Wandern im Winter • Schweizer Wanderwege Home

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Auf Schneeschuhen durchs Kiental Nr. 0533
Kiental • BE

Auf Schneeschuhen durchs Kiental

Fünf Schneeschuhrouten sind im Kiental signalisiert, eine davon führt als zwölf Kilometer lange Rundwanderung von Kiental‑Dorf bis zum Tschingelsee und wieder zurück. Startort ist der Parkplatz bei der Sesselbahn Ramslauenen, von dort aus folgt man den pinkfarbenen Wegweisern mit Schneeschuhgänger‑Pikto drauf. Die Route gewinnt etwas an Höhe und trifft nach kurzer Zeit auf die Schneeschuhroute, die von Ramslauenen herabführt. Nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke verzweigt sich der Weg bei Fulbrunni und bietet bereits Ermüdeten die Gelegenheit, umzukehren, alle andern erreichen bald den unter Naturschutz stehenden Tschingelsee. Im Sommer fährt hier das Postauto vorbei und weiter auf die Griesalp. Während der Wintermonate besteht die Möglichkeit, vom Dorf aus mit dem Privatauto auf der gebührenpflichtigen Fahrstrasse bis zu den Parkplätzen im Tschingel und beim Tschingelsee fahren. Für Einsteiger/innen sind beide gute Ausgangspunkte, um rund um den See mit den ersten Schritten auf Schneeschuhen zu beginnen. Zudem ist das offene Gelände rund um den Tschingelsee sonniger, als es weiter vorne im Tal der Fall ist. Der Parkplatz im Tschingel ist Wendepunkt der Rundwanderung. Die Route führt nun nahe der Fahrstrasse dem See entlang und erreicht kurz darauf die Abzweigung bei Fulbrunni. Talauswärts bis zum Dorf beeindrucken nun wieder die stillen Waldpartien und das murmelnde Gornerewasser. Die markierten Schneeschuhrouten im Kiental stehen unter dem Motto «Respektiere deine Grenzen». Ein Übersichtsplan mit wildverträglichen Schneeschuhrouten ist beim Tourismusbüro erhältlich oder von dessen Website herunterladbar.
Lenzerheide Nr. 0312
Lenzerheide • GR

Lenzerheide

Beim Sportgeschäft Baselgia in Lenzerheide werden Schneeschuhleiter vermittelt und Schneeschuhe vermietet. Wer mag, kann die Schneeschuhe gleich anziehen und dem Bach Aura da Sanaspans entlang zum Startpunkt dieser Runde loswandern: der findet sich unten am Skihang. Von dort führt die Route parallel zum Skilift den Hang hoch. Den stillen Winterzauber geniessend, wandert man den Hang entlang Richtung Badagnis, dort führt die Route stets der Waldgrenze entlang zum einstigen Maiensäss Sporz. Kurz vor Sporz wendet der Schneeschuhtrail bereits, und es geht weiter Richtung Sporz Davains und dann ein wenig abwährt ins Val Sporz. Man wähnt sich fast in Kanada zwischen den verträumte Waldstücken und Lichtungen und geniesse die Eindrücke, bevor der (ab Winter 2009/10 markierte) Weg zum Ausgangspunkt zurückführt. Wer eine längere (nicht eingezeichnete) Variante vorzieht, tut dies am besten unter fachkundiger Leitung und nur bei ausgezeichneten Kartenlesefähigkeiten auf eigene Faust. Die Modellroute startet beim Skilift, führt direkt hoch nach Sporz, dann über Mandeschs und mit Orientierungssinn nach Porclas. Gerät man zu fest nach Westen steht man plötzlich über einem ausgeprägten Felsband. Spätestens dort mehr nördlich durch Waldpartien hinauf zum Wegweiser bei Punkt 1816 m gehen. Ab hier gibts zwei Varianten zur Alp Fops. Entweder dem Sommerweg folgend auf direktem Weg oder höher über den «Lawinenstein». Hier öffnet sich der Blick auf Parpaner-, Aroser- und Lenzerhorn, und kurz danach hat man die ganze Skiarena von Lenzerheide vor sich, wo der Hunger bei Donat Malär's Bündner Spezialitäten in der Alphütte am Pistenrand gestillt werden kann, bevor es abseits vom Skirummel nach Lenzerheide hinuntergeht.
Pays d'Enhaut Nr. 0412
Les Mosses — Col des Mosses • VD

Pays d'Enhaut

Welches ist die schönste Jahreszeit zum Wandern? Der Frühling mit seiner Blütenpracht? Der Sommer? Oder doch der Herbst mit seinen klaren Tagen und knackigen Farben? Noch bis vor wenigen Jahren wäre kaum jemand auf den Gedanken gekommen, den Winter als schönste Jahreszeit vorzuschlagen. Natürlich sollen hier nicht Monate gegeneinander ausgespielt werden, aber eine Wanderung durch eine frisch verschneite Winterlandschaft, unter einem tiefblauen Himmel und einer hell leuchtenden Sonne, erfrischt und belebt einen nebelgeplagten Unterländer besser als jedes Wochenende in der überfüllten Wellness‑Anlage. Einen wahren Boom hat dabei des Schneeschuhlaufen erlebt, und jährlich werden neue Routen ausgesteckt. Ein ideales Gebiet für leichtere Schneeschuhtouren ist dabei das Pays‑d'Enhaut. Bekannt ist das «Oberland» nicht für eisbedeckte Dreitausender, steigt man aber in die Höhe, bemerkt man bald, dass in diesen Waadtländer Voralpen mit zahlreichen Güpfis und Hubeln eine gehörige Portion Alpen steckt.Eine kürzere, wunderschöne Tour führt von der Passstrasse des Col des Mosses östlich auf die Pra Cornet, eine kleine, unbewaldete Hochebene auf knapp 1700 Metern Höhe. Obwohl die Tour mit acht Kilometern nicht sehr lang ist, bietet sie viel Abwechslung: es geht über weite, offene Hänge, vorbei an typischen Alpgebäuden, durch einen Wald, in einem weiten Bogen um eine Hochebene, und belohnt auch mit spannenden Ausblicken auf das Tarent‑Massiv und im Osten zur schroffen Krete der Arpilles‑Kette. Spielt das Wetter und ist man mit guten Freunden unterwegs, so wird es nicht verwundern, wenn man nachmittags, bei einem Bier oder Eiskaffee auf der Sonnenterrasse des Restaurants, gleich die Tour für das nächste Weekend plant. Die Woche im Büro wird schliesslich lang und der Nebel dick genug sein.
Kantone Basel-Stadt/-Landschaft Nr. 0266
Basel, Schifflände — Kaiseraugst • BS

