Nüegg • BE

Wiriehore

Das 2304 Meter hohe Wiriehorn ist der Hausberg des Diemtigtals und ein herrlicher Wanderberg. Rundherum verläuft eine aussichtsreiche Wanderung, auf den Gipfel führt ein markierter Bergwanderweg und als Zugabe kann man beim Wandern am Wiriehorn auch noch etwas gewinnen. Bei der Talstation der Wiriehornbahn, beim Berggast­haus Nüegg oder bei der Alphütte in der Heiteren erhält man einen Wettbewerbstalon, der im Verlauf der Runde mit einer Lochzange abzuknipsen ist – und schon bestehen intakte Chancen auf einen der zahlreichen Gewinne. Also nichts wie hinauf, mit der neuen 6er-Sesselbahn von der Tal­station Riedli (Postautohaltestelle) zur Bergstation Nüegg und zum beliebten Berggasthaus. 3 ½ Stunden dauert die Runde um das Wirie­horn, wer einen Gipfel~ abstecher plant, packt noch 1 ½ Stunden oben drauf. Der Weg folgt anfänglich dem Strässchen zur Alp Schwarzenberg mit einem kleinen Bergrestaurant und einer Alpkäserei. Dann wird es etwas steiler, über saftige Alpweiden geht es hinauf nach Tubelfärrich und zur Abendmatte. Rechter Hand erheben sich mächtig die Fels­wände des Wiriehorns, der Wiesenpfad geht in felsiges Terrain über, führt steil hinauf in die Lücke zu P. 2031. Genusswanderer steigen nun direkt ab zur Bergstation Nüegg. Wer sich das sensationelle Panorama vom Thunersee bis zu den Hochalpen nicht entgehen lassen möchte, biegt beim Wegweiser mit der OL-Lochzange rechts ab und steigt hinauf auf den Gipfel. Im grossen Steinmann versteckt sich das Gipfelbuch und da wir schon den Stift in der Hand halten, füllen wir gleich noch den Wettbewerbstalon aus. Schliesslich locken als Preise viele Überraschungen, die weitere Besuche im Diemtigtal versprechen.

Informazione

Seilbahn
033 684 12 33, www.wierihorn.ch

Naturpark Diemtigtal
www.diemtigtal.ch

 

Escursione Nr. 0245

Revisione 2026 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

Michael Dubach

Percorso dell'escursione

Nüegg
0:00
0:00
cable_car
restaurant
accommodation
Schwarzeberg
0:15
0:15
restaurant
accommodation
Abendmatte
1:20
1:05
Wiriehore
3:10
1:50
Wirie
3:55
0:45
Bodenflue
4:25
0:30
Nüegg
4:55
0:30
cable_car
restaurant
accommodation
Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

Proposte escursionistiche

Blick ins Kiental und darüber hinaus Nr. 2081
Ramslauenen • BE

Blick ins Kiental und darüber hinaus

Auf der einen Seite Niesen und Thunersee, auf der anderen die Berner Alpen: Das Panorama auf dieser Rundwanderung lässt nichts zu wünschen übrig. Je nach Vorliebe kann sie als Eintageswanderung oder als gemütliche Zweitagestour mit Übernachtung in der Grathütte gemacht werden. Nur eines muss man sein: schwindelfrei. Mit der Seilbahn erreicht man Ramslauenen, wo der steile Aufstieg beginnt. Im Zickzack gewinnt der Weg an Höhe. Ab Rüederigs wandert man entlang des ersten Grats, doch der Weg ist stets etwas vom Abgrund entfernt. Nach zwei Stunden steht schliesslich der Eintrag ins Gipfelbuch an. Vom Gehrihore aus überblickt man auch den Rüederigsgrat: Während er gegen Westen abschüssig und felsig ist, verläuft der Wanderweg über die östliche, weniger steile Flanke, die mit Gras bewachsen ist. Nun steht die erste Schlüsselstelle bevor: Am besten nimmt man sich Zeit, um die kurze, mit Seilen gesicherte, weil abschüssige Passage und eine Leiter zu meistern. Danach wandert man einfach bis zur Grathütte. Die kleine Alphütte ist gemütlich eingerichtet, nur an den Wochenenden bewartet und bietet auf Voranmeldung zehn Schlafplätze. Der zweite Teil führt nun über den Giesigrat, die Schlüsselstelle kommt am Anfang. Ein Seil hilft, den kurzen, ausgesetzten Weg über der Westflanke zu meistern. Der restliche Weg ist vergleichbar mit jenem vom Rüederigsgrat. Bei Punkt 2306 unterhalb des Sattelhore ist der Grat definitiv zu Ende, es folgt der lange, aber landschaftlich schöne Abstieg dem Bachligraben entlang zurück nach Ramslauenen.
Seebergsee - die Perle des Diemtigtals Nr. 1379
Zwischenflüh, Anger — Schwenden i. D. • BE

