Proposte escursionistiche • Sentieri Svizzeri Home

1755 sono state trovate delle voci
Grosses Panorama auf dem Gibel Nr. 2292
Käserstatt • BE

Grosses Panorama auf dem Gibel

Dank der Bergbahnen Meiringen–Hasliberg ist diese aussichtsreiche Wanderung auf rund 2000 M. ü. M. für ein breites Publikum gut erreichbar. Der Weg ist grösstenteils weiss-rot-weiss markiert und technisch einfach. Von der Bergstation Käserstatt führt die Route zunächst leicht abwärts Richtung Vordere Staffel. Beim Punkt 1777 gilt es, nicht der Fahrstrasse zu folgen, sondern den links abzweigenden Wanderweg zu wählen. Dieser quert ein naturnahes Gebiet mit Moorflächen, die dank Holzstegen problemlos passiert werden können. Bereits hier eröffnen sich eindrucksvolle Ausblicke auf die Berner Alpen mit ihren über 4000 Meter hohen Gipfeln sowie auf den Brienzersee. Nach der Durchquerung des kleinen Weilers Vordere Staffel beginnt der rund einstündige Aufstieg zum Gibel. Kurz vor dem Gipfel lohnt sich bei Punkt 1976 ein kurzer Abstecher nach links. Wenige Schritte abseits des Weges befindet sich ein Rastplatz mit Sitzbänken und einer eindrucksvollen Aussicht tief hinunter auf den Brienzersee. Für den weiteren Aufstieg folgt man der Signalisation Richtung Gibel. Mit einem kurzen Abstecher in den Nachbarkanton Obwalden eröffnet sich der Blick auf den Lungerersee. Wenig später ist der Gipfel des Gibel auf 2036 Metern erreicht. Auf dem aussichtsreichen Gipfel laden mehrere Sitzbänke zum Verweilen ein. Das Panorama reicht von Eiger, Mönch und Wetterhorn bis zu den Gletschern der umliegenden Hochalpen. Der Rückweg verläuft angenehm bergab zurück nach Käserstatt. Der Wanderweg führt durch blumenreiche Alpweiden und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft. Zum Abschluss der Tour lädt die Sonnenterrasse des Bergrestaurants Käserstatt zu einer wohlverdienten Pause ein.
Rundwanderung ab Isenthal hoch über dem Urnersee Nr. 2291
Isenthal, Dorf • UR

Rundwanderung ab Isenthal hoch über dem Urnersee

Isenthal, ein kleines Urner Bergdorf mit rund 500 Einwohnerinnen und Einwohnern, liegt auf 771 M. ü. M. eingebettet in eine eindrucksvolle Berglandschaft. Von hier aus führt diese abwechslungsreiche Rundwanderung auf den Scheidegg-Grat, eine markante Felskette mit grossartigen Ausblicken auf den Urnersee und die umliegenden Gipfel. Zu Beginn folgt die Route westwärts der Strasse. Doch schon bald zweigt der Bergwanderweg rechts ab und gewinnt an Höhe. Nach einem zunächst sanften Anstieg wird das Gelände steiler. Der Blick schweift dabei immer wieder zur Bergkette an der Kantonsgrenze zwischen Uri und Nidwalden mit Gipfeln wie dem Chaiserstuel und dem Hoh Brisen. Nach etwas mehr als einer Stunde erreicht man die Geländeterrasse Oberre Furggelen. Von hier eröffnet sich erstmals der Blick auf den Urnersee. Anschliessend führt der Weg weiter bergauf durch dichten Nadelwald. Der zunehmend steinige Pfad folgt schliesslich dem Scheidegg-Grat und schlängelt sich zwischen zahlreichen Föhren hindurch, die dem Abschnitt einen beinahe mediterranen Charakter verleihen. Rund zwei Stunden nach dem Start in Isenthal ist der höchste Punkt der Wanderung auf 1413 Metern erreicht. Durch die Bäume hindurch zeigen sich im Süden Gipfel wie der Brunnistock, der Urirotstock und der Schlieren. Im zweiten Teil der Wanderung folgt die Route dem Grat ostwärts. Dabei eröffnen sich immer neue Perspektiven auf den Urnersee, den südlichsten Arm des Vierwaldstättersees. In der Ferne ist die Kantonshauptstadt Altdorf zu erkennen. Ab Oberbärchi führt der Weg zurück ins Tal. Der Weg ist durchgehend gut signalisiert und weist keine ausgesetzten oder absturzgefährdeten Stellen auf. Die Wanderung verlangt aufgrund der Länge und der Höhenmeter dennoch eine gute Grundkondition. Da auf den Höhenzügen keine Wasserstellen vorhanden sind, empfiehlt es sich, ausreichend Wasser mitzunehmen.
Auf Reptilien-Tour im Schenkenbergertal Nr. 2334
Schinznach Dorf, Oberdorf — Thalheim AG, Dorfplatz • AG

Auf Reptilien-Tour im Schenkenbergertal

Das Aargauer Schenkenbergertal liegt recht unscheinbar hinter der ersten Jurakette zwischen Aarau und Brugg. Trotz seiner Nähe zum Mittelland fühlt man sich hier bereits weit weg von Autobahnen, Logistikzentren und der geschäftigen Welt. Felder, Wiesen und Rebberge breiten sich in den niedereren Lagen aus, während die steileren Hügelzüge bewaldet sind, sodass sich so eine abwechslungsreiche Rundwanderung ergibt. Von Schinznach Dorf geht es auf dem 2022 eröffneten Historischen Rundweg den Berg hinauf, zwischen dem Wald und ausgedehnten Rebbergen. Dieser Teil der Wanderung ist gleich auch der erfolgversprechendste Abschnitt, um Eidechsen zu entdecken. Mauereidechsen sonnen sich bei günstigem Wetter gerne auf den Steinen der langen, streckenweise neu errichteten Trockenmauern, während Zauneidechsen sich eher in der Vegetation aufhalten. Besonders die Zauneidechse ist darauf angewiesen, dass der Mensch ihr solche Lebensräume schafft, da viele Populationen durch die intensive Landwirtschaft auf kleinste Bestände geschrumpft sind. Auf den freien Höhen bei der Buechmatt ergeben sich die ersten schönen Weitblicke über das ganze Schenkenbergertal. Anschliessend geht es für ein paar Kilometer südwestlich durch den Wald. Etwas vor der Staffelegg, dem Passübergang zwischen Aarau und Frick, kehrt die Wanderung wieder nach Osten. Meistens wandert man nun auf angenehmen Schotterstrassen durch Felder und an Waldrändern entlang in Richtung Thalheim AG. Auf einem bewaldeten Hügel in der Mitte des Tales thront die Burgruine Schenkenberg mit ihren eindrücklichen Mauern und Türmen. Sie wurde im 13. Jahrhundert von den Habsburgern errichtet und verfiel im 18. Jahrhundert. Heute ist sie gesichert und konserviert und sogar ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Für die Heimreise nimmt man den Bus beim grossen Brunnen auf dem Dorfplatz von Thalheim AG.
Una tranquilla passeggiata tra natura e città Nr. 2311
Russin — Genève • GE