Kantone Basel-Stadt/-Landschaft

Vom Basler Hauptbahnhof aus fährt das Tram Nr. 8 oder 11 zur Schifflände. Hier beginnt die Wanderung mit einem steilen Aufstieg durch eine schmale Gasse zum Basler Münster. Weiter gehts zur Wettsteinbrücke vor dem sehenswerten St.‑Alban‑Quartier. Dort lohnt es sich, die alte Papiermühle mit dem Museum zu besuchen. Anschliessend folgt die Wanderung dem St.‑Alban‑Rheinweg zur Schwarzwaldbrücke der Eisen‑ und Autobahn, überquert die Birs, die hier in den Rhein mündet. Einem weiteren Parkweg folgend, erreicht man die Schleuse von Birsfelden. Den Hafenquai entlang beeindrucken die mächtigen Krananlagen, mit denen die Rheinschiffe gelöscht werden. Bei der Passerelle überquert der Weg die Bahnanlage, und schon ist das Speiserestaurant Waldhaus erreicht, wo hungrige Geniesser sich stärken können. Wer eine einfachere Küche vorzieht, findet sein Glück wenige Schritte später im Restaurant Auhafen. Durch den Hardwald führt der Weg zur Römerwarte. Dort folgt man ein Stück der Autostrasse bis zum Kreisel, wo die Route wieder dem Rheinufer entlang nach Schweizerhalle führt. Der Hartbelag geht nun in angenehmen Naturweg in Ufernähe über. Nach den Salzsalinen, einem wichtigen eigenen Rohstoff, kommt die Wehranlage des Kraftwerks Augst in Sicht. Bei dieser Anlage steht das Maschinenhaus für einmal längs zum Fluss, denn ein zweites Werk auf Deutscher Seite benötigt ebenfalls Platz zum Stromerzeugen. Dort zweigt die Strasse ab zur berühmten Römersiedlung Augusta Raurica, die unbedingt besucht werden will. Wer für diese Sehenswürdigkeit gar einen separaten Tag einräumen möchte, kann die Ergolz überqueren und so direkt zum Bahnhof Kaiseraugst gelangen, wo die S‑Bahn halbstündlich nach Basel zurückfährt.
Wandern und Schlitteln Nr. 0202
Sparenmoos • BE

Wandern und Schlitteln

Schon auf der Anreise durchs Simmental häufen sich einige bedeutende Kulturgüter: so etwa am Taleingang in Wimmis die Kirche und das Schloss, das trutzig auf dem Hügel thront, in Erlenbach beispielsweise Pfarrhaus und Kirche sowie das Agensteinhaus, das auch ein Museum beheimatet, dann in Därstetten, Oberwil und Boltigen mehrere stattliche Bauernhäuser und schliesslich in Zweisimmen die reformierte Kirche und das Pfarrhaus. Doch bei unserem Routenvorschlag stehen ja für einmal nicht die Kulturgüter im Vordergrund, sondern die Absicht, eine Winterwanderung mit einer Schlittenfahrt zu verbinden. Zu diesem Zweck fährt man zunächst in ca. einer halben Stunde vom Bahnhofplatz mit dem Bus von Zweisimmen hinauf zum Berghotel Sparenmoos. Dann folgen schlittelfreudige Wanderer dem ausgeschilderten Rundweg im Uhrzeigersinn über Hüsliberg, Neuenberg, Schiltenegg und Tolmoos, bis sie wieder zurück zum Berggasthaus gelangen. Schon nach wenigen Minuten kann man bei resp. auf einer Sitzbank die grossartige Aussicht bewundern. Überhaupt bietet diese Rundwanderung auf dem auf 1650 m hoch gelegenen Plateau durchwegs ein fantastisches Panorama. Ein Wanderprospekt mit der entsprechenden Route findet sich beim Tourismusbüro oder im Internet. Bei guten Schneeverhältnissen können Schlittelfreunde nach Abschluss der Wanderung direkt beim Berghotel einen Schlitten mieten und nach Zweisimmen hinunterfahren. Als besonderes Highlight gilt dieses sportliche Abenteuer bei Nacht; die Piste soll am Abend beleuchtet sein, sodass der Schlittelweg bis 22.30 Uhr benutzt werden kann (vorgängig beim Tourismusbüro oder beim Berggasthaus abklären!). Viel Spass ...
La Vue des Alpes Nr. 0205
Vue des Alpes • NE