Seebergsee - die Perle des Diemtigtals

Zwei Jäger unterhalten sich vor dem Restaurant Seeberg. Über 100 Steinböcke will der eine gesehen haben, hinten beim Alpetli. Der andere erzählt von genau 116 Gämsen, die er Richtung Wiriehore gezählt hat. Sie lehnen an der Hauswand und trinken ein «Chüjerkafi» mit gehörig Rahm. Von Zwischenflüh sind wir – teilweise auf dem asphaltierten Alpsträssli – zum Meniggrund aufgestiegen. Auf dem Walderlebnispfad sieht man knorrige Holzkonstrukte, abgebrochene Äste, uralte Arven und, am Stamm eines Bergahorns, die seltene Lungenflechte: Seit dem Orkan Lothar 1999 wurde hier nichts verändert. Unvermittelt taucht hinter einer Hügelkuppe der Seebergsee auf: Seine Hinterseite ist von Felsen geschützt, wie wenn sie ihm Rückendeckung geben wollten, Wolken und Berge spiegeln sich in der Oberfläche, eine Mutter und ihre kleine Tochter baden die Füsse. Der See ist naturbelassen, er gehört zum Naturschutzgebiet Spillgerten. Vor dem Abstieg empfiehlt sich eine Stärkung im Restaurant Seeberg. Die Alp ist den ganzen Sommer bewirtet, das Zvieriplättli besteht aus Mutschli sowie Hobel- und Geisskäse vom eigenen Betrieb. Hier wird auch der zertifizierte Alpkäse produziert, der in der Region Bern im Grosshandel erhältlich ist. Das Steak stammt von den Schweinen, die wir im Stall nebenan gerochen haben. Sie werden mit der Schotte vom Käsen gefüttert. Nach dem kurzen Anstieg zum Stand geht es steil bergab über eine enge Serpentine: Die Markierung ist jetzt rot-weiss, und wir wissen, weshalb wir die hohen Wanderschuhe angezogen haben. Der Weg ist schmal, aber äusserst malerisch: Zur Rechten öffnet sich der Blick auf Schwenden, eine Alp, die von einer imposanten Fluh umrahmt ist. Meter für Meter sinken wir ins Diemtigtal zurück.
Auf das Diemtigtaler Wahrzeichen Nr. 0919
Nüegg • BE

