Noiraigue, gare — Boudry

Das Trinkwasser von La Chaux-de-Fonds

Hydrologischer Ausflug in die Schluchten der Gorges de l'Areuse. Den Wasserhahn in der auf 1'000 m ü.M. liegenden Stadt La Chaux-de-Fonds aufzudrehen ist eine einfache und unachtsame Geste. Dennoch brauchte es eine grosse Dosis von gutem Willen und Scharfsinn dies zu realisieren!

Ein Angebot von Neuchâtel Rando

Zeitplan

Ausgangspunkt

Station SBB Noiraigue, auf der Bahnlinie Neuenburg - Fleurier

Vormittag

Ab der Station Noiraigue gibt's vorab ein kurzer Abstecher in den Nordteil des Ortes, zur Quelle des Baches Noiraigue. Anschliessend ziehen wir weiter auf dem Wanderweg, der Bahnlinie entlang, in Richtung der Schluchten der Gorges de l'Areuse. Der Weg führt vorbei am Elektrizitätswerk von Le Furcil und weiter zum Werk Plan de l'Eau, vor welchem wir die Wasserzuleitung zum Betrieb der Generatoren des Werkes von Les Moyats finden. Entlang der Wasserleitung entdecken wir die nahe gelegene Quelle Bossy und diejenige von Barrage. Weiter führt der Pfad zur prächtigen Steinbrücke von Saut de Brot und zum Wasserwerk Les Moyats. Auf vorgängige Anfrage können die Einrichtungen des Werkes besichtigt werden.

Mittagessen

Verpflegung aus dem Rucksack. Über die vor dem Werk über den Bach führende Brücke erreicht man den Rastplatz am gegenüberliegenden Ufer. Während der Hochsaison besteht die Möglichkeit sich im Restaurant bei Champ-du-Moulin zu verköstigen.

Nachmittag

Wanderung bis zur SBB-Station Champ-du-Moulin.

Ziel

Station CFF Champ-du-Moulin

Variante

Ab Champ-du-Moulin, Wanderung durch die eindrückliche, vom Wasser tief in die Felsen eingeschliffene Schlucht bei Le Pont de Vert. Der Weg führt an den Elektrizitätswerken Combe-Garot und Les Chanet vorbei mit anschliesendem Anstieg zum Bahnhof SBB Boudry.

Links

Unterrichtsmaterialien

http://www.isska.ch/fr/prestations/developpement/

Website

Neuchâtel Rando

Informazione

Escursione Nr. ST-31

Presentato da Sentieri Svizzeri

Percorso dell'escursione

Noiraigue, gare
0:00
0:00
Champ-du-Moulin-Dessus
1:20
1:20
Boudry
3:22
2:02
Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

Proposte escursionistiche

Auf dem Schmugglerpfad ins Val de Travers Nr. 1773
La Brévine — Môtiers • NE

Auf dem Schmugglerpfad ins Val de Travers

Der Weg war schon im Mittelalter bekannt. Von der Abtei Môtiers führte er ins benachbarte französische Montbenoît. Mönche nutzten ihn, aber auch Salzhändler und gar Schmuggler waren auf der Verbindung zwischen den zwei Abteien unterwegs. Während der Reformation erlangte La Vy aux Moines, wie der Weg genannt wird, eine neue Bedeutung. Die verfolgten Mönche nutzten ihn zur Flucht. Heute ist er ein beliebter Wanderweg. Er führt durch einen wildromantischen Märchenwald, der einem die vergangenen Zeiten durchaus lebendig erscheinen lassen, und an dessen Endpunkt gar eine grüne Fee wartet. Die technisch leichte, rund vierstündige Wanderung startet in La Brévine. Der in einem Hochtal gelegene Ort ist auch als « Sibirien der Schweiz» bekannt. Im Winter können die Temperaturen bis auf -30 Grad Celsius fallen. Im Sommer lockt der dortige See, der Lac des Taillères, zum Baden. Vom Südufer des Sees aus wandert man bergauf in Richtung Les Cottards Dessus. Der idyllische Wald ist hier üppig grün und mit Moosen und Farnen bewachsen. Auf dem Gipfelpunkt La Citadelle eröffnet sich eine Aussicht in die Alpen und auf den Jura. Geschichte und Märchenhaftes erwartet einen auf der anderen Talseite. Der Weg führt an der Tilleul des Catholiques vorbei, einer fünfhundert Jahre alten Linde, in deren hohlen Stamm sich eine Statue der Jungfrau Maria, ein Honigtopf und eine Kerze verstecken. In Môtiers dann erwartet Interessierte die grüne Fee. Ist der Ort doch die Heimat des Absinths. Eine Dauerausstellung in der historischen Absinth-Trocknerei bei Boveresse enthüllt alle Geheimnisse des legendären Getränks. Alle anderen mögen die erwanderten 15 Kilometer mit einem Gläschen Absinth oder einem erfrischenden Wasser im hübschen Môtiers feiern.
Abstecher ins Torfmoor Nr. 1412
Col de la Tourne — Les Ponts-de-Martel • NE