La Vue des Alpes

Im Jura verbindet die Passhöhe der Vue des Alpes die Städte Neuchâtel und La Chaux-de-Fonds, die Kantonshauptstadt mit der Uhrmacherstadt. Zwei markierte Schneeschuhwanderungen beginnen am Parkplatz auf der Passhöhe. Das ist praktisch für die Anreise und bietet Vorteile für Einsteiger, die erste Erfahrungen mit Schneeschuhen machen wollen. Denn beim Tourismusbüro vor Ort kann man Schneeschuhe und Stöcke ausleihen. Eine leichte Rundtour führt nach Tête de Ran und zurück. Vom Parkplatz aus geht es zunächst bis zum Ende des Skilifts wenige Meter bergauf. Dann, den pinkfarbenen Wegweisern des «Sentiers Raquettes» folgend, taucht der Schneeschuhläufer ein in den Wald. Als zusätzliche Orientierung dienen die neuen Wegweiser der nationalen Route Nr. 5, des «Chemin des crêtes» (Jurahöhenweg). Der tief verschneite Wald auf dem Kamm gibt immer wieder Blicke frei über die Jurahöhen und bis hinunter nach La Chaux-de-Fonds . Nach rund anderthalb Stunden ist das Gasthaus Hôtel Tête de Ran am Fusse des gleichnamigen Höhenzuges erreicht. Bei gutem Wetter wird auf der geräumigen Terrasse serviert, von wo sich ein schöner Blick zum Chasseral bietet. Vom Gipfel des Tête de Ran ist die Rundumsicht einfach grandios, hinüber bis nach Frankreich schweift der Blick von hier. Diese Aussicht muss jedoch verdient werden. 15 Minuten dauert der Aufstieg zum höchsten Punkt auf 1422 m ü. M. Der Rückweg führt zunächst entlang des Winterwanderweges nahe der Fahrstrasse bis zur Wirtschaft Les Gümmenen. Dort entscheidet sich der Schneeschuhläufer entweder für die Route entlang de Winterwanderweges oder aber er steigt rechts einige Meter steil hinauf, wo er wiederum auf den markierten Schneeschuhtrail trifft. Auf diesem gehts über den Kamm und durch den Wald zurück bis zur Passhöhe der Vue des Alpes.
Thermalquellen-Steg Wanderung Nr. ST-387
Leukerbad • VS

Thermalquellen-Steg Wanderung

Die Thermalquellen-Steg Wanderung führt durch die Dalaschlucht und macht die Thermalquellen von Leukerbad direkt erlebbar. Auf rund 600 Metern verläuft der Steg über dem Bachbett und vorbei an mehreren natürlichen Austrittsstellen des warmen Wassers. Entlang der Strecke vermitteln interaktive Elemente Wissen zur Entstehung des Thermalwassers und laden zum Beobachten und Staunen ein. Mit einem einfachen Seilzug kann Thermalwasser aus einer Quelle hochgezogen werden. Audioerklärungen mit wissenswerten Informationen regen zum Mitdenken an und vertiefen das Verständnis für das Naturphänomen. Eine Hängebrücke führt zu einem 35 Meter in die Tiefe stürzenden Wasserfall, wo die Kraft des Wassers deutlich spürbar wird. Am Ende des Stegs bestehen verschiedene Möglichkeiten, die Wanderung fortzusetzen oder eine Pause einzulegen. Die Wanderung verbindet Bewegung, Natur und Wissen auf anschauliche Weise und kann auf Wunsch individuell gestaltet werden.

4 Angebote der Berglandschule Goms Nr. ST-383
Münster VS • VS

4 Angebote der Berglandschule Goms

Erleben Sie das Goms mit Ihrer Klasse oder Gruppe auf vielfältige und lehrreiche Weise! Unsere vier Bildungsangebote vermitteln Wissen rund um Landwirtschaft, Energie, Ernährung und Baukultur – praxisnah, interaktiv und im direkten Bezug zum Lebensraum der Alpen. Bitte wählen Sie eines oder mehrere Angebote aus:

1. Vom Roggen über den Roggenanbau zum Roggenbrot

Tauchen Sie ein in die Welt des Roggens – von der Aussaat bis zum frischen Brot. Das Angebot vermittelt Wissen über Getreidesorten, traditionellen Ackerbau und die Bedeutung des Roggens im Wallis. Besichtigt werden u. a. Roggenfelder, Stadel, Mühle und Backhaus. Abschliessend wird eigenes Brot gebacken.

2. Vom Kraut über die Kuh zum Käse

Einblicke in die Landwirtschaft früher und heute: Wie lebten Selbstversorger im Goms? Wie funktioniert moderne Milch- und Fleischproduktion? Die Teilnehmenden entdecken Bauernhäuser, Ställe und Käseherstellung – von der Wiese bis zur Biokäserei.

3. Vom Wasser über die Wasserkraft zur Energie

Erleben Sie Wasser als Kraftquelle: von der natürlichen Ressource bis zum modernen Energieträger. Besucht werden Kraftwerke, das Wasserschloss und alternative Energieanlagen. Das Angebot fördert das Verständnis für Energieformen, Nachhaltigkeit und technische Entwicklung.

4. Der Walliser Stadel – Bauweise, Funktion & Wandel

Was macht den typischen Walliser Stadel aus? Dieses Angebot vermittelt die Bauweise, Nutzung und Bedeutung dieses Kulturguts. Vor Ort wird gezeigt, wie Architektur, Klima und Alltag miteinander verbunden waren – und wie Stadel heute genutzt werden können.

