• Die neue Hängebrücke beim Chessiloch überwindet erosionsgefährdetes Gelände und bietet attraktive Tiefblicke in die Schlucht. Bilder: Fredy Joss

    Die neue Hängebrücke beim Chessiloch überwindet erosionsgefährdetes Gelände und bietet attraktive Tiefblicke in die Schlucht. Bilder: Fredy Joss.

  • Ein namenloser See nahe dem Glaubenbielenpass.

    Ein namenloser See nahe dem Glaubenbielenpass..

  • Weitblick aus der Moorlandschaft zum Sarnersee und zu dem spitzen Stanserhorn dahinter.

    Weitblick aus der Moorlandschaft zum Sarnersee und zu dem spitzen Stanserhorn dahinter..

  • Rückblick zu den Felsen des Rotspitz und zur Brienzerrothornkette dahinter.

    Rückblick zu den Felsen des Rotspitz und zur Brienzerrothornkette dahinter..

  • Auf dem gut ausgebauten Wanderweg durch die Moorlandschaften bei Rorboden.

    Auf dem gut ausgebauten Wanderweg durch die Moorlandschaften bei Rorboden..

  • Im Abstieg vom Schaftelemoos Richtung Holzhack.

    Im Abstieg vom Schaftelemoos Richtung Holzhack..

  • Der Wasserfall im Chessiloch und die Plattform, auf die der Wanderweg führt.

    Der Wasserfall im Chessiloch und die Plattform, auf die der Wanderweg führt..

    Glaubenbielen — Flühli LU, Post • LU

    Durch Moorlandschaften am Glaubenbielenpass

    Zwischen dem luzernischen Entlebuch und dem Kanton Obwalden liegen die ausgedehntesten Moorlandschaften der Schweiz. Diese Wanderung führt mitten hindurch. Vom Glaubenbielenpass auf der Kantonsgrenze leitet nach kurzer Hartbelagsstrecke ein Pfad durch zauberhafte Moore mit lichtem Föhren- und Fichtenbestand. Die Weitblicke sind schön, etwa zur Brienzerrothornkette, hinter der die Gipfel der Berner Alpen zu erkennen sind, zu den Zentralschweizer Alpen mit dem Titlis und dem markanten Schlossberg und auch ins Tal zum Sarnersee und zum spitzen Stanserhorn dahinter. Ab Sattelpass windet sich der Bergweg streckenweise recht steil hinunter zu den Schluchten des Rotbachs und des Seebachs. Es ist ein wildes Gelände mit steilem Wald und schäumenden Wildbächen. Nicht verwunderlich, dass die alte Holzbrücke immer wieder von Hochwasser und Hangrutschungen beschädigt wurde. Die neue, 62 Meter lange und 40 Meter hohe Hängebrücke bietet nun einen sicheren Übergang und zugleich attraktive Tiefblicke ins Chessiloch. Nach der Überquerung sollte man unbedingt noch den Abstecher ins Chessiloch zum Wasserfall machen. Danach führt ein gemütliches Auslaufen, zwischendurch auch auf Hartbelag, nach Flühli.

    Informazione

    Erreichbar ist «Glaubenbielen, Parkplatz» mit dem Postauto ab Schüpfheim oder Giswil. Ab «Flühli LU, Post» fährt das Postauto nach Schüpfheim.

     

    Hotels und Restaurants in Flühli
    Alpwirtschaft Glaubenbielen, 041 675 24 71
    Alpbeizli Sattelpass, 079 297 42 82

    Escursione Nr. 1908

    Pubblicato 2021 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

    Fredy Joss

    Percorso dell'escursione

    Glaubenbielen
    0:00
    0:00
    Rübihütte
    0:15
    0:15
    restaurant
    Sattelpass
    2:05
    1:50
    Schaftelemoos
    2:25
    0:20
    Holzhack
    2:40
    0:15
    Chessimättili
    3:10
    0:30
    fireplace
    Chessiloch
    3:20
    0:10
    Chessimättili
    3:50
    0:30
    fireplace
    Flühli LU, Post
    4:35
    0:45
    Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

