La gioia al vertice

La gioia al vertice
Su per la vista! Queste dieci proposte di escursioni sono piene di sfide. L'ascesa può essere impegnativa, ma la ricompensa vale ogni sforzo: goditi il tuo trionfo, il panorama e la gioia al vertice. Un sentimento ineguagliabile! Accetti la sfida?

Aussichtsreiches Gällihore
Vom gewaltigen Gletschersturz ist heute nichts mehr zu sehen, auch nicht vom Gällihore aus. Der Aufstieg führt erst über einen schmalen Weg durch ein grosses, steiles Schotterfeld. Dann steigt er über gut zwei Dutzend Spitzkehren ebendiesen Schotter hinauf. In den Kehren muss ab und zu auch etwas gekraxelt werden. Anspruchsvoll ist das nicht, doch die Ausgesetztheit in dem Schotterfeld erfordert Schwindelfreiheit. Nach und nach kommt man der steilen und imposanten Felswand des Gipfels näher, wo Kletterer in der Wand hängen.
Die Wanderer erklimmen das Gällihore hintenrum, auf der dem Sunnbüel entgegengesetzten Seite. Dazu erreichen sie erst den 2165 Meter hohen Gratsattel, wo zum ersten Mal genug Platz für eine angenehme Pause vorhanden ist. Nun ist es weniger steinig, es geht weiter durch eine Bergwiese. Der Weg arbeitet sich zum Schluss ein Couloir hinauf, bevor er auf dem geräumigen Gipfel endet. Der Rückweg ist derselbe, wichtig ist es, für den steinigen Abstieg noch genügend Kraft in den Beinen zu haben.

Auf direktem Weg auf den Gonzen
Eine schroffe Felswand erhebt sich über den sattgrünen Wäldern von Sargans: Der Gonzen ist ein spektakulärer Aussichtsberg. Und er kann auf einer anspruchsvollen Alpinwanderung erklom-men werden.
Zuerst aber geht es vom Bahnhof sehr schnell weg aus dem Ort, eine Treppe hoch, und schon erreicht man das Schloss. Es wird klar: Da steht einem noch einiges bevor. 1400 Höhenmeter sind es bis auf den Gonzen, dessen Gipfel auf 1830 Metern liegt. Es gibt die Variante, zuerst auf dem Rheintaler Höhenweg zu bleiben, bevor man dann auf bequem breiten Wegen über verschiedene Alpen zum Gipfel steigt. Doch die bleibt für den Rückweg aufgehoben.
Also los auf den direkten weiss-blau-weiss markierten Weg und über die Leitern. Die Wege im Wald steigen angenehm und regelmässig an, sie sind mit Trockenmauern stabil gebaut. Das liegt daran, dass hier früher Erz abgebaut wurde. Tatsächlich kommt man sogar an den Ruinen eines ehemaligen Knappenhauses vorbei. Knappen wurden die Bergarbeiter genannt, die unter Tag arbeiteten.
Danach stehen die beiden Schlüsselstellen an: Ein kurzes Stück ist äusserst ausgesetzt über einem Steilhang und mit Ketten gesichert, gleich gefolgt von den zwei Leitern, die über einen Felsvorsprung hinweghelfen. Bald taucht man aus dem Wald auf und kommt zum Älpli. Hier verlässt man den markierten Pfad, steigt durch die Alpweide hoch und hält sich dabei an den aus Steinen gebauten Zaun. Wenig später biegt man auf eine Forststrasse, den Rieterweg, ein, bevor beim kleinen Holzhaus bei Wang ein gut sichtbarer Pfad ansteigt und durch die Lawinenverbauungen auf direktem Weg auf den Gipfel führt.
Die Sicht auf das Rheintal, den Bodensee, die Churfirsten und den Walensee ist gigantisch. Und sogar das Schloss ist jetzt wieder sichtbar, winzig klein.

Vetta ticinese per famiglie nei pressi di Ambrì
Questa escursione in vetta per famiglie è spettacolare sin dall’inizio: con la funicolare Ritom si sale sferragliando da Piotta fino a Piora – letteralmente sospesi a una fune con lo sguardo rivolto a valle, tanto che a qualcuno potrebbero addirittura venire le vertigini. Dalla stazione a monte il tracciato sale serpeggiando, dapprima passando per un fitto bosco che gradualmente si dirada. Presto un’oscura galleria chiusa da un’inferriata ispirerà i genitori a raccontare qualche storia ai propri bambini. Il sentiero è impegnativo, ma privo di punti pericolosi. Sul Föisc si erge un’enorme croce, alla cui base si trova un libro di vetta. Un po’ più sotto la vetta c’è il Rifugio Föisc, una semplice capanna, dove è possibile bere qualcosa in self-service o addirittura pernottare e cucinare autonomamente. Un’esperienza unica.
La discesa al lago Ritóm passa per prati conducendo a un laghetto di montagna, da dove si sentono fischiare le marmotte. Gli osservatori più attenti potranno avvistare questi simpatici animaletti. All’altezza del lago, percorrendo il coronamento della diga è raggiungibile il Rifugio Lago Ritom, dove è possibile rifocillarsi e pernottare. Chi non è ancora stanco di camminare, il giorno successivo può affrontare il sentiero dei tre laghi che conduce ai laghi Ritóm, Tom e Cadagno. Gli ultimi due sono balneabili.