Abstecher ins Torfmoor

Die unter Schutz stehenden Torfmoore des Vallée des Ponts haben die Geschichte des Hochtals in den Neuenburger Bergen massgeblich geprägt. Auf der Wanderung mit Start beim Col de la Tourne lässt sich die Umgebung entdecken, in der sie entstanden sind. Zum Auftakt führt ein kleiner Anstieg durch Feld und Wald auf den Rocher de Tablettes, einen schroffen Felsen mit prächtiger Aussicht auf den Neuenburgersee, das Mittelland und die Alpen. Er thront am Rand einer fast fünf Kilometer langen Krete, auf der es Richtung Noiraigue geht. Vom auf zwei Dritteln seiner Länge sanft gewellten Weg reicht der Blick bis zum Eingang des Val-de-Travers und zum Creux du Van. Vorsicht ist geboten, ist doch der Abgrund ganz nah. Die Gratwanderung endet bei einer grossen Funkantenne, und nach einem weiteren Waldstück ändert sich die Landschaft. Von einer kleinen Anhöhe aus öffnet sich der Blick auf das malerische, mit Dörfern und Höfen gesprenkelte Vallée des Ponts. Ab dem Weiler Brot-Dessus führt die markierte Route zunächst über Feldwege und schliesslich fast querfeldein. Hie und da sieht man Gruppen von Birken, die anzeigen, dass hier ein Torfmoor am Austrocknen ist, und ein Flüsschen namens Le Bied schlängelt sich über die Weiden. Gegen Ende der Wanderung, südlich vom Tagesziel in Les Ponts-de-Martel, kommt das Marais Rouge («Rotes Moor») in Sicht. Ein Lehrpfad ermöglicht das Eintauchen in die Stille und die Magie dieses geschützten Ökosystems.
Fabelhafte Areuse Nr. 1143
Noiraigue — Boudry • NE

Fabelhafte Areuse

Ein Fluss, wie eine Wundertüte. Immer, wenn man meint, das sei es gewesen, dreht die Areuse noch einmal auf. Überrascht, fasziniert und bezaubert. Und das schon seit über 100 Jahren. 1886 entstand der Verein «Sentiers des Gorges de l’Areuse». Sein Ziel: Die Wege, Pfade, Treppen, Geländer und Brücken entlang der Gorges de l’Areuse zu unterhalten. Und das sind nicht gerade wenige. Der Lauf des mal wilden, mal zahmen Flusses wird auf der Wanderung von Noiraigue bis Boudry ganze 17 Mal überquert - vom einfachen Metallsteg über die moderne Designbrücke bis zur berühmten Steinbogenbrücke beim Saut de Brot. Mal spaziert man bequem am breiten Ufer des Flusses, mal schaut man bang in die Tiefe, wo das Wasser fast nicht mehr sichtbar ist. Die Areuse ist ein Zufluss des Neuenburgersees, sie fliesst durch das Val de Travers. Ausgangspunkt der Wanderung ist Noiraigue. Bald senkt sich der Weg in die Schlucht. Man passiert ein Wasserkraftwerk. Es ist das erste von vielen. Die Wasserkraft der Areuse wird seit dem 14. Jahrhundert genutzt. Kurz darauf leuchten grün bemooste Steine mystisch im trägen Wasser. Doch der Schein trügt: Es folgt der Saut de Brot, diese Stelle war unpassierbar, bevor 1876 der Wanderweg gebaut wurde. Er führt über Treppen und Brücken, die Areuse brodelt tief unterhalb in der Schlucht. Nach einem kurzen Stück durch den Wald erreicht man Champ-du-Moulin-Dessous. Die Areuse ist nun breiter und gebändigter, kurz nach der Pont de Vert gibt es einen riesigen überhängenden Felsen, auf den ein kleiner Pfad steil hinaufführt. Doch die Areuse lockt, sie zwängt sich wieder durch eine enge Schlucht, hat sich tief in die Erde gefressen, der Weg ist ausgesetzt und spektakulär. Nach der Pont des Clées wird es ruhiger, etwas später erkennt man die ersten Häuser von Boudry - und ist fast ein bisschen wehmütig, die Wildheit hinter sich zu lassen.
La Vy aux Moines Nr. 0696
La Brévine — Môtiers (NE) • NE

La Vy aux Moines

Die «Vy aux Moines» wurde 2007 als grenzüberschreitender Themenweg eingeweiht. Über eine Strecke von insgesamt 33 Kilometer verbindet sie das Prieuré St‑Pierre in Môtiers mit der Abtei Montbenoît in Frankreich. La Brévine bietet sich als Etappenort an und ist Ausgangsort für die Tageswanderung zurück ins Val‑de‑Travers. Vom Dorfplatz in La Bévine führt der Weg zunächst ein paar Schritte der Hauptstrasse von Môtiers entlang zurück, biegt rechts ab zu einer Weide und führt über eine bewaldetet Anhöhe hinab zum Lac de Taillères. Weiter geht es zum Hof Les Cotards, dann durch Wald und Weiden nach Les Bans und Petite Charbonnière. Einen fünfzehnminütigen Abstecher entfernt liegt die «Glacière de Monlési», eine Eishöhle. Das Eis wurde früher in die Pariser Brasserien geliefert. Die Route führt von der Petite Charbonnière hoch zum Aussichtspunkt La Citadelle, wo noch die Grundmauern eines befestigten Hofes zu erkennen sind. Durch den Wald abwärts verläuft die «Vy aux Moines» bei Monlési unterhalb des Wohnhauses, in dem Jean‑Jacques Rousseau von 1762 – 1765 logierte. Nach der Publikation seines Bildungsromans «Émile» und der staatsheoretischen Schrift «Contrat Social» war in Paris ein Haftbefehl gegen ihn erlassen worden. Am markanten «Tilleul des catholiques» vorbei führt der Weg nach Boveresse. Das «Séchoir à Absinthe» zeugt dort von der Tradition der Wermuth‑Produktion im Tal. Über die Ebene quert der Weg nach Môtiers.

Tag

Giura Gita scolastica con escursione Estate Ciclo 2 (scuola media / 10 - 12 anni) Ciclo 3 (Scuola superiore / 13 - 16 anni) per le famiglie Media

Cliccando su un tag, puoi aggiungerlo al tuo account e ottenere contenuti personalizzati in base ai tuoi interessi. I tag possono essere salvati solo in un account.