Una tranquilla passeggiata tra natura e città

In quest’escursione si scoprirà la regione di Ginevra in tutti i suoi aspetti: natura, mezzi di trasporto, fiumi, incantevoli sentieri boschivi e, per finire, l’allegro trambusto della città. Ma procediamo con ordine: il sentiero inizia a Russin. Dalla stazione ferroviaria passa dapprima attraverso vigneti e poi sul coronamento della diga Barrage de Verbois. Di tanto in tanto si sente il rumore degli aeroplani e magari ci si ferma un attimo per scorgerne uno. Ad Aire-la-Ville si trova l’eccellente Café du Levant. Da qui non è più tanto distante il cavalcavia autostradale che attraversiamo. Nella riserva naturale di Bois des Mouilles una passerella in legno conduce a uno stagno fotogenico. Qui la regione si mostra dal suo lato più ameno: tratti boschivi, dove in primavera le foglie si illuminano di un bel verde intenso. Nei boschi di Onex il paesaggio diventa davvero da favola, con i suoi sentieri tortuosi. Lì si raggiunge anche il Rodano, lungo il quale l’escursione procede sul Sentier du Rhône verso la città. Accanto al cimitero di Saint-Georges, dal 1880 il camposanto più esteso di Ginevra, si trova un piccolo zoo con il simpatico Café de la Tour. Superati gli ultimi scalini ci si ritrova improvvisamente nel cuore pulsante di Ginevra, dove caffè, cultura e storia attraggono i visitatori.
Idyllische Wildnis und Steinbruch bei La Sarraz Nr. 2327
Ferreyres, village — Eclépens, gare • VD

Idyllische Wildnis und Steinbruch bei La Sarraz

Am Mormont prallen Welten aufeinander: Eindrückliche Natur wechselt sich ab mit industrieller Geschichte der letzten Jahrzehnte. Denn am Fusse des Hügels wird Kalkstein abgebaut, aus dem schliesslich Zement entsteht. Ab der Bushaltestelle «Ferreyres, village» geht es zuerst sanft hinunter zur Venoge. Bald nach deren Überquerung kommt man zu einer Strasse und folgt dieser einige Dutzend Meter bis zu einem Parkplatz. Wegweiser zeigen Richtung der Tine de Conflens, zu einer Schlucht mit einer Gruppe von gerade im Frühling besonders lebhaft sprudelnden Wasserfällen. Der Ort ist bekannt und beliebt, weshalb sich ein Besuch an einem Werktag oder sonst frühmorgens am Wochenende empfiehlt. Ein Waldweg führt bis zur Industriebrache La Filature, von 1871 bis 1977 Standort einer Textilfabrik und heute ein Kunsthandwerk- und Kulturzentrum. Danach durchquert man das Städtchen La Sarraz in Richtung des Bahnhofs. Der nächste Abschnitt folgt dem Chemin des Vignes bis zum Dorf Eclépens. Nach einer knappen halben Stunde erreicht man den von Holcim betriebenen Steinbruch. Mehrere Hütten dienen dem Schutz von Wandernden bei Sprengungen, die zum Abbau des Gesteins vorgenommen werden. Ein kostenloser Informationsdienst warnt auf Französisch per SMS jeweils 15 Minuten vor einer Sprengung. Um den Steinbruch herum geht es zurück in den Wald und über den Hügel. Anschliessend führt ein nicht signalisierter und offiziell unterhaltener Weg zum Canal d’Entreroches, angelegt im 17. Jahrhundert als Teil eines geplanten Netzes von Kanälen zwischen der Nordsee und dem Mittelmeer – ein Vorhaben, das nie vollendet wurde. 400 Meter vom Kanal in östlicher Richtung befindet sich der Parc naturel des Jonquilles (auf Google Maps eingezeichnet), in dem zu Beginn des Frühlings die Osterglocken blühen. Ab da ist es nicht mehr weit bis zum Bahnhof von Eclépens.
Alla scoperta della romantica valle di Campo Nr. 2320
Campo (VMaggia), Paese — Linescio, Paese • TI

Alla scoperta della romantica valle di Campo

Questa splendida escursione attraverso la tranquilla valle di Campo è accompagnata costantemente dal gorgoglio del fiume Rovana di Campo e parte a Campo, in Vallemaggia, nota per i suoi tipici rustici. Nel primo tratto si alternano stradine e sentieri forestali. Giunti al villaggio di Piano di Campo, l’itinerario prosegue a destra scendendo lungo alcuni gradini verso Alpe d’Arnàu. Il rimbombo di una cascata diventa sempre più forte e all’improvviso ce la si trova davanti. Uno spettacolo impressionante! Il sentiero continua attraverso borghi storici, boschi di latifoglie e ombrosi castagneti. Di tanto in tanto si scorgono le profonde e quasi spaventose gole della vallata. A Niva si torna su un tratto asfaltato attraversando un antico ponte in pietra. Dopo poco più di un chilometro, il sentiero prosegue per un ponticello per poi svoltare a sinistra nel bosco. Costeggiando ameni paesaggi terrazzati, dopo una ripida salita si raggiunge Collinasca. Dopo essersi brevemente rinfrescati alla fontana del paese si prosegue per prati e boschi verso valle. Lungo numerosi muri a secco e vecchi giardini, dopo una ripida discesa, si arriva alla meta: il villaggio di Linescio, noto per i suoi terrazzamenti con oltre 25 km di muri a secco.
Attraverso i borghi montani del Surselva Nr. 2319
Andiast, vitg — Ruschein • GR