Alpinwanderung im Toggenburg
Die Bergkette der Churfirsten fällt auf der Südseite in einer steilen Felswand fast senkrecht zum Walensee ab. Auf der Nordseite hingegen führen Bergwanderwege vom Toggenburg über steile Rücken und Flanken auf die Gipfel. Auf den Zuestoll allerdings führt ausschliesslich ein Alpinwanderweg. Seine Besteigung gilt damit als Meisterstück unter den Churfirstengipfeln.
Die Wanderung beginn beim Berghotel Alp Sellamatt. Die markanten Gipfel der Churfirsten, Selun, Frümsel, Brisi, Zuestoll und Schibenstoll bilden ein eindrückliches Panorama. Über flache Alpweiden geht es gemächlich nach Zinggen. Dort zweigt man rechts ab und wandert auf einer Alpenstrasse in Richtung Lüchern, wo man sich aus einer Kühltruhe selbständig mit Getränken und diversen Eissorten bedienen kann.
Der Weg führt weiter über Alpweiden und durch offene Wälder mit einzelnen Bäumen. Nach dem Hof Langlitten erreicht man deutlich felsigeres und steileres Terrain. Bei Rüggli trennen sich die Wege; wir nehmen die rechte Abzweigung auf den weiss-blau-weiss markierten alpinen Wanderweg. Mit eingebauten Stufen im steinigen Weg erklimmt und erklettert man die erste Schlüsselstelle der Wanderung und gelangt auf den grasigen Rücken des Zuestolls. Nun steigt man mit einer stetigen Aussicht auf den Brisi im leichten Zickzack bis zu einem ausgesetzten Grat hoch. Gesichert mit Stahlseilen ist auch diese zweite Schlüsselstelle gut machbar. Auf einem ausgesetzten Wegabschnitt mit Aussicht auf den Schibenstoll bringt man die letzten Höhenmeter bis zum Gipfelkreuz des Zuestolls hinter sich. Der Tiefblick hinunter zum Walensee, der sich erst auf den allerletzten Metern offenbart, ist atemberaubend, ebenso die Aussicht in die Glarner und Bündner Alpen. Der Rückweg verläuft auf der gleichen Route.

Zwei Gipfel oberhalb Leysin
Schönes Wetter ist Pflicht für diese anspruchsvolle Zweigipfeltour in den Alpes vaudoises. Der erste Höhepunkt ist der Tour de Famelon, dessen Aufstieg am Schluss so steil ist, dass die letzten Meter mithilfe einer Kette überwunden werden müssen. Das Panorama ist grandios. Der Weg zum Tour de Mayen führt durch das karge, aber wunderbar vielfältige Karstfeld von Mayen-Famelon – darüber geht die erste Stunde der Wanderung, die eintönig über ein Kiessträsschen bis Pierre du Moëllé führt, schnell vergessen. Tiefe Furchen ziehen sich durch den Fels, zahlreiche runde Löcher durchziehen den Stein. Der Karst zieht sich über 15 Kilometer. Höhlenforscher haben hier mehrere grosse Grotten und über hundert Meter lange Tropfsteinhöhlen sowie Eisgrotten gefunden, 320 Hohlräume haben sie erfasst. Einer davon befindet sich 504 Meter unter dem Meeresspiegel und ist somit eine der tiefsten Tropfsteinhöhlen der Schweiz. Die Schönheit dieser Landschaft sorgt aber auch dafür, dass die bei der Vorbereitung der Wanderung errechneten Zeiten nicht eingehalten werden können. Immer wieder sind die Hände nötig, der Aufstieg führt über kleine Spalten und um Steinbrocken herum. Es empfiehlt sich, die Wanderwegmarkierungen im Auge zu behalten, um den Weg nicht zu verlieren. Oben auf dem Bergrücken blickt man auf den Genfersee. Nun behält der Weg die Höhe, führt über dem Lac Segray vorbei, bevor der Aufstieg auf den Tour de Mayen beginnt. Er ist steil und über eine längere Passage mit Ketten gesichert. Wer hier raufwill, muss schwindelfrei sein. Es lohnt sich aber: Das 360-Grad-Panorama von Montreux bis zum Matterhorn und Montblanc ist eindrücklich. Der breite Gipfel lädt zu einer Rast ein, bevor der Abstieg ansteht.