Auf das Diemtigtaler Wahrzeichen

Das Diemtigtal – ein idyllisches Seitental des Simmentals – ist bei Wintersportlern weitherum bekannt und beliebt. An einem schönen Wintertag tummeln sich im Skigebiet Wiriehorn Hunderte Skifahrer, Schlittler und Winterwanderer auf Pisten und Wegen. Im Sommer geht es im Tal, das im Jahr 2011 das Label «Regionaler Naturpark» erhalten hat, weitaus geruhsamer zu und her. Die Fahrt mit der 6er-Sesselbahn von der Postautohaltestelle Riedli zur Bergstation Nüegg dauert nur ein paar Minuten. Der Weg führt zuerst flach auf Hartbelag und später sanft aufsteigend auf Naturstrasse bis zur Alp Bodeflue. Die Traversierung der Nordflanke zur Alp Wirie wurde vor ein paar Jahren zur Alpstrasse ausgebaut, um den Zugang für den Alpbetrieb zu erleichtern. Bei der Alp Wirie beginnt der schmale Pfad. Rasch ist die Abzweigung vom Rundweg zum Gipfel erreicht. Von hier ist es nur noch eine knappe Stunde. Der angenehme Pfad traversiert die ganze Westflanke und führt dann über den Nordgrat zum grossen Steinmann beim höchsten Punkt. Gipfel sind einfach toll: Handschlag oder Gipfelkuss, den Namen und vielleicht einen Spruch ins Gipfelbuch eintragen und noch ein wenig darin schmökern, ein Gipfelfoto machen, mit den Gipfelnamen wichtigtun. Die Rundsicht reicht im Süden von den grossen Berner Viertausendern bis zum Montblanc und im Norden über die Stockhornkette bis zum Jura. Für den Abstieg empfiehlt es sich, denselben Weg bis zur Abzweigung zurückzugehen. Nach einem kurzen Gegenaufstieg zum Pass führt der Weg abwechslungsreich durch ein Geröllfeld und über saftige Alpweiden am Fusse der eindrücklichen Gipfelfelsen des Wiriehore zurück ins Skigebiet. Vom Schwarzeberg bis zur Sesselbahn ist nochmals ein kurzes Stück Hartbelag zu ertragen. Wer Lust hat, kann von der Bergstation aus mit dem Miettrottinett ins Tal sausen.
Der Grat über Adelboden Nr. 0788
Tschentenalp — Sillerenbühl • BE

Der Grat über Adelboden

Die Suche nach dem Vogellisi startet auf der Tschentenalp, von wo aus der Weg beginnt, der ganz nach dem Geschmack der alten Kräuterfrau sein muss: Er führt durch eine wilde, menschenverlassene Gegend. Ein geheimes Mittelchen gegen weiche Knie könnte in der Südflanke des Gsürs bereits angebracht sein: In dem riesigen Trichter des Stigelbachs wandert man quer zum steil abfallenden Schiefergestein. Beim Furggi beginnt dann der Aufstieg auf das Albristhore, erst durch eine steile Wiese, ab dem Furggeli durch ein grosses Geröllfeld. Der Weg ist hier nicht mehr markiert und muss stellenweise selber gewählt werden. Auch müssen gelegentlich die Hände zu Hilfe genommen werden – keine Aufgabe für ungeübte Berggänger. Oben auf dem höchsten Punkt der lang gezogenen Niesenkette entschädigt einen das prachtvolle Panorama für die Mühen des Aufstiegs. Bis zum Lavey verläuft die Wanderung dann auf dem gegen den Stigelschwand abfälligen Grat, von dem aus während der ganzen Zeit die zurückgelegte Route sichtbar ist. Beim Seewlehore kann der Weg zwei Dutzend Meter weiter unten gesehen werden, ohne dass der Verlauf des Weges hinunter sichtbar ist. Der Gratweg endet beim Laveygrat, wo entweder zum Hahnenmoospass oder zur Sillerenbahn weitergewandert werden kann. Die Abgründe sind nun überstanden. Dem Vogellisi erging es derweil anders: An einem föhnigen Oktobertag wurde es der über 90-jährigen Kräuterfrau schwarz vor den Augen, sie stolperte und fiel in den Abgrund. Das brach ihrem stolzen Raben mitten im Flug das Herz, und der prächtige Vogel stürzte gemeinsam mit dem Vogellisi den Aemmertengrat hinunter. Dieser Grat kann übrigens auf der Aeugi-Lowa-Wanderung besucht werden.

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CHF 22.50

Tag

Berna Oberland Bernese Escursione in montagna Estate Escursione in vetta Escursione circolare Alta

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