Attraverso i borghi montani del Surselva

Il Surselva è noto per le sue diverse offerte per il tempo libero. Una di queste è l’escursione da Andiast a Ruschein. Da Andiast si segue dapprima vie forestali che di tanto in tanto si trasformano in sentieri più stretti e attraversano ombrosi tratti boschivi percorsi da piccoli corsi d’acqua. Durante la graduale salita si incontra l’area barbecue Plaun Asch, prima di passare poco dopo dall’altro versante della valle su un ponte in legno che sovrasta il gorgogliante Schmuér. Dopo un breve tratto in salita, si segue la strada per Pigniu, dove si può fare una sosta nell’Ustria Alpina e ammirare il panorama sul gradevole paesaggio prativo, mentre i campanacci delle mucche e le campane delle cappelle risuonano nella valle. Poco dopo si svolta nel bosco per salire fino al punto più alto dell’escursione. Non appena gli alberi si diradano, è possibile godere del suggestivo panorama sulle Alpi dell’Adula. Si prosegue lungo vie sterrate verso Siat. All’ingresso del paese si trovano i ruderi della rocca Friberg, dove è stato allestito un parco avventura con area giochi e zona barbecue. Altre chicche di questa escursione sono la Ustria Steila dell’architetto Gion A. Caminada, la chiesa di Sogn Glieci e lo spaccio biologico della fattoria Termun. Prima di concludere l’escursione a Ruschein, si aprono ancora una volta panorami sulla valle, dove serpeggia il selvaggio Reno.
Accogliente belvedere nell’Appenzello Nr. 2318
Urnäsch — Bächli, Dorf • AR

Accogliente belvedere nell’Appenzello

Una veduta panoramica mozzafiato e una trattoria di montagna come ricompensa per una salita non troppo faticosa? In questa escursione i conti tornano. Dalle case dipinte con soggetti tradizionali di Urnäsch si sale lentamente ma costantemente. Si segue l’itinerario escursionistico 44, il Sentiero dell’Appenzello, dapprima attraverso il paese e poi costeggiando imponenti case coloniche e percorrendo ombrosi tratti boschivi. E già si gode di un panorama che, nel migliore dei casi, spazia dall’Alpstein alla catena dei Churfirsten fino al Rigi e al Pilatus, nonché al lago di Costanza. Le montagne si stagliano imponenti dalle catene collinari dell’Appenzello e del Toggenburgo. Da Tüfenberg si seguono le indicazioni per l’Hochhamm e si sale fino a raggiungerlo. Lì delle panchine invitano a fare una sosta, oppure si può scendere di qualche metro fino all’omonimo ristorante di montagna, aperto soprattutto nei fine settimana di bel tempo. Nel parco giochi del ristorante c’è una vecchia seggiola appartenente all’ex seggiovia che da Schönengrund portava sull’Hochhamm. Oggi è diventata un’altalena e serve al divertimento dei più piccoli. Attraverso il crinale si scende infine al borgo di Bächli, dove passa l’autobus, purtroppo non troppo spesso. È quindi consigliabile pianificare bene il viaggio di ritorno.
In Basel den Römern auf der Spur Nr. 2352
Basel Dreispitz — Basel SBB • BS

In Basel den Römern auf der Spur

374 n. Chr. taucht der Name Basilia erstmals auf. Der römische Kaiser Valentinian liess in der heutigen Kleinbasler Altstadt ein Munimentum errichten, eine Kleinfestung zur Sicherung der Grenze. Rund um die Rheingasse wurden Gegenstände aus dieser Zeit gefunden, spätrömisches Tafelgeschirr etwa, als «Argonnensigillata» bezeichnete Keramik. Auf der gegenüberliegenden Rheinseite befand sich auf dem Münsterhügel die mit einer Umfassungsmauer geschützte römische Siedlung. Die Wanderung zu den römischen Wurzeln Basels verläuft quer durch die Stadt und beginnt bei den Merian Gärten, einem riesigen Park mit verschiedenen Grünanlagen wie dem Rhododendrontal. Nach dieser farbenprächtigen Oase pulsiert das Leben am St. Jakob-Park. Das grösste Fussballstadion der Schweiz ist Heimat des FC Basel – an den Betonmauern, die man entlang des Flusses Birs passiert, hat manch einer seine Liebe zum Fussballverein verewigt. Die Birs trennt Basel von Birsfelden und den Kanton Basel-Stadt von Basel-Landschaft. Ihr Ufer gestaltet sich überraschend naturnah, manch lauschiger Rastplatz lockt. Am Birsköpfli trifft die Birs auf den Rhein, ihm folgt man bis zur Wettsteinbrücke. Mit bester Aussicht aufs Münster gehts über den Fluss nach Kleinbasel und in die Rheingasse. Die Mittlere Rheinbrücke führt zurück nach Grossbasel zur Schifflände. Unweit des Münsters, dem Wahrzeichen Grossbasels, können Reste der römischen Umfassungsmauer besichtigt werden, bevor es durchs belebte Zentrum via Marktplatz, Barfüsserplatz, Heuwaage und Zoo bis zu den Türen der historischen Markthalle weitergeht. Hier laden Essensstände aus aller Welt zu einem kulinarischen Abschluss der Tour ein. Der Bahnhof SBB ist dann nicht mehr weit. Auf dieser Wanderung empfiehlt es sich, die Route mittels QR-Code auf der Rückseite in der Swisstopo-App anzuzeigen und für die Navigation zu nutzen. Im Farbenmeer der Grossstadt gehen die Wanderwegweiser schnell unter.
Sentiero in fiore al canale di St. Alban Nr. 2316
Münchenstein — Basel, Kunstmuseum • BS

