• In der Twannbachschlucht führt der Wanderweg über Treppen und Stege dem Wasser entlang. Moosbedeckte Felswände und Steinblöcke tragen zur mystischen Stimmung bei. Bild: Markus Ruff

    In der Twannbachschlucht führt der Wanderweg über Treppen und Stege dem Wasser entlang. Moosbedeckte Felswände und Steinblöcke tragen zur mystischen Stimmung bei. Bild: Markus Ruff.

    Les Prés-d'Orvin, Bellevue — Twann • BE

    Dal Mont Sujet al villaggio di viticoltori

    L’escursione da Les Prés-d’Orvin a Twann passa attraverso la Twannbachschlucht, luogo in cui Dürrenmatt ha ambientato il suo avvincente romanzo poliziesco «Il giudice e il suo boia». Il commissario Bärlach deve risolvere un caso d’omicidio che ha coinvolto un giovane poliziotto, rinvenuto privo di vita nella sua auto all’uscita della Twannbachschlucht. La prima parte dell’escursione non ha niente a che fare con il romanzo. Il sentiero inizia a Les Prés-d’Orvin lungo strade forestali, in seguito attraversa gli estesi pascoli alti del Giura per arrivare in vetta al Mont Sujet, da dove si gode uno splendido panorama sulle Alpi. Da Lamboing si passa poi dai luoghi in cui Dürrenmatt ha ambientato il suo romanzo. Anche la frontiera linguistica è un tema ricorrente. «In tedesco si dice Lamlingen», spiega Clenin, il poliziotto del villaggio, al commissario Bärlach. «Ah ecco», dice Bärlach, «Lamlingen mi piace di più.» Il ruscello, la cui acqua fa girare le macine dei due mulini a Les Moulins, lì si chiama ancora Douanne, mentre più a valle nella gola prende il nome di Twannbach. L’atmosfera mistica e cupa che aleggia nella gola calza a pennello al racconto poliziesco. All’inizio il torrente scorre ancora tranquillo su massi ricoperti di muschio. Presto si susseguono scivoli e cascate che fanno precipitare l’acqua in piccoli bacini, per poi riprendere velocità. Il sentiero attraversa la gola lungo tratti spettacolari con passerelle scavate nella roccia. All’uscita della gola si deve poi versare un modesto dazio con cui il Comune finanzia i costosi lavori di manutenzione. A Twann si può poi attendere il prossimo battello sorseggiando un buon bicchiere di Chasselas. Attenzione: il sentiero attraverso la gola viene chiuso ogni anno il 1° novembre e viene riaperto nel fine settimana di Pasqua o a metà aprile.

    Informazione

    Les Prés-d’Orvin è raggiungibile in autobus da Bienne. Da Twann è possibile ritornare a Bienne in battello o in treno.

    Bergerie du Haut (aprile-novembre),
    032 315 11 70
    Bergerie du Bas (maggio-ottobre), 032 322 76 75

    Escursione Nr. 1269

    Presentato da Sentieri Svizzeri

    Markus Ruff

    Percorso dell'escursione

    Mostra su swisstopo
    Les Prés-d'Orvin, Bellevue
    0:00
    0:00
    Bergerie du Bas
    1:10
    1:10
    restaurant
    Bergerie du Haut
    1:20
    0:10
    restaurant
    accommodation
    Mont Sujet
    1:35
    0:15
    Lamboing
    2:55
    1:20
    Les Moulins
    3:10
    0:15
    restaurant
    fireplace
    Twann
    4:05
    0:55
    Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

    Proposte escursionistiche

    Über den breiten Jurarücken Nr. 1311
    La Heutte — Tavannes • BE

    Über den breiten Jurarücken

    Die Einheimischen auf den Hügelzügen des Berner Jura nennen die Bise, die hier immer wieder heftig weht, «méchant», das heisst «böse», bei Hunden auch «bissig». Sie wissen wohl, wovon sie reden, denn wer die Jurabise noch nie erlebt hat, kann sich kaum vorstellen, dass er bei heiterem Sonnenschein jemals derart frieren würde. Zuweilen wirken die Hügelzüge so, als wären sie gar von diesem kalten, scharfen Wind geschliffen worden. Das gilt auch für die Montoz-Kette, die sich vom solothurnischen Grenchen bis nach Tavannes erstreckt. Diese Wanderung quert sie an ihrem westlichen Ende und startet in La Heutte, einem Dorf unweit von Biel, das mit dem Zug gut zu erreichen ist. Der Aufstieg Richtung Métairie de la Werdtberg ist steil und - abgesehen vom Atem - still. Angesichts der Nähe zu Stadt und Dörfern kommt sich der Wanderer auf dieser Strecke angenehm einsam vor. Ein kleiner Abstecher zur Hütte des Skiclