• Kirche San Remigio in Linescio

    Kirche San Remigio in Linescio. Bild: Yolanda Loosli

  • Kirche in Campo (Vallemaggia).

    Kirche in Campo (Vallemaggia).. Bild: Yolanda Loosli

  • Die Wanderung ist weiss-rot-weiss markiert.

    Die Wanderung ist weiss-rot-weiss markiert.. Bild: Yolanda Loosli

  • Mit Moos bewachsene Felsen schmücken den Wanderweg.

    Mit Moos bewachsene Felsen schmücken den Wanderweg.. Bild: Yolanda Loosli

  • Auf Naturpfaden geht es aufwärts.

    Auf Naturpfaden geht es aufwärts.. Bild: Yolanda Loosli

  • Dieser Wegweiser steht im Dorf Piano di Campo. Auf dem Wegweiser ist nicht das Ziel Linescio angegeben, sondern nur Alpe d’Arnau – dieser Richtung folgt man.

    Dieser Wegweiser steht im Dorf Piano di Campo. Auf dem Wegweiser ist nicht das Ziel Linescio angegeben, sondern nur Alpe d’Arnau – dieser Richtung folgt man.. Bild: Yolanda Loosli

  • Holzbrücke über die Rovana di Campo

    Holzbrücke über die Rovana di Campo. Bild: Yolanda Loosli

  • Der Wanderweg führt durch einen märchenhaften Wald.

    Der Wanderweg führt durch einen märchenhaften Wald.. Bild: Yolanda Loosli

  • Mauerwerke aus längst vergangenen Zeiten

    Mauerwerke aus längst vergangenen Zeiten. Bild: Yolanda Loosli

  • Holzbrücke über den kleinen Bergbach Ri d’Arnau

    Holzbrücke über den kleinen Bergbach Ri d’Arnau. Bild: Yolanda Loosli

  • Wild sprudelt der Bergbach Ri d’Arnau.

    Wild sprudelt der Bergbach Ri d’Arnau.. Bild: Yolanda Loosli

  • Alte Steinbrücke über die Rovana di Campo

    Alte Steinbrücke über die Rovana di Campo. Bild: Yolanda Loosli

  • Eindrucksvoller Blick auf den Wildbach Rovana

    Eindrucksvoller Blick auf den Wildbach Rovana. Bild: Yolanda Loosli

    Campo (VMaggia), Paese — Linescio, Paese • TI

    Unterwegs im wildromantischen Valle di Campo

    Diese wunderschöne Wanderung durch das lauschige Valle di Campo wird vom steten Rauschen des Flusses Rovana di Campo begleitet und startet in Campo (Vallemaggia) – bekannt für seine typischen Rustici. Strässchen und Waldwege wechseln sich zunächst ab. Vom Dorf Piano di Campo führt der Weg rechts über eine Treppe hinunter Richtung Alpe d'Arnàu. Das Tosen eines Wasserfalls wird immer lauter, und schon steht man vor ihm. Ein eindrücklicher Anblick! Weiter führt der Weg durch historische Dörfer, Laubwälder und schattige Kastanienhaine. Immer wieder blickt man in die tiefen, schon fast Furcht einflössenden Schluchten des Tals. Bei Niva gelangt man über eine alte Steinbrücke wieder auf Asphaltuntergrund. Nach gut einem Kilometer leitet der Wanderweg erst über eine kleine Brücke und danach links in den Wald hinein. Vorbei an lieblichen Terrassenlandschaften erreicht man nach einem kräftigen Anstieg Collinasca. Nach einer kurzen Erfrischung am Dorfbrunnen wandert man über Wiesen und durch Wälder weiter ins Tal hinunter. Entlang vieler Trockenmauern und alter Gärten geht es einen steilen Abstieg hinab zum Ziel, dem Dorf Linescio – bekannt für seine Terrassenlandschaften mit über 25 Kilometern Trockenmauern.

    Information

    Der Bus nach Campo (Vallemaggia) fährt 3-mal täglich.