Sentiero in fiore al canale di St. Alban

Si parte da Münchenstein lungo la riva della Birsa. Presto la Birsa è sbarrata, poiché la sua acqua viene utilizzata per la produzione di energia elettrica e per alimentare il canale di St. Alban. Seguendo l’indicazione «Dalbedyych» – il sentiero non è segnalato come sentiero escursionistico –, tra i laghetti del parco, immersi nel verde, si raggiunge la storica tenuta Brüglingerhof. Ben presto il sentiero lungo la riva conduce ai Giardini Merian, dove troviamo ad accoglierci la più vasta collezione storica di iris d’Europa. Qui gli iris splendono in tutti i loro colori. Poco dopo si raggiunge di nuovo il canale artifi-ciale: creato quasi 900 anni fa, la sua acqua una volta serviva ad azionare i mulini di Basilea. La sua energia idrica alimentava la produzione cartaria e nel XV secolo rese la città il centro della stampa tipo-grafica e dell’umanesimo. Muri rivestiti di muschio e alberi secolari costeggiano il sentiero, che tra l’altro viene continuamente ripristinato allo stato naturale. Dopo il parco Schwarz con i suoi daini si raggiunge il quartiere storico di Basilea St. Alban. Tra antiche mura di arenaria, l’acqua scompare nella ruota a pale del mulino. Qui si conclude l’escursione lungo il Reno e si ripensa alla variegata passeggiata cittadina ricca di colori, profumi e storia.
Auf dem Säumerpfad am Sustenpass Nr. 2351
Gadmen, Saageli — Steingletscher • BE

Auf dem Säumerpfad am Sustenpass

Der Sustenpass ist in der Geschichte nie zu einer wichtigen Handelsroute geworden, auch wenn es solche Pläne durchaus gegeben hat. Anfang des 19. Jahrhunderts wollten Uri und Bern eine sogenannte Kommunikationsstrasse bauen, um den Handel mit Käse zu fördern. Vollendet wurde sie aber nie, weil Grimsel und Gotthard während der Bauzeit plötzlich als wichtiger eingestuft wurden. So wandert man heute auf dem ehemaligen Säumerweg dem Sustenpass entgegen, gut abgeschirmt von der Passstrasse. Von der Bushaltestelle «Gadmen, Saageli» geht es zur Staumauer und dem Steiwasser entlang bis zu einer Brücke und einer Weide. Ab hier folgt man dem Gadmerwasser und überwindet die erste steile Geländestufe hinauf nach Wyssemad. Im Rücken ragen die imposanten Bergspitzen der Gadmerflüö in den Himmel, auf beiden Seiten liegen Wälder. Diese werden immer lichter, und bald erklimmt man über durch Steinmauern befestigte Wege die zweite grössere Geländestufe, an deren Ende es einen Grillplatz hat. Nun erreicht man In Miseren, ein Hochmoor von nationaler Bedeutung. Das Gebiet wurde vom Gletscher geformt, geschliffene Rundhöcker zeugen davon. Unberührte Kleinseen, darum herum wilde Verlandungszonen, grosse Felsbrocken sowie ein lockerer Arvenbestand bilden eine friedliche Szenerie. Der Weg besteht aus grossen Steinplatten, die sich malerisch durch Feuchtgebiete ziehen. Bald ist die Baumgrenze erreicht und damit auf der Alp Steingletscher mit ihrer Käserei auch das Ende der Wanderung. Von dort aus sieht man die 1946 eröffnete Passstrasse gut: Sie wurde für den aufkommenden Automobiltourismus gebaut und verfügte über ein ästhetisches Konzept, damit sie «mit der erhabenen Gebirgslandschaft zur Einheit» werde, wie der leitende Ingenieur damals schrieb. Mit Erfolg: Am Eröffnungstag fuhren bereits 15 000 Autos über die Passstrasse.
Seilbahnen, Bergwiesen und Flechtenwälder Nr. 2350
Schmiedsboden — Niederrickenbach • NW

Seilbahnen, Bergwiesen und Flechtenwälder

Nidwalden ist ein «Seilbähnli»-Eldorado. Knapp zwei Dutzend öffentlich genutzte Kleinseilbahnen gibt es in diesem Kanton. Oft sind sie für Bergbäuerinnen und -bauern die einzige Möglichkeit, Güter und landwirtschaftliche Produkte auf Höfe oder Alpen zu transportieren. Doch auch Wandernde und Ausflugsgäste nutzen die Kleinseilbahnen gern. Die Wanderung startet mit einer kurzen Fahrt in der Vierer-Luftseilbahn von Oberrickenbach zum Hof Schmiedsboden. Von dort führt der Weg zuerst hoch über Alpwiesen bis in den Haldiwald. Immer leicht ansteigend, geht es weiter bis zu Ober Sack, wo sich ein eindrücklicher Blick über das Engelbergertal bietet. Nun verläuft der Weg auf einem Grat dem Waldrand entlang und steigt zuweilen etwas ruppiger an. Nach 300 Höhenmetern ist bei der Alp Gigi der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Hier würde auch ein Weg Richtung Haldigrat abzweigen, von wo eine Sesselbahn bis Alpboden kurz vor Niederrickenbach hinunterfährt. Denn der folgende Abstieg hat es in sich: Steil geht es über wunderbar blühende Bergwiesen bis Wasserboden und von dort auf einem Feldweg bis zur Oberst Hütti, einem Hof. Nach einem weiteren Abstieg zur Mittlist Hütti biegt der Weg ein in den Steinalper Wald. Dieses Waldreservat ist ein Paradies für Flechten – über 150 Arten wurden hier schon nachgewiesen. Wer genau hinschaut, entdeckt auf Schritt und Tritt solche Mischwesen aus Pilz und Alge. Sie dekorieren die Baumstämme und Äste mit aparten Mustern in weissen, grauen, braunen oder gar gelblichen Farbtönen. Das Waldstück endet auf dem Alpboden, der Talstation der Haldigrat-Sesselbahn. Von hier aus führt ein asphaltierter Weg flach über Weiden, auf denen einige mächtige Ahornbäume dem Vieh im Sommer Schatten spenden. In Niederrickenbach wartet die Wallfahrtskirche – und gleich dahinter das Pilgerhaus mit seinem empfehlenswerten Kuchenbuffet.
Der Urnersee – da wandern, wo andere malten Nr. 2349
Sisikon — Flüelen, Gruonbach • UR