Kirchen und Kapellen im Val Capriasca Nr. 2210
Lamone-Cadempino • TI

Kirchen und Kapellen im Val Capriasca

Die Kapelle San Zeno steht auf dem gleichnamigen Monte, 240 Höhenmeter oberhalb von Lamone. Es wird die einzig nennenswerte Steigung auf dieser Wanderung sein. Von hier aus blickt man auf das Val d’Agno, auf den Flugplatz, die Autobahn und Industrie. Unweit dieser geschäftigen Welt ist diese stille Wanderung den Dörfern und Kirchen des Val Capriasca gewidmet. Von der Kapelle San Zeno geht es durch einen Birken-Kastanienwald zur 1647 erbauten Kirche San Giorgio e Maria Immacolata. Über eine majestätische Treppe verlässt man den Ort Richtung Origlio und gewinnt dann sogleich wieder einige Höhenmeter beim Aufstieg nach Ponte Capriasca mit seiner sehenswerten Kirche Sant’Ambrogio. Weiter geht es nach Vaglio. Hier steht die 1916 erbaute Jugendstilkirche Santi Antonio di Padova, Giacomo e Filippo. Über das Strässchen «in Altràda» erreicht man den Weg, der durch den Wald zur Kirche San Clemente führt. Bei anhaltender Dürre bat man hier früher um Regen. Unweit davon befindet sich der mittelalterliche Turm Torre di Redde. Auf schönem Waldweg geht es nun hinunter nach Origlio und zu seinem See. Am gegenüberliegenden Westufer findet man den Weg, der wieder steil hinunter nach Lamone führt. Derweil von oben der Monte San Zeno grüsst.
Vom Solothurner Limpachtal an die Aare Nr. 2209
Messen, Dorfplatz — Büren an der Aare

Vom Solothurner Limpachtal an die Aare

Behäbige Bauernhäuser, Miststöcke davor … doch der Eindruck trügt: Messen im solothurnischen Limpachtal ist weit mehr als ein Bauerndorf. Messen ist der wirtschaftliche Dreh- und Angelpunkt des Limpachtals. Hier gibt es ein medizinisches Zentrum, eine Bäckerei und einen Supermarkt, Gewerbebetriebe, Restaurants und ein Schwimmbad. Und hier wird intensive Landwirtschaft betrieben. An der Kirche vorbei und entlang des streng kanalisierten Messibachs wandert man über weite Felder. Nur eine Strasse stört die geradlinige Ordnung. Sie verläuft quer über die Ebene Richtung Oberramsern. Hierhin führt auch die Wanderung, die nun die Limpachebene verlässt und zum Bucheggberg hochsteigt. In Lüterswil verlässt man auch den Kanton Solothurn und wandert an der Grabenöle vorbei dem Berner Oberwil b. Büren entgegen, wo Emmentalerkäse fabriziert wird. Durch den Eichwald schliesslich erreicht man Büren an der Aare. Das Städtchen ist dank seiner 108 Meter langen Holzbrücke bis heute ein – wenn auch inzwischen beruhigter – Verkehrsknotenpunkt.
Gemütliche Wanderung durch den Regionalpark Aargau Nr. 2208
Zeihen, Stauftel — Schinznach Dorf, Oberdorf • AG

Gemütliche Wanderung durch den Regionalpark Aargau

Kaum aus dem Dorf Zeihen heraus, rattert ein Güterzug vorbei, Laster und Autos verschwinden lärmend im Bözbergtunnel. Keine Minute später jedoch umfasst die Wandernden Ruhe. Die junge Sissle fliesst leise gurgelnd. Etwas weiter oben fällt das Wasser über eine 5,4 Meter hohe Felsstufe. Es ist der höchste Wasserfall im Kanton Aargau. Der Einstieg in diese Wanderung überrascht, und abwechslungsreich geht es weiter. Da ist das eingassige Strassendorf Linn, Geschäftsstelle des Juraparks Aargau. Da verwundert es nicht, dass man hier auf Teiche, Holz-, Lesesteinhaufen, Hochstammbäume und Hecken trifft, alles Strukturen, die von einem sorgfältigen Umgang mit der Natur zeugen. Höhepunkt in Linn aber ist die 800-jährige Linner Linde. Weiter geht es zum Linnerberg, von wo aus das industrielle Aargau beeindruckt. Bei der Waldlichtung Möösere schweift der Blick auf die mit Buchenwäldern bestockten Hügel, aus denen mittelalterliche Burgruinen ragen. Und schliesslich führt ein mit Mauern aus Jurakalk gestützter Weg entlang von Rebbergen ins Dorf Schinznach und zur Busstation. Ein Rundgang durchs Dorf vor der Heimreise lohnt sich.
Auf Walserpfaden durch Obersaxen Nr. 2207
Obersaxen, Meierhof Post — Obersaxen, Friggahüs • GR

Auf Walserpfaden durch Obersaxen

Die Berge der Surselva glitzern in der Morgensonne. Obersaxen aber liegt noch im Schatten. Davon und von den guten Schneeverhältnissen profitiert diese Winterwanderung. Sie führt vom Weiler Meierhof zum Weiler Friggahüs und ist nur eine von vielen Winter- und Schneeschuhwanderungen, die Obersaxen zu bieten hat. Auf der Wanderung kann die für die Walser typische Baukultur bestaunt werden. Denn Obersaxen wurde im Mittelalter von Walsern besiedelt und ist bis heute eine deutschsprachige Enklave in der sonst rätoromanischen Surselva. Die Wanderung startet auf der Meierhoferstrasse talauswärts in Richtung des Ortsteils Markal. Hier macht der Weg eine Spitzkehre und steigt zur Chlinga ab, wo er den St. Petersbach quert und dann zum Weiler Giraniga ansteigt. Der Weg quert hier die Autostrasse. In mehreren Kehren geht es nun stetig aufwärts bis Ober Huot. Auf der für die Winterwanderung präparierten Waldstrasse steigt man zur Busstation Friggahüs ab, nahe dem Weiler St. Martin, der ganz im Stil der Walser gebaut ist.
Auf historischem Weg ins Muotatal Nr. 2205
Hoch-Ybrig, Talst. Laucheren — Oberberg St. Karl • SZ