    Proposte escursionistiche

    Dreiseenblick im Kanton Obwalden Nr. 1496
    Turren — Kaiserstuhl • OW

    Dreiseenblick im Kanton Obwalden

    Von der Bergstation Turren aus lohnt sich vor der Wanderung der kurze Abstecher auf den gleichnamigen Berg. Oben blickt eine Schildkröte aus Hufeisen in die Ferne zu den Obwaldner und Urner Gipfeln. Hinter dem Brünigpass präsentieren sich weisse Viertausender der Berner Alpen. An der offiziellen Feuerstelle bereiten Ausflügler ihre Häppchen zum Grillieren zu. Der erste Teil der Wanderung von Turren über Dundel auf die Dundelegg verläuft auf einem asphaltierten Alpsträsschen. Auf den Alpweiden und Feuchtwiesen gaukeln immer wieder farbenfrohe Schmetterlinge vorbei. Das passt gut zum Schmetterlingspfad, dem man streckenweise folgt. Mit Hilfe der Infotafeln am Weg kann man versuchen, die Schmetterlinge zu bestimmen. Auf dem Grasrücken der Dundelegg steigt man zum Sädel, dem höchsten Punkt der Wanderung. Tief unten leuchtet der auqamaringrüne Lungerersee, Richtung Norden sieht man lichtbedingt den Sarnersee in einem schieferblauen Farbton und in der Ferne noch einen bleichen, verwaschenen Streifen des Vierwaldstättersees. Drei Seen auf einen Blick! Aussichtsreich führt der Wanderweg über Alpweiden und durch kurze Waldabschnitte hinunter nach Feldmoos mit dem auffälligen Ankenhubel hinter den Alpgebäuden. Vom Äschligrat aus erblickt man unten am Ufer des Lungerersees bereits das Ziel der Wanderung, Kaiserstuhl mit dem Bahnhofsgebäude und dem nahen Gasthaus. Vorerst führt der Wanderweg noch an der schön gelegenen Alp Emmetti vorbei und dann steil durch den Wald hinunter in Richtung Bürglen und dann der Strasse am Seeufer entlang. Das Freibad mit schönem Brünigblick lädt zum Verweilen ein. Glücklich, wer zur üblichen Wanderausrüstung auch noch Badekleider mitgenommen hat!
    Vom Bleikechopf ins Chessiloch Nr. 1376
    Sörenberg — Flühli LU • LU

    Vom Bleikechopf ins Chessiloch

    Ein Geräusch aus dem nahen Gebüsch, ein Gurren, Rollen, Reiben – Kullern nennt man den Gesang der Birkhähne, wie wir der Infotafel entnehmen. Wir sehen sie leider nicht: Die blauschwarzen Vögel mit den roten «Rosen» über den Augen und den aufgestellten weissen Schwanzfedern vollführen als Balztanz eindrückliche Flattersprünge. Aber auch so ist das Moorgebiet zwischen dem Dählebode und dem Bleikechopf sehens-, hörens- und riechenswert. Die Föhren sind durchsetzt mit silbergrauen Skulpturen aus Totholz, erfüllt mit Vogelgesängen und wohltuender Stille, es duftet nach feuchter Erde und Nadelholz. Wir sind von Sörenberg – immer mit grandioser Aussicht auf das Brienzer Rothorn und die Schrattenflue – bis zum Grat aufgestiegen. Hier öffnet sich der Blick nach Osten, auf die gesamte Alpenkette rund um den Titlis. Am Ende des Moorgebiets wartet der perfekte Picknickplatz: Wie auf einer Aussichtsplattform ist ein Holztisch mit Bänken platziert. Jetzt gehts runter in geheimnisvolle Chrachen: Nachdem wir den Rotbach beim Gitziloch überquert haben, gehen wir seinen Zuflüssen im Chessiloch weiter auf die Spur. Diese zehn Minuten Umweg pro Richtung lohnen sich. Von immer höheren Stufen schiesst das Wasser ins enge Tal hinunter. Zuhinterst das «Chessi»: Ein rund 60 Meter hohes Halbrund hat sich das Wasser aus dem Gestein gefressen. Sanft besprüht uns der Wasserfall, als wir ihn von der Hängebrücke aus bewundern. Zum Abschluss wartet ein anderes Wassererlebnis: die Kneippanlage Schwandalpweiher. Ein Genuss, die Füsse aus den Wanderschuhen zu befreien und über den Rundweg aus Tannzapfen, Steinen und gar Glasscherben zu gehen – man übersteht ihn unversehrt. Mittelpunkt der Anlage ist der glasklare, türkisfarbene Teich. Da lohnen sich die fünf Franken für den Eintritt allemal.
    Sörenberg Nr. 0630
    Sörenberg — Hirsegg • LU