Der Urnersee – da wandern, wo andere malten

Der Urnersee hat schon viele Künstler und Künstlerinnen inspiriert – insbesondere die Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts wie den Genfer Alexandre Calame oder den Briten William Turner. Auf der Wanderung kommt man in den Genuss dieses von steilen Bergflanken eingeschlossenen türkisblauen Beckens – zuerst aus nächster Nähe, später dank Tiefblicken. Die Tour startet beim Bahnhof Sisikon und verlangt im ersten Abschnitt etwas Toleranz: Der Wanderweg verläuft auf Hartbelag, und der Verkehr der Axenstrasse braust an einem vorbei. Zum Glück nur für wenige Meter: Während die Autos im Buggitaltunnel verschwinden, führt die Route rechts davon um den Berg herum. In den Fels gehauene Fussgängertunnel und der Blick auf den Oberbauenstock und den Niderbauen Chulm machen diesen Abschnitt reizvoll. Nach der Buggitalgalerie windet sich der Weg in Serpentinen ans Seeufer hinunter. Dort reiht sich ein lauschiges Plätzchen ans andere. Dazu erfreuen Ausblicke auf den Urnersee mit Gitschen, Uri Rotstock und Schlieren im Hintergrund. Schliesslich erreicht man das Seebeizli bei der Schiffstation Tellsplatte. Nur wenige Meter weiter befindet sich die Tellskapelle, wo einst Wilhelm Tell vor Gessler geflohen sein soll. Vorbei am Glockenspiel, das tagsüber ab 9 Uhr jeweils die ersten zehn Minuten jeder Stunde spielt, befindet man sich bald auf der Tellsplatte. Etwas versteckt hinter einem Gebäude beginnt der Bergwanderweg Richtung Unter Axen. Es ist ein steiler, schattiger Pfad, der über weichen Waldboden führt. Ziel der Wanderung ist das Restaurant Ober Axen, wo währschafte Gerichte serviert werden. Für den Rückweg nimmt man die kleine Seilbahn für vier Personen (Reservierung empfohlen). Während der Talfahrt nach «Flüelen, Gruonbach» schweift der Blick nochmals über den Urnersee, auf dem nun Segel und Surfbretter im Gegenlicht tanzen – ein stimmungsvoller Abschluss dieser abwechslungsreichen Tour.
Sulle rive della Reuss immersi nella natura Nr. 2317
Mellingen Heitersberg — Birmenstorf AG, Strählgass • AG

Sulle rive della Reuss immersi nella natura

Questa escursione, ideale per grandi e piccoli, attraversa uno dei paesaggi fluviali più attraenti e naturali dell’Altopiano. Con un po’ di fortuna è possibile osservare i cormorani in volo per asciugare le ali e scoprire le tracce lasciate dalla famiglia attiva di castori. Giunti alla stazione ferroviaria di Mellingen Heitersberg si raggiunge ben presto la riva idillica della Reuss. D’estate, parecchi gommoni discendono il fiume e tutta una serie di spiaggette sabbiose e aree barbecue invitano a fare una sosta e magari anche un tuffo. Accompagnati dal rumore e dal gorgoglio dell’acqua, uno stretto sentiero si snoda attraverso la riserva naturale della Reuss. In mezzo a questa natura intatta ci si sente ben lontani dalla civiltà. Mentre si attraversano zone umide con boschetti di equiseto, banchi di ghiaia e la riserva forestale di querce di Mellingen, il sentiero rivierasco offre sempre nuove e variegate prospettive sul dinamico e naturale paesaggio fluviale. A metà percorso, poco prima del Chlusgrabe, che si attraversa su una passerella, si arriva a una strada forestale e il bosco si dirada. Presto si supera Lindmüli e la relativa riserva naturale protetta con evidenti misure di rivitalizzazione, e poco dopo si raggiunge la meta a Birmenstorf.
Dem Lauf des Tabeillon entlang Nr. 2348
Glovelier — Pré-Petitjean • JU

Dem Lauf des Tabeillon entlang

Der Streifzug durch die jurassischen Freiberge wird begleitet vom sanften Murmeln des Tabeillon, dem die Route von Glovelier bis nach Le Prépetitjean zu weiten Teilen folgt. Am Dorfausgang geht der Asphalt in einen breiten Naturweg über, der immer wieder durch schattige Waldstücke führt. Der Aufstieg ist sanft und kaum wahrnehmbar. Die erste, keine besonderen Anforderungen stellende Hälfte der Wanderung ist geprägt von der Ruhe der Landschaft und den Düften der Natur. Unterwegs lassen sich Glockenblumen entdecken und hier und da ein paar Walderdbeeren pflücken. Spektakulärer wird es auf dem nächsten Abschnitt. Zwischen Côte du Droit und Envers de Bollement taucht der Weg in eine Schlucht, die von einer alten Mühle bewacht wird. Wieso hier eine Mühle steht? Das wird bald klar, stösst man doch einige Hundert Meter weiter auf ein altes Schaufelrad und den malerischen Etang de Bollement. Lehrtafeln erläutern, dass dieser künstliche Weiher, angelegt im 16. Jahrhundert, einst wertvolle Wasserkraft für die Verarbeitung von Holz und Getreide lieferte. Flussabwärts standen damals mehrere Schaufelräder, die Sägewerke und Kornmühlen antrieben. Etwas weiter erzählt der Etang du Plain de Saigne eine ähnliche Geschichte. Zwar werden diese Gewässer heute nicht mehr industriell genutzt, doch dafür bewahren sie einen grossen ökologischen Wert, eingebettet in eine Landschaft, die wesentlich zum Reiz dieser Route beiträgt. Die letzten Kilometer über für die Freiberge typische Wytweiden bilden den beschaulichen Abschluss der Wanderung, die am kleinen Bahnhof von Le Prépetitjean endet.
Una rinfrescante escursione lungo il Doubs Nr. 2315
St-Ursanne, gare — Soubey, village • JU

