als 13. Stand in die Eidgenossenschaft aufgenommen. Die Appenzeller begehen dieses runde Jubiläum mit einer ganzen Reihe an Festen und Anlässen. Die Wanderung von Hundwil nach Appenzell beginnt dort, wo das Freilichtspiel «Der dreizehnte Ort» aufgeführt wird, auf dem Landsgemeindeplatz von Hundwil, das man übrigens «Hondwil» ausspricht. Der Aufstieg zur Hundwiler Höhi ist eine Herausforderung für die Waden, lohnt sich aber nicht nur wegen der Aussicht auf den Alpstein und die grünen Appenzeller Hügel, sondern auch wegen der kulinarischen Belohnung. Ohne eine Appenzeller Siedwurst gegessen zu haben, sollte man diesen Berg nicht wieder verlassen. Auf dem eigentlichen Gipfel der Hundwiler Höhi, gleich neben dem Gasthaus, zeigt der Grenzstein an, wo man Ausserrhoden verlässt und Innerrhoder Boden betritt. Über einen langen Grat, der auf beide Seiten gute Sicht in die Täler ermöglicht, führt der Weg hinab über Himmelberg mit seinen verstreuten Bauernhöfen und schliesslich ins geschäftige Appenzell. Der Wanderweg führt direkt auf den Landsgemeindeplatz, der im Gegensatz zu seinem Pendant im ausserrhodischen Hundwil immer noch benutzt wird.

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    Appenzell Ausserrhoden Nordostschweiz Wanderung Sommer Gipfelwanderung Gratwanderung Höhen- und Panoramawanderung für Familien mittel T1

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