Auf historischem Weg ins Muotatal

Es gibt Verkehrswege, die seit Urzeiten begangen werden. Einer davon ist der «Alte Schwyzerweg» von Einsiedeln nach Schwyz. Ihm folgt diese Winterwanderung ab Oberiberg bis zur Ibergeregg. Im Sommer führt der Weg über sumpfige Moore umgeben von Wald. Er ist darum mit Strukturen gesichert. Im Winter aber liegt er unter Schnee. Die Moore bieten jetzt Unterschlupf für Wildtiere. Tafeln mahnen, deren Lebensraum zu respektieren und die Pisten und Wege nicht zu verlassen. Auf der Ibergeregg dann vergnügen sich Familien beim Skifahren. Der «Alte Schwyzerweg» führt auf direktem Weg nach Schwyz. Diese Winterwanderung aber geht aussichtsreich via Oberberg nach St. Karl im Muotatal und schliesst mit zwei Seilbahnfahrten ab. Die erste Seilbahn fährt von der Bergstation St. Karl nach Illgau, von da führt ein kurzer Fussmarsch zur Bergstation der Luftseilbahn Illgau-Ried.
Panoramawanderung über verschneite Hochmoorflächen Nr. 2204
Zweisimmen, Sparenmoos — Zweisimmen, Site Alp • BE

Panoramawanderung über verschneite Hochmoorflächen

Zweisimmen ist das Tor zur weltbekannten Region Gstaad-Saanenland. Oberhalb des heimeligen Dorfes liegt auf einer Terrasse mit mehreren lang gezogenen Hügeln das Sparenmoos. Die aussichtsreiche Winterwanderung über das Hochmoor beginnt bei der Bushaltestelle Zweisimmen, Sparenmoos. Der Weg in Richtung Hüsliberg steigt leicht an. Dieser Abschnitt wird von einer spektakulären Aussicht auf das Simmental, das Saanenland und die Waadtländer Alpen begleitet. Den mächtigen Grat Hundsrügg vor Augen, folgt man dem ansteigenden Weg zum Hüsliberg, dem ersten Wendepunkt der Wanderung. Hochmoore und mächtige Tannen im Winterkleid breiten sich vor den Augen aus. Dem Waldrand entlang und über verschneite Hochmoorflächen geht es zurück zur Bushaltestelle Sparenmoos und über den Grat des Sparenmoos zur Site Alp – einem idealen Ort für eine gemütliche Rast. Die Gaststube ist rustikal und gemütlich eingerichtet; serviert werden typische Schweizer Spezialitäten wie Käsefondue. Von hier geniesst man eine herrliche Aussicht auf die verschneiten Gipfel von Wildstrubel, Wildhorn und Les Diablerets. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Endpunkt der Wanderung, der Bushaltestelle Zweisimmen, Site Alp.
Schneeschuhwandern im freiburgischen Wintersportparadies Nr. 2202
Les Paccots, Les Rosalys • FR

Schneeschuhwandern im freiburgischen Wintersportparadies

Die Skistation Les Joncs-Corbetta ist ein Vergnügen für Jung und Alt. Hier erfreuen sich Kinder am Schlitteln und stehen das erste Mal auf den Skiern. Etwas Geübtere fahren mit dem Tellerlift bis unter den Gipfel der Corbetta, wo die Erwachsenen auf Schneeschuhen von Süden her aufsteigen. Der Schneeschuhtrail hinauf zur Corbetta ist bequem zu gehen. Von der Busendstation Les Rosalys steigt er zum gleichnamigen Restaurant auf. Schon bald hört man Kinderstimmen. Sie verraten: Das Skigebiet ist ganz nah. Kurz nach dem Parkplatz verlässt der Trail die Strasse rechts und führt querfeldein. Wo eine Alphütte in Sicht ist, nimmt er die Spur links hinunter zum Wald und folgt dann rechts dem Strässchen zur Hütte der Alp La Tornare. Hundert Meter weiter geht es stramm zur Hütte der Alp Vuichouda hinauf und weiter zum Gipfelziel. Die Sicht reicht nun vom Moléson über den Dent de Lys bis zum Mont-Blanc und dem Chablais. Im Abstieg von der Corbetta trifft der Trail auf die Skiwelt und deren Lifte. Zwischen Wald und Skilift geht es hinunter zum Lac des Joncs. Via Les Rosalys erreicht man wieder die Busstation.
Winterfreuden auf dem Dahu-Pfad Nr. 2201
Anzère, télécabine

Winterfreuden auf dem Dahu-Pfad

Der Dahu ist ein Fabelwesen. Er ähnelt Gämsen und ist auch als «Hanghuhn » bekannt. Sein wichtigstes Artmerkmal sind die ungleich langen Läufe: Auf einer Körperhälfte sind sie kürzer. Die Legende unterscheidet zwischen links- und rechtsläufigen Dahus. Hier in Anzère ist dem Dahu eine Winterwanderung gewidmet. Sie startet und endet bei der Endstation der Buslinie Sion–Anzère. Bestens ausgeschildert folgt der Trail den verschneiten Wald- und Alpstrassen zu den schneebedeckten Alpweiden von Ayent und Arbaz. Via Les Grillesses kehrt der Trail schliesslich zum Ausgangspunkt in Anzère zurück. Die Dahu-Winterwanderung ist ein Beispiel dafür, wie sich viele verschiedene Wintersportarten einen Weg teilen. Immer wieder quert der Winterwanderweg die Piste. Dabei ist Vorsicht angesagt: Je nach Schneeverhältnissen können diese Pistenabschnitte hart und gefroren sein. Dann sind Stöcke oder Steighilfen von Vorteil.
Umwelt Arena Spreitenbach – der Nachhaltigkeit auf der Spur Nr. ST-373
Spreitenbach • AG

Umwelt Arena Spreitenbach – der Nachhaltigkeit auf der Spur

Staunen, entdecken und nachhaltig lernen – für Schulen und Familien

Die Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach ist ein gemeinnütziges Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit, Umwelt und erneuerbare Energien. Schulklassen, Lernende und Familien erleben hier praxisnah, wie nachhaltige Ideen aus Forschung, Bildung und Wirtschaft unseren Alltag verändern können – interaktiv, spannend und leicht verständlich.