Una rinfrescante escursione lungo il Doubs

Chi ha già visto una volta il Doubs capisce come mai questo fiume abbia ispirato pittori come Charles L’Eplattenier o Émile Isenbart. L’escursione segue i meandri del corso d’acqua su per il fiume, immersi in fitti boschi, costeggiando rocce calcaree a strapiombo e dolci pendii verdeggianti. La partenza a St-Ursanne, con i suoi vicoli medievali, è come un viaggio in un tempo ormai lontano. Attraversando il ponte in pietra si raggiunge la riva opposta del fiume. Il sentiero escursionistico in direzione di Tariche si snoda per lo più lungo o accanto alla riva, a volte all’ombra di faggi e abeti, altre volte in aperta campagna con vista sull’acqua color smeraldo e su prati rigogliosi. Di tanto in tanto si incontrano tranquille insenature dove il Doubs sembra quasi immobile. L’itinerario prosegue verso Chervillers accompagnato dal lieve e meditativo gorgoglio del fiume. Poco prima di Chervillers un ponte in acciaio attraversa il fiume dalla riva destra del fiume a quella opposta. A Soubey, un villaggio dal tipico carattere giurassiano, è possibile sostare per concludere degnamente l’escursione, ad esempio gustandosi al Restaurant du Cerf un ottimo piatto vegano.
Vielfältige Wege an der Grand Bisse de Lens Nr. 2347
Icogne, Les Vernasses — Chermignon, Diogne • VS

Vielfältige Wege an der Grand Bisse de Lens

Im Wallis sind heute noch etwa 300 Suonen in Betrieb. Viele dieser traditionellen Bewässerungskanäle wurden im Mittelalter angelegt, so auch die Grand Bisse de Lens. Dieser Wasserlauf ist ein gutes Beispiel für die verschiedenen Funktionen der Suonen in der Neuzeit, namentlich für die Landwirtschaft, das Kulturerbe und den Tourismus. Auch Wandernden hat die Grand Bisse de Lens eine erstaunlich vielfältige Palette von Erlebnissen zu bieten. Los geht die Wanderung bei der Bushaltestelle «Icogne, Les Vernasses». Zu Beginn schlängelt sich die Route auf einem idyllischen, mit Wurzeln gespickten Weg durch die üppige Vegetation. Hier gilt es, sich nicht die Zehen zu stossen – vor allem, wenn man vielleicht gerade auf ein spannendes Bötchenrennen auf der Suone konzentriert ist … Nach etwa einer halben Stunde ist der technisch anspruchsvollste und spektakulärste Teil der Wanderung erreicht: das sich an die Felswand klammernde Aquädukt, flankiert von einem steilen und luftigen, weiss-rot-weiss markierten Pfad. Zwar ist die Passage mit Geländern und Seilen gesichert, erfordert aber dennoch Trittsicherheit. Wer für diesen Abschnitt etwas Mut aufbringen musste, wird dafür beim Punkt 1029 belohnt. Hier, wo die Suone einen Knick macht, laden Sitzbänke dazu ein, eine wohlverdiente Pause einzulegen und den Panoramablick aufs Rhonetal zu geniessen. Für Letzteres steht auch ein Hightech-Aussichtsfernrohr mit Angaben zu den umliegenden Gipfeln bereit. Beschaulich geht es danach weiter in Richtung Chermignon-d’en-Bas, mal unter freiem Himmel, mal im Schatten der Bäume. Immer wieder bieten sich vom Pfad aus schöne Ausblicke auf die Ebene, durch die sich die Rhone wie eine riesige Version einer Suone zieht. Mit leichtem Bedauern lässt man den ruhigen Wasserlauf hinter sich und absolviert die letzten Meter bis zur Bushaltestelle «Chermignon, Diogne» an der lärmigen Kantonsstrasse.
Picco d’entusiasmo nell’Entlebuch Nr. 2314
Flühli LU, Post — Escholzmatt • LU

Picco d’entusiasmo nell’Entlebuch

Questa escursione si snoda attraverso la riserva della biosfera dell’Entlebuch riconosciuta dall’UNESCO ed è ideale per tutti coloro che desiderano andare alla scoperta del caratteristico paesaggio con le sue torbiere, i suoi boschi e pascoli. Punto di partenza è Flühli, il cui inconfondibile albergo storico con il suo imponente tetto a botte non passa inosservato. Nel 1899 il maestro vetraio Leo Enzmann riconobbe l’importanza del turismo e trasformò la modesta locanda in un imponente centro termale, splendida testimonianza della belle époque nello stile architettonico svizzero. Fino ad oggi il suo aspetto esteriore è rimasto pressoché immutato e ricorda tuttora i tempi in cui gli ospiti arrivavano con la diligenza postale per le cure termali. Da Flühli il sentiero costeggia il corso della Kleine Emme prima di diramarsi verso ovest presso Schintmoos e di salire gradualmente in quota. Di tanto in tanto si aprono suggestive vedute panoramiche sulle colline circostanti e sui vasti pascoli punteggiati di insediamenti rurali sparsi. Un’ultima ripida salita conduce infine al punto 1680. Chi vuole può scendere da qui direttamente a Escholzmatt risparmiando così 40 minuti di cammino. È però molto più gratificante prolungare l’entusiasmo passando per Beichlen e godersi la vista panoramica sulle Alpi bernesi e della Svizzera centrale, dall’Emmental fino al Chasseral.
Zum Lago Vago, dem türkisfarbenen Bergsee Nr. 2346
Forcola di Livigno • GR