Gratwandern zum Pilatus
Ob eine Wanderung machbar ist, gilt es mit Vorteil im Voraus abzuschätzen. Denn eine einzige kurze Passage kann darüber entscheiden, ob der Plan klappt oder nicht. Eine in diesem Sinne herausfordernde Wanderung etwa ist jene vom Eigenthal auf den Pilatus via Rottosse und Widderfeld. Erst fast zuletzt folgt eine längere, ausgesetzte Passage, die nicht jedermanns Sache ist. Doch abgesehen davon und für schwindelfreie Wandernde ist sie ein grossartiges Erlebnis, ausserdem äusserst abwechslungsreich. Sie beginnt im Eigenthal mit einem ganz flachen Stück entlang des Bachs Rümlig. Einen knappen Kilometer nach der Gastwirtschaft taleinwärts zweigt der Weg auf eine Waldstrasse ab, die aber nach nur zwei Kehren in einen Wanderweg übergeht. Er ist steil, mit Stufen ausgelegt und führt elegant über ein breites Felsband. Weiter geht es zur Oberalp und zur nächsten steilen Passage hinauf zum Rottosse, den man aber rechts liegen lässt, um weiterzuwandern Richtung Widderfeld: ein grasiger Hügel, den man aber auch nicht besteigt - zuvor zweigt der Weg nach links ab. Nun folgt eine ausgesetzte Passage entlang von Felsbändern und mit der besagten leichten Kletterstelle. Ab Gemsmättli führt der Weg entlang einer abschüssigen Bergflanke bis zum Tomilshorn. Diesen letzten Gipfel darf man sich ruhig gönnen, bevor ein Touristenweg zur Bergstation auf dem Pilatus führt.

Auf dem Gipfel von Le Folly
Vom Bahnhof von Lally sind es auf dem markierten Wanderweg nur wenige Gehminuten bis zum «Le 1209». Nach der Kaffeepause führt die Route weiter bis zum Naturschutzgebiet von Les Tenasses, bevor es rechterhand hinunter zum Refuge des Pautex geht. Beim Punkt 1153 beginnt der Wiederaufstieg – zuerst durch den Wald, danach über offenes Gelände – in Richtung des Chalet de Montbrion. Hinter einem Pass folgt ein kurzes Stück entlang der Flanke von Le Folly, und ab Punkt 1612 führt ein steiler Weg bis auf den Gipfel, von wo aus sich ein schöner Ausblick auf den Genfersee bietet. Der Abstieg erfolgt auf dem nicht markierten Pfad nach La Forcla. Zurück auf dem offiziellen Wanderweg gelangt man via den See Goille aux Cerfs nach La Cergniaule und ab da, nun leider auf Asphalt, nach Sonloup. Hier nimmt man entweder das letzte, steile Wegstück durch den Wald hinunter nach Les Avants unter die Füsse oder lässt sich bequem mit der Standseilbahn ins Tal transportieren.

Ein verdienter Gipfel
Eigentlich bräuchte es keine Werbung für das Oberseetal mit seinem idyllisch gelegenen See: An schönen Wochenenden stauen sich Fahrzeuge bis fast nach Näfels, so dass das schmale Strässchen gesperrt werden muss. Beschaulicher geht es unter der Woche zu und her, und eine Fahrt mit dem Rufbus ab dem Bahnhof Näfels macht den Wandertag nochmals entspannter. Allein der Obersee ist eine Reise wert. Vor allem, wenn sich frühmorgens der Brünnelistock im Wasser spiegelt. Warum nicht schon am Vortag anreisen?
Wer fit ist für 1300 Höhenmeter Aufstieg, dem sei der Rautispitz empfohlen. Einem Adlerhorst gleich thront der Gipfel hoch über Netstal und bietet eine Rundsicht in die Talebene und auf die vielen Gipfel, allen voran auf den imposanten Glärnisch mit dem Vrenelis Gärtli.
Der weiss-rot-weiss markierte Bergwanderweg führt zuerst dem See entlang, dann auf einem steilen Alpweg den Wald hinauf zur flacher werdenden Grapplialp. Kurz nach dem Wald zweigt er links ab und führt über ein mit Ketten gesichertes Felsband via Geisschappel in die Nordflanke des Gumen. Die scharfen Kalkfelsen und lichter Föhrenbestand lassen mediterrane Gefühle hochkommen. Mit etwas Glück zeigen sich sogar Gämsen. Nach gut vier Stunden schweisstreibendem Aufstieg ist der 2283 Meter hohe Gipfel des Rautispitz erreicht und belohnt mit seiner Aussicht. Der Abstieg erfolgt südwärts zur Rautifurggel (Pt. 2168). Wer mag und schwindelfrei ist, kann in weiteren 30 Minuten den Wiggis anhängen (weiss-blau-weiss) und anschliessend die 1800 Höhenmeter direkt nach Netstal absteigen. Gemütlicher ist aber der Weiterweg zur Rautialp und hinunter zum Obersee, wo ein wunderbarer Wandertag seinen Ausklang findet.

Luftiger Gipfel, scharfe Grate und weiter Himmel

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