Für Schulklassen:

Entdecken Sie unsere Gewinnerpfade und lernen Sie, wie nachhaltiges Handeln konkret umgesetzt wird.

Unsere interaktiven Ausstellungen vermitteln komplexe Zusammenhänge spielerisch und anschaulich.

Lehrpersonen finden bei uns Workshops, Unterrichtsmaterial und Begleitung durch Guides, ideal für Exkursionen und Projekttage: Umweltbildung.

Für Familien:

Auf unserem 300 Meter langen Indoor Parcours können diverse E- und Funfahrzeuge getestet werden – ein Erlebnis für Gross und Klein.

Alle Ausstellungen sind interaktiv, machen Spass und laden zum Mitmachen ein.

Die Umwelt Arena ist also perfekt für Schulreisen, Familienausflüge und alle, die Nachhaltigkeit lebendig erleben wollen.

Zeitplan

Mittagessen
Picknick auf dem Indoor-Picknick-Platz der Umwelt Arena oder Verpflegung im Restaurant KLIMA in der Umwelt Arena
Link zu Website
https://www.umweltarena.ch
Wanderung im Reiat im Naturpark Schaffhausen Nr. 2178
Bibern SH, Dorf — Schaffhausen, Schweizersbild • SH

Wanderung im Reiat im Naturpark Schaffhausen

Typisch für den Naturpark Schaffhausen sind sorgfältig gepflegte Kulturlandschaften und gut erhaltene Dörfer, darunter mehrere mit einem Ortsbild von nationaler Bedeutung. Die Beteiligung von deutschen Gemeinden macht diesen Naturpark zum ersten grenzüberschreitenden Naturpark der Schweiz. Ein Hauptanliegen des Naturparks ist die Förderung der Lebensräume von Fledermäusen, Amphibien und des Mittelspechts. Der Wanderweg führt in angenehmer Steigung von Bibern nach Opfertshofen und mündet in den Reiatweg. Oberhalb von Opfertshofen sind die Kegel der erloschenen Vulkane im deutschen Hegau zu sehen und die Gipfel der Alpen. Auf einer Hochebene führt der Reiatweg auf schmalen Pfaden durch herbstliche Wälder. Ab und zu leiten Seitenpfade aus dem Wald hinaus zu Aussichtsbänken. Nach Buck zweigt der Reiatweg ab nach Thayngen, während die Wanderroute nun auf dem Eiszeitpfad durchs Churzloch und Langloch weiterführt. Die beiden kleinen Täler wurden vom Schmelzwasser der eiszeitlichen Gletscher aus dem Kalkgestein gehobelt und nach dem Rückzug des Eises mit Gesteinsmaterial wieder aufgefüllt. Bei Wäier führt der Wanderweg mehreren Teichen entlang und kann stellenweise etwas matschig sein. Die Wanderung endet bei der Bushaltestelle Schweizersbild, die benannt ist nach einer Fundstelle aus der Späteiszeit.
Wanderung auf die Gisliflue im Jurapark Aargau Nr. 2177
Veltheim AG, Bären — Thalheim AG, Unterdorf • AG

Wanderung auf die Gisliflue im Jurapark Aargau

Das Gebiet des Jurapark Aargau ist ein Beispiel für das bereichernde Nebeneinander von Natur und Mensch. Vom Feuersalamander über Glühwürmchen bis zum Eisvogel, seltenen Orchideen und Wildrosen kommen hier die unterschiedlichsten Tiere und Pflanzen vor. Die Wanderung beginnt im kleinen Ort Veltheim, dessen Geschichte bis in die Römerzeit im 1. Jahrhundert n. Chr. zurückreicht. Der Wanderweg führt durch den herbstlichen Laubmischwald auf den Gipfel der Gisliflue. Dieser grossartige Aussichtspunkt bietet Sicht vom Jura über die Vogesen zum Schwarzwald und übers Mittelland zu den Alpen. Im felsigen Gipfelbereich der Gisliflue wachsen seltene Felsenpflanzen, die wie Steinbrech-Felsennelke sogar noch im Herbst am Blühen sind. Der Abstieg verläuft zuerst auf einem schmalen Pfad über eine kurze Steilstufe, die etwas Trittsicherheit verlangt. Danach geht es wieder auf breiteren Wegen hinunter zum Gatter, einem Einschnitt im Grat. Bald darauf taucht der Wanderweg aus dem Wald auf und führt an Höfen vorbei weiter talwärts nach Thalheim. Weithin sichtbar thront die Burgruine Schenkenberg über dem Ort. Die grösste Schlossruine im Kanton Aargau besteht aus nicht sehr witterungsbeständigem Jurakalk und bietet vor allem in der Abendsonne einen malerischen Anblick.
Schneeschuhwanderung auf den Chasseron Nr. 1200
Les Rasses, village • VD