Zum Lago Vago, dem türkisfarbenen Bergsee

Rundum ein Augenschmaus, dazu noch eine abwechslungsreiche und spannende Wegführung – das verspricht diese Gipfeltour. Am besten wählt man einen sonnigen Tag, denn erst dann kommen die Farben des Sees und des Gesteins so richtig zur Geltung. Bis zum Lago Vago ist es eine leichte Bergwanderung, auch noch bis zum Gratansatz. Wer weiter will, benötigt einen sicheren Tritt und Schwindelfreiheit. Zwar bewegt man sich am Gipfelkamm meist durch Gehgelände, doch recht exponiert, hie und da müssen die Hände eingesetzt werden. Die Wanderung beginnt auf dem Forcola di Livigno und folgt zunächst der Grenzlinie zwischen dem Engadin und dem Veltlin. Am Grenzstein auf der Passhöhe biegt man in den Pfad südöstlich bergwärts, vorbei an der Madonna delle Acque, ins Val Orsera. Bei P. 2461 – nun schon in Italien – gabelt sich der Weg und man biegt links ab. Al Vach und Lach dal Vach steht auf den Wegweisern, Monte Vago und Lago Vago im lokalen Dialekt. Vach vom lateinischen vacuum, also «leer», bezeichnet das öde und unbewirtschaftete Gelände, das das Gebiet des Monte Vago charakterisiert. Der italienisierte Name Vago steht für «instabil», wie ein Grossteil der Hänge hier. Nach einem steilen Aufstieg schlängelt sich die Route nordöstlich zum Kar des Monte Vago, in das sich der See bettet. Viele wollen der leuchtenden Perle nahe sein, das zeigt ein Trampelpfad ans Ufer hinunter. Der offizielle Wanderweg führt oberhalb des Sees durch Blockwerk zum Gratansatz des Monte Vago bei P. 2906. Nun geht es rechts der felsigen Kammschneide und den rot-weiss-roten Markierungen nach auf den Gipfel, wo man sich ins Gipfelbuch eintragen kann. Traumhaft die Rundschau: die Berninagruppe, das Hochtal von Livigno, Ortler und Königsspitze stechen hervor. Auf dem gleichen Weg kehrt man zurück. Früher konnte auf dem Forcola di Livigno auch übernachtet werden, das ist seit einigen Jahren leider nicht mehr möglich.
Attraverso la fresca gola di Choleren Nr. 2313
Hünibach, Seematte — Steffisburg, Bösbach • BE

Attraverso la fresca gola di Choleren

Il punto di partenza di questa variegata escursione si trova a Hünibach. Da lì il sentiero si snoda dapprima attraverso un boschetto in direzione della gola di Choleren. Appena varcato l’ingresso della gola, una fresca brezza rinfresca l’aria, un vero sollievo soprattutto nelle calde giornate estive. La gola di Choleren entusiasma con le sue fragorose cascate, i gorgoglianti ruscelli e lo scenario quasi esotico. Grazie al clima fresco e all’impressionante natura, risulta più facile risalire lungo il sentiero, che a tratti è ripido. Strada facendo si trovano diversi angoli ideali per fare una sosta, riprendere fiato e godere della speciale atmosfera. Dopo la salita, attraversando una strada si raggiunge l’idillico villaggio di Goldiwil. Da qui inizia la discesa verso Steffisburg. Il percorso è molto vario e conduce attraverso prati verdi, fattorie tradizionali e boschi ombrosi, prima di scendere lungo tratti asfaltati direttamente alla fermata dell’autobus a Steffisburg. Questa escursione è particolarmente piacevole nelle giornate di canicola: la rinfrescante brezza della gola di Choleren e la varietà paesaggistica rendono l’escursione ideale per grandi e piccini.
Die kontinentale Wasserscheide in Uri Nr. 2345
Furka Passhöhe — Realp • UR

Die kontinentale Wasserscheide in Uri

Es gibt weltweit nur wenige Punkte, von denen das Wasser in drei verschiedene Meere abfliesst. Einer davon liegt im Gotthardmassiv auf 3025 Metern über Meer, weit oberhalb der Rotondohütte SAC, an der Grenze der Kantone Uri, Wallis und Tessin. Fällt hier Regen, gelangt er entweder in die Adria, ins Mittelmeer oder in die Nordsee. Dreifache kontinentale Wasserscheide nennt sich ein solcher Punkt im Fachjargon. Auf einer zweitägigen Wanderung kann man diesen speziellen Ort erkunden – und noch viel mehr. Ausgangspunkt ist der Furkapass. Von der Postautohaltestelle führt der Wanderweg südostwärts in Richtung Rotondohütte. Viele Zwischenziele, an denen man sich orientieren könnte, gibt es unterwegs nicht. Durch eine karge Landschaft mit vielen Bächen und kleinen Seen und einigen steilen Alpweiden mit Rindern und Yaks geht es in stetigem Auf und Ab der SAC-Hütte auf 2573 Metern Höhe entgegen. Am zweiten Tag steht ein steiler Aufstieg via die Seen des Witenwasserengletschers zum Hüenderstock bevor. Schon dieser Punkt ist magisch: Nach Schatten, Eis und Fels lockt plötzlich das warme Licht des Südens und der Ausblick ins Val Bedretto. Ab hier ist der Weg bis zur Wasserscheide weiss-blau-weiss markiert, er ist aber gut ausgebaut und für trittsichere und schwindelfreie Wandernde gut zu meistern. Eine Metallpyramide kennzeichnet schliesslich das Ziel. Zurück geht es wieder über den Hüenderstock immer dem Grat entlang zum Hüendersattel und dann hinunter bis auf die riesige Schwemmebene Im Tälli unterhalb der Rotondohütte. Wer einen Tag länger Zeit hat, kann nochmals in der Hütte übernachten. Alle anderen steigen zur Alp Oberstafel ab, wo der Wanderweg ins Tal der Witenwasserenreuss mündet. Dieses führt bis nach Realp, von wo ein Zug ins Goms oder nach Andermatt fährt.
Canali d’irrigazione e panorama sul Foggenhorn Nr. 2312
Belalp • VS