    Osteria Sascola, Linescio, 076 438 13 13, osteriasascola.ch

    Wanderung Nr. 2320

    Publiziert 2026 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Yolanda Loosli

    Campo (VMaggia), Paese
    0:00
    0:00
    Piano di Campo
    0:35
    0:35
    Ovi di dentro
    2:10
    1:35
    Collinasca
    2:25
    0:15
    Linescio, Paese
    3:25
    1:00

    Wandervorschläge

    Quer durchs Val de Ruz Nr. 2290
    Grand-Chézard — Neuchâtel, Pont des Parcs • NE

    Quer durchs Val de Ruz

    Das Neuenburger Val de Ruz ist ein weitläufiges, flaches Tal, flankiert von zwei Gebirgszügen. Die Wanderung quer durch das Tal startet in Chézard-St-Martin. Auf Naturwegen und durch Felder hindurch geht es zum Bois d’Yé. Im kleinen Waldstück sind ein Lehrpfad zum Neuenburger Wald und mehrere hübsche Picknickplätze zu finden. Zuerst auf Beton und danach auf Asphalt führt der Weg nach Engollon und zur Pfarrkirche des Orts mit ihren sehenswerten, mittelalterlichen Fresken. Nach der Überquerung des Seyon, des wichtigsten Wasserlaufs im Tal, erreicht man via Vilars den Hang von Chaumont. Von hier, im Süden des Tals, erstreckt sich der Blick bis auf die nördliche Bergkette mit dem Mont Racine und dem Tête de Ran. Der nächste Abschnitt folgt, nun wieder auf natürlichem Untergrund, dem Waldrand bis zur vermutlich im 16. Jahrhundert erbauten Kirche von Fenin. Anschliessend geht es zwischen den herbstlich verfärbten Bäumen hindurch hinunter nach Valangin. Das schmucke Dorf ist einen Rundgang wert und bietet einen Reigen historischer Bauwerke – von den beiden Häuserreihen der Hauptgasse aus dem 15. und 18. Jahrhundert über die zwischen 1500 und 1505 erbaute Kirche bis zum berühmten Schloss aus dem 13. Jahrhundert. Auf dem Weg durch die Seyon-Schlucht warnt ein Schild vor schwierigen Passagen. Tatsächlich ist der Pfad stellenweise schmal und recht abschüssig. Bald wird er aber wieder breiter und führt über ein Stück eines Römerwegs und schliesslich der Felswand entlang. Der Fluss ist von hier aus nicht zu sehen, die Strasse weiter unten aber umso besser zu hören. Ein letzter Höhepunkt der Wanderung wartet am Ende der Schlucht: Beim Gor de Vauseyon sprudelt der Fluss zwischen den Felsen, und alte Schaufelräder erinnern an die Mühle, die einst hier stand, wo heute das Maison du Prussien seine Gäste empfängt.
    Drei Seen in der Felsarena Nr. 1277
    Rossboda, Grossalp — Bosco/Gurin • TI

    Drei Seen in der Felsarena

    Als Walserdorf hat Bosco/Gurin Berühmtheit erlangt: Über die Guriner Furggu wanderten die Walser vor gut sieben Jahrhunderten aus dem italienischen Val Formazza in das Tal ein und gründeten die Siedlung, die heute als das höchstgelegene Dorf im Tessin bekannt ist. Das Erbe der Walser wird gepflegt - und touristisch genutzt. Interessant ist es allemal, durch das sorgfältig restaurierte Dorf zu streifen, einen Blick ins sehenswerte Walsermuseum zu werfen oder über die aufliegenden in Schwarz-Weiss gehaltenen Faltprospekte der Vereinigung Vallemaggia Pietraviva die kulturgeschichtlichen Zeugnisse im Ort zu entdecken. Wer die Rundwanderung zu den drei Seen unter dem Pizzo d’Orsalía einschlägt, erhält einen Eindruck von der Kargheit des Geländes, dem die Walser über Jahrhunderte versuchten, eine Existenz abzutrotzen, was ihnen bis auf die Rückschläge von zwei verheerenden Lawinenniedergängen trotz aller Härte auch gelang. Von der Bergstation des Sessellifts oberhalb der Gross-alp schlägt der Weg einen Bogen über die Alpweiden im Talabschluss von Bosco/Gurin. Bei der Abzweigung zur Hendar Furggu folgt man den Wegweisern geradeaus Richtung Lago Poma. Der Weg zieht nun ein steiniges Couloir steil aufwärts, hinauf in eine gewaltige Felsarena. Hinter einem Felsriegel, der dem Pizzo d’Orsalía vorgelagert ist, ducken sich drei kleine Seelein. Der mittlere, der Lago Melo, leuchtet aufgrund seiner Tiefe geheimnisvoll wie eine dunkle Perle. Beim dritten See, dem Lago Pero, zweigt der Weg wieder ins Tal ab. Er führt bei den eingefallenen Gebäuden der Alp Wolfstaffel vorbei, danach steil hinunter durch einen Lärchenwald zurück nach Bosco/Gurin.
    Von der Sarine zur Saane Nr. 0784
    Château-d'Oex — Saanen • VD