    Sörenberg

    Hochmoore sind wichtige Lebensräume für seltene Pflanzen und Tieren. Leider zählen sie zu den be­drohtesten Lebensräumen der Schweiz, und in den letzten 200 Jahren sind nicht weniger als 90% der Moore in unserem Land durch Entwässerung, Kulti­vierung oder Torfabbau verloren gegangen. Das weitaus grösste erhalten gebliebene Moor­gebiet der Schweiz liegt zwischen dem luzernischen Flühli und dem bernischen Habkern, und diese Rundwanderung führt durch das Herz dieses Ge­bietes. Der Start liegt in Sörenberg, das bequem im Stundentakt mit dem Postauto erreichbar ist. Von hiersteigt der Weg durch einen schmalen Wald­streifen auf die Husegg, die einen tollen Rund­blick auf die ganze Region bietet: auf die Haglere im Osten, das Brienzer Rothorn im Süden und den lang gezogenen Felsrücken der Schratteflue im Westen. Kurz vor dem Berggasthaus Salwideli, aber auch auf dem Weg zur Alpwirtschaft Schlund führt der Weg an einigen schönen Hochmooren vorbei. Man­chenorts sind sie mit knorrigen, verdrehten Fichten und Bergföhren durchsetzt, andernorts sind sie baumfrei und übersät mit Knabenkräutern, dichten Büscheln von Trollblumen und Roten Waldnelken. Je näher man der Schratteflue kommt, desto auf­fälliger wird der karstige Untergrund, und immer wieder treten jetzt die scharfen Kanten und Fur­chen des zerfressenen Kalkes an die Oberfläche. Besonders verträumt ist der Weg zwischen Sil­wänge und der Bodehütte – hier windet sich der Pfad, der streckenweise nicht auszumachen, aber gut markiert ist, durch einen lockeren Wald, bevor er wieder ins Tal absteigt und einen zur Postauto­haltestelle an der Kantonsstrasse bringt.
    Wanderung durch die Moore der UNESCO Biosphäre Entlebuch Nr. 2184
    Rossweid • LU

    Wanderung durch die Moore der UNESCO Biosphäre Entlebuch

    In keiner anderen Region der Schweiz sind so viele Moore in grossflächigen, zusammenhängenden Moorlandschaften erhalten geblieben wie in der UNESCO Biosphäre Entlebuch. Viele seltene Pflanzen- und Tierarten gedeihen hier, wie etwa der Sonnentau, eine insektenfressende Pflanze oder der Hochmoor-Perlmutterfalter. Beim Hochschweben mit der Gondelbahn auf die Rossweid, dem Startpunkt der Wanderung, leuchten im Westen die weissen Karstfelder der Schrattenfluh. Wenige Schritte von der Bergstation entfernt führt die Wanderroute zuerst als interessanter Rundgang durch das nahgelegene Moorgebiet mit seinen eindrücklichen Bergföhren, herbstlich verfärbten Gräsern, Torfmoosen und Zwergsträuchern. Nach einem kurzen Abschnitt auf einem Alpsträsschen zweigt vor der Schwarzenegghütte ein Pfad ab Richtung Blattenegg. Bei diesem Passübergang ist der höchste Punkt der Wanderung erreicht, und der steile Brienzergrat ist zum Greifen nah. Der Abstieg führt auf einem Alpsträsschen an den Weidegebieten von Blatteschwand vorbei und wieder sanft aufsteigend zur Picknickstelle bei der Alp Salwide. In leichtem Auf und Ab führt der Wanderweg an Flachmooren vorbei und durch farnreichen Wald zur Bergstation Rossweid zurück. Bis spät im Herbst blühen am Wegrand noch vereinzelte rote Weidenröschen und weisser Moor-Geissbart.

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