Schneeschuhwanderung auf den Chasseron

Nachdem man auf dem gut beschilderten Schneeschuhtrail den Skilift und ein Ferienhausquartier hinter sich gelassen hat, taucht man in einen stillen Winterwald ein. Nur ihre Spuren verraten die Anwesenheit von Feldhase, Fuchs und Eichhörnchen. Der Wald wird lichter und die Aussicht immer besser. Ohne die schützenden Bäume spürt man dafür den Wind stärker. Stellenweise ist fast aller Schnee weggeblasen. Je nach Bisenlage muss man den Winden trotzen, bis man dem kahlen Höhenrücken entlang das Hotel auf dem Chasseron erreicht. Nach einer Aufwärmpause bei einem Mauler-Fondue oder einer der köstlichen Torten, für welche das Restaurant bekannt ist, schafft man später problemlos die noch fehlenden fünf Minuten zum höchsten Punkt. So sanft der Rücken des Chasseron auf der Aufstiegsseite ist, so steil fallen die Felsen auf der anderen Seite ab. Mit seinen 1607 Metern ist der Chasseron nicht besonders hoch, doch er bietet eine grossartige Aussicht vom Säntis bis zu den Savoyer Alpen, von den Jurahöhen über die Vogesen bis zum Schwarzwald. Schon die Römer wussten diesen Weitblick zu schätzen und errichteten in Gipfelnähe einen Wachtturm. Beim Bau des Hotels vor über hundert Jahren wurden römische Münzen gefunden. Auf dem Rückweg liegt einem der Neuenburgersee zu Füssen, darüber erheben sich die weissen Alpengipfel. Ab und zu ragen die vertrockneten Stängel des Gelben Enzians aus dem Schnee, der im Sommer mit seinen gelben Blüten die Weiden schmückt. Über Juraweiden und durch aufgelockerten Fichtenwald schreitet man wieder Les Rasses entgegen.
Panorama Trail in Obwalden Nr. 1183
Langis • OW

Panorama Trail in Obwalden

Die Beschreibung zum Panorama Trail aufs Jänzi verspricht nicht zu viel: Die Aussicht, besonders auf dem letzten Wegstück über den breiten Bergrücken zum Gipfelkreuz, ist wirklich traumhaft. Die ganze Zentralschweizer Berg-Prominenz bis hin zu den Berner Dreitausendern zeigt sich in ihrem schönsten Winterkleid. Die markierte Schneeschuhroute beginnt bei der Postautostation Langis. Die ersten zwei Kilometer führen durch lichten Föhrenwald entlang der gemächlich mäandrierenden Grossen Schliere. In manchem knorrigen und dick verschneiten Bäumchen sind mit wenig Fantasie Trolle, Feen oder Kobolde zu erkennen. Nach zehn Minuten besteht bereits eine Einkehrmöglichkeit im Bergrestaurant Schwendi-Kaltbad. Abends wird es romantisch: der Weg ab Langis wird bis hierhin mit Laternen beleuchtet. Weiter geht es über Brücklein, ab und zu die Langlaufloipe querend, bis der Pfad bei Pt. 1409 nach rechts abbiegt und es moderat aufwärts geht, bis zur Egg. Nun sind es nochmals 30 abwechslungsreiche Minuten durch sonnige Lichtungen zum Gipfelkreuz. Durch die nordwestliche Ausrichtung des Aufstieges kann es am Morgen jeweils bis zur Egg sehr schattig sein. Über offene Weiden geht es nun in rasantem Schritt hinunter nach Siwellenbrunnen und weiter zur Wolfetsmatt. Welche Geschichten sich wohl hinter diesen Namen verbergen? Bei Huebermettlen wird die tief verschneite Alpstrasse erreicht, die in leichtem Auf und Ab bis zur Glaubenbergstrasse führt. Während der letzten Viertelstunde auf der geräumten und asphaltierten Fahrstrasse retour zum Langis heisst es Vorsicht vor den zahlreichen motorisierten Ausflüglern. Im Langis kann man die müden Knochen im Restaurant aufwärmen und die Wartezeit auf den nächsten Postautokurs versüssen.
Den ganzen Tag im Schnee Nr. 1122
Atzmännig SSA — Atzmännig, Schutt • SG

Den ganzen Tag im Schnee

Gemächlich bringt der Sessellift die Schneeschuhläufer zur Bergstation. Dort oben beginnen die zwei Schneeschuhrouten des Atzmännig-Gebietes. Doch bevor die Schneeschuhe angeschnallt werden, geniessen die, welche an einem Vitamin-D-Defizit leiden, die Aussicht auf die Alpen und aufs Nebelmeer, aus dem sie gerade empor getragen worden sind. Hinter der Sesselliftstation beginnt die signalisierte Schneeschuhroute und führt nach einem kleinen Abstieg zwischen den Tannen zunächst den Berg hoch. Hier stehen Rigi, Churfirsten, Säntis und die Berge von Österreich in Reih und Glied. Die aussichtsreiche Tour führt dem Waldrand entlang bis man nach dem breiten Grat auf eine grosse Lichtung gelangt. Dort, beim Hinteren Rotstein, trennen sich die beiden Routen: wer gerne die lange Route nimmt, steigt rechts nochmals auf und macht die grosse Runde via Chrüzegg und Oberchamm. Linkerhand geht es ziemlich steil hinunter, perfekt um einen Gang höher zu schalten und jauchzend durch die stiebende Glitzerpracht zu rennen. Von der Fläche macht man einige Schlenker durch den Wald, bis man den prachtvollen Laubbaum einsam aber königlich mitten im Schnee stehen sieht. Von dort sind die Hinteraltschwand und das Restaurant Altschwand nur noch zwei Minuten entfernt. Die Schneeschuhroute geht auf der gegenüberliegenden Strassenseite für ungefähr 600 Meter im tiefen Schnee weiter. Dann wird die Strasse erneut gequert. Für die nächsten 200 Meter muss man auf dieser weitergehen. Je nach Schneeverhältnissen werden die Schneeschuhe dafür besser abgeschnallt. Beim alten Haus an der rechten Strassenseite bei Mittelaltschwand sind sie aber schnell wieder angezogen. Von hier führt die Route neben der kaum befahrenen Strasse, aber durch unangetasteten Schnee, bis zur Talstation Atzmännig. Wer danach noch Energie hat, meistert die Schlittenabfahrt oder fährt noch ein paar Mal die Skipiste hinunter.
Aufregende Ausblicke auf dem Hochalp Trail Nr. 1596
Urnäsch, Anker • AR