    Von der Sarine zur Saane

    Die Wanderung von Château-d’Oex nach Saanen ist unbeschwerlich, auch bei nicht idealen Wetterverhältnissen problemlos machbar und mehr oder weniger flach. Dank den vielen Grill- und Raststellen am Saaneufer ist die Route vor allem für Familien mit kleinen Kindern gut geeignet. Kaum hat man Château-d’Oex hinter sich gelassen, gelangt man zu einer eindrücklichen Hängebrücke. Die Pont Turrian wurde 1883 erbaut und gilt als älteste Westschweizer Hängebrücke. Natürlich wippt sie leicht, wenn man sie überquert. Anschliessend bietet ein hübscher Uferweg immer wieder spektakuläre Sicht auf die Saane, die hier einsam und unverbaut fliessen darf. Ein Höhepunkt ist der Wasserfall Cascade du Ramaclé, der sich an einem kleinen Bade- und Planschparadies an der Saane befindet. Schliesslich wird der frankophone Weiler Gérignoz durchquert, wo es einige hübsch zurechtgemachte alte Chalets gibt. Sobald der Weg wieder zur Saane führt, braucht es für Klein und Gross etwas Mut: Eine schmale, rostige Brücke ist der einzige Weg über den Fluss. Später führt die Route hoch zu den Geleisen der Montreux-Oberland-Bahn, bevor sie sich wieder absenkt zur Saane, die in der Folge bis Saanen nie mehr für lange aus den Augen gelassen werden muss. Doch je näher Saanen kommt, desto mehr wird der Fluss in seine Schranken gewiesen, der wilden Landschaft ist hier der menschliche Willen aufgezwungen worden. Schliesslich erblickt man den pittoresken, blumengeschmückten Bahnhof von Saanen.
    Auf einsamen Pfaden im grünen Valle di Vergeletto Nr. 2227
    Gresso — Russo • TI

    Auf einsamen Pfaden im grünen Valle di Vergeletto

    Bereits die Fahrt mit dem Postauto auf der schmalen, kurvenreichen Strasse ins grüne Valle di Vergeletto ist ein erster Höhepunkt. Die Wanderung beginnt im Dörfchen Gresso auf knapp 1000 m ü. M. Wer Lust hat, folgt zunächst den inoffiziellen Schildern Richtung «Ponte» und kann an der Ponte Gresso-Crosa seine Schwindelfreiheit testen – Voraussetzung für die kommende Strecke. Zurück in Gresso, geht es der Signalisation folgend nach Vergeletto, wo der Fluss Ribo auf einer alten Steinbogenbrücke überquert wird. Ruhig und einsam verläuft der Pfad entlang der rechten Flussseite und wechselt später bei der La-Culetina-Hängebrücke auf die linke Seite. Nach einem steilen Aufstieg erreicht man die verlassene Alp auf dem Monte Queillo, von wo aus man nochmals einen Blick auf den Startpunkt Gresso erhascht, der nur wenige Hundert Meter Luftlinie entfernt liegt. Der Weg zum Zielort Russo verläuft ab dann grösstenteils auf gleicher Höhe. Einige Grabenquerungen erfordern aber erneut Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. In Russo lässt sich bei einem kühlen Getränk gut auf das Postauto warten, das einen wieder aus der Abgeschiedenheit des Onsernonetals zurück in die Zivilisation bringt.

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    Tessin Tessin Bergwanderung Sommer Uferwanderung für schwindelfreie Menschen mittel T2

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