Canali d’irrigazione e panorama sul Foggenhorn

Durante l’escursione sul Foggenhorn gli amanti degli antichi canali d’irrigazione (chiamati «bisse» in francese e «suonen» in tedesco) troveranno pane per i loro denti, così come gli alpinisti. L’itinerario si snoda in mezzo a chalet, baite e impianti di risalita sul Belalp, per raggiungere dopo due chilometri circa il canale d’irrigazione Nessjeri, che risale al XV secolo e ancora oggi trasporta acqua a oltre 2000 metri sul livello del mare. Mentre qui l’acqua il canale d’irrigazione scorre gorgogliando e poi scompare, la valle si apre un po’ di più a ogni passo. La veduta spazia dal Passo della Furka al Cervino e dal Monte Leone fino al Geisshorn. Dopo circa un’ora e mezzo di cammino, il sentiero di montagna si dirama verso destra e attraversa il canale per proseguire in salita verso il Foggenhorn. Lungo stretti tornanti, il gradevole sentiero conduce faticosamente alla vetta, dove il cuore batterà più forte per l’erta salita e per il magnifico panorama. Dopo una breve discesa, vi aspetta ancora una breve risalita lungo il Bälgrat, prima che la discesa verso Belalp diventi più ripida. Con un pizzico di fortuna la si può affrontare insieme all’animale araldico che campeggia sullo stemma di Belalp: la capra vallesana dal collo nero.
Auf einsamen Jurahöhen bei St-Ursanne Nr. 2344
St-Ursanne, gare • JU

Auf einsamen Jurahöhen bei St-Ursanne

St-Ursanne, das mittelalterliche Städtchen am Doubs im Kanton Jura, besticht durch seine gut erhaltene Altstadt und die ruhige Lage zwischen Fluss und Felsen. Doch hinter der idyllischen Fassade verbirgt sich ein düsteres Kapitel: Wie vielerorts in Europa kam es auch in diesem abgelegenen Juratal im 16. und 17. Jahrhundert zu Hexenverfolgungen. Kurz nach dem Start am Bahnhof Richtung Westen biegt der Wanderweg rechts ab und führt auf einem waldigen Skulpturenweg den Hang hinauf. Die Luft ist frisch, Vögel zwitschern, und Schmetterlinge flattern umher. Ein steiler Aufstieg zum Bauernhof Outremont folgt, wo man sich im Hoflädeli mit Spezialitäten eindecken kann. Nach einem weiteren Anstieg ist die Anhöhe über Outremont erreicht. Auf einer Krete führt der Höhenweg nordöstlich durch einen lichten, verträumten Wald. Zur Linken fällt der Blick auf die grüne Ajoie und das benachbarte Frankreich mit den Vogesen. Zur Rechten eröffnet sich ein fantastischer Panoramablick auf die Clos du Doubs, den Chasseral und die Berner Alpen. Schliesslich biegt der Wanderweg in einem rechten Winkel ab und führt über eine Juraweide hinunter zum Hof Montgremay. Die Abzweigung ist signalisiert, aber die Wegspur nur schwer erkennbar. Bei Les Malettes verläuft der Weg kurzzeitig entlang der Passstrasse, und es ist etwas Vorsicht vor dem Verkehr geboten. Wenig später, bei La Caquerelle, bietet sich ein Zwischenstopp im Restaurant an, bevor es über Wiesen und Weiden sanft den Hügel hinuntergeht. Wieder im Tal unten angekommen, findet man sich plötzlich der Autobahneinfahrt von St-Ursanne gegenüber. Ein kurzer, lauter Abschnitt, bevor die Wanderung mit dem imposanten Eisenbahnviadukt Combe Maran, der lauschigen Flusslandschaft und dem etwas weiter flussabwärts gelegenen Altstädtchen nochmals einige Höhepunkte liefert.
Alpine Rundwanderung im Herzen des Glarnerlandes Nr. 2343
Mettmen • GL

Alpine Rundwanderung im Herzen des Glarnerlandes

Zwischen den beiden Glarner Haupttälern, die von Schwanden Richtung Linthal und Elm ziehen, liegt eine fein ziselierte Berglandschaft mit dem Gross Kärpf (2794 m) als höchstem Gipfel. Zusammen mit der Matzlenstock- und der Gandstockkette bildet sich eine grosse, u-förmige Gipfelkette um den Stausee Garichti im Herzen des Gebietes. Das Gebiet ist das älteste erhaltene Wildschutzgebiet in Europa und wurde besonders zum Schutz von Gämsen, Rothirschen und Steinböcken eingerichtet. Weniger bekannt ist, dass es auch für Kreuzottern gute Lebensräume bietet. Die Tiere brauchen sowohl Höhlen und Spalten als Versteck als auch ein gutes Angebot von kleinen Nagern als Beute. Beides finden sie an Plätzen mit reichlich Steinen und einer guten Kraut- und Strauchschicht. Eine lohnende, etwa dreieinhalbstündige Rundwanderung führt in einem grossen Bogen von der Bergstation Mettmen zum Seebödeli, unter dem Gandstock durch und zurück zum Ausgangspunkt. Die Route verläuft meistens durch locker mit Bäumen oder Wäldchen durchsetzte Alpweiden und in den höheren Bereichen durch freie Wiesen und Weiden; damit hat man fast immer einen tollen Blick hinüber zum Glärnisch oder südlich ins Kärpf-Gebiet und weiter in die Glarner Alpen bis zum Tödi. Ein wunderbares Pausenplätzchen bietet sich beim Seebödeli, beim nördlichsten Punkt der Wanderung, an; hier öffnet sich der Blick auch kurz nach Norden und Osten Richtung Schilt und Spitzmeilen. Die Traverse unter dem Gandstock ist eine weiss-blaue-weisse, alpine Route. Der Weg ist manchmal nicht sichtbar, und im Gebiet Breitrus geht es durch steile Abhänge – die Route sollte man nur bei trockenen Bedingungen angehen. Kurz vor Widerstein steht ein hölzerner Wildbeobachtungsturm, dann geht es hinab zum Stausee Garichti und zurück zur Bergstation der Luftseilbahn.