Aufregende Ausblicke auf dem Hochalp Trail

Auf der gut 1500 Meter hohen Hochalp geniesst man nebst Panoramasicht auf den Alpstein auch gutbürgerliche Küche im gleichnamigen Berggasthaus. Dessen Öffnungszeiten sollten im Winter allerdings vorgängig telefonisch erkundigt werden. Start dieser Schneeschuhwanderung ist in Urnäsch, einem urchigen Appenzellerdorf mit rund 2300 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Ortschaft liegt auf dem Weg zur Schwägalp und pflegt das bekannte Brauchtum des Alten Silvesters mit den Silvesterkläusen. Vom Startpunkt an der Bushaltestelle Urnäsch, Anker geht es leicht ansteigend hinauf Richtung Bruggerenwald. Der abwechslungsreiche Weg führt durch lauschige Wäldchen, vorbei an traditionellen Holzbauten und über offene, verschneite Weiden. Der Blick schweift dabei stets über die typisch sanfte Appenzeller Hügellandschaft. Auf halbem Weg zum Bruggerenwald befindet sich das Aussichtsrestaurant Alpenblick mit wirklich herrlichem Ausblick auf das Säntismassiv und die Voralpen. Im Bruggerenwald angekommen, führt nun der pink beschilderte Schneeschuhwanderweg auf einem bewaldeten Geländerücken in Richtung Rossmoos. Der östliche Aufstieg reicht nun alleweil, um die Lunge in Schwung zu bringen. Gut 350 Höhenmeter sind es hinauf zur Hochalp. Oben angekommen, erhebt sich vor den Augen der prächtige Säntis, die markanten Zacken der Churfirsten und im Rücken hat man den Bodensee und das Fürstenland. Anschliessend führt der Weg führt entlang des Kesselgrats des Rossmoos, bis man auch dem Alpstein den Rücken zuwendet. Schnurstracks geht es nun im Zickzack talwärts, Richtung Bruggerenwald in die Aufstiegsroute. Auf dem Rückweg nach Urnäsch können vielleicht die eigenen Aufstiegsspuren im Schnee nochmals ausgemacht werden
Husky-Traum Nr. ST-217
Muotathal

Husky-Traum

Sie besuchen das schön ausgebaute Huskygehege und machen sich vertraut mit den liebevollen Schlittenhunden. Ihr Musher erzählt Ihnen viel Interessantes über die Pflege und Haltung sowie über die Arbeit mit den Schlittenhunden. Ausgerüstet mit einem speziellen Anseilgurt unternehmen Sie einen kurzen Spaziergang in Begleitung der Huskies und erleben die Kraft und Energie dieser zutraulichen Hunde eins zu eins. Je nach Tagesablauf dürfen Sie mithelfen beim Pflegen und Füttern des Husky-Rudels.

Zeitplan

Ausgangspunkt

Husky-Lodge Muotathal. Bus Nr. 1 ab Schwyz Bahnhof, aussteigen bei der Busstation "Muotathal Hintere Brücke", von da ca. 20 Minuten zu Fuss entlang dem rechten Flussufer der Muota bis zur Husky-Lodge.

Vormittag

Zusammen mit Ihrer Schulklasse besuchen Sie das schön ausgebaute Huskygehege und machen sich vertraut mit den liebevollen Schlittenhunden. Der Musher gibt Infos zu den Huskies. Ausgerüstet mit einem speziellen Anseilgurt unternehmen Sie einen kurzen Spaziergang in Begleitung der Huskies.

Mittagessen

Verpflegung aus dem Rucksack an der Picknick- und Feuerstelle bei der Husky-Lodge (Brennholz fürs Grillieren steht zur Verfügung) oder Verpflegung im Restaurant Husky-Lodge.

Nachmittag

Am Nachmittag kann die Klasse ihren Mut bei der Begehung des Felspfades beweisen. Ausgerüstet mit Klettergurt, Helm und Klettersteigset setzt man die Füsse auf die Steigbügel und spürt sogleich die luftige Angelegenheit. Als Höhepunkt und Abschluss folgt das Abseilen. Wieder unten angekommen werden alle von diesem Erlebnis begeistert sein!

Oder Sie wandern mit Ihrer Klasse nach Muotathal Dorf und von da in abwechslungsreichem Gelände entlang der Muota auf dem Witzwanderweg bis zur Bushaltestelle Selgis (ca. 2.5 h).

Ziel

Je nach Wahl der Wanderstrecke bei der Bushaltestelle Selgis oder bei einer vorherigen Bushaltestelle, wo Sie der Bus Nr. 1 wieder nach Schwyz Bahnhof bringt.

Variante

Halbtagesprogramm oder Ganztagesprogramm ist beides möglich

Zu beachten

Das Vormittags-Programm und das Nachmittags-Programm dauert je 2 Stunden.

Ganzer Tag Kosten ab 12 Teilnehmer: CHF 60.00 pro Schüler. 1 Begleitperson ist gratis. Jede weitere Begleitperson: CHF 89.00.

Nur Vormittagsprogramm: Kosten ab 12 Teilnehmer: CHF 19.00 pro Schüler. 1 Begleitperson ist gratis. Jede weitere Begleitperson: CHF 25.00.

Nur Nachmittagsprogramm: Kosten ab 12 Teilnehmer: CHF 50.00 pro Schüler. 1 Begleitperson ist gratis. Jede weitere Begleitperson: CHF 65.00.

Durchführung: April bis November, täglich möglich auf Voranmeldung. Dezember bis März nur mittwochs, 14.15 Uhr - 16.15 Uhr. 

Links

Link zu Website

www.erlebniswelt.ch/huskies/husky-angebote/angebot-winter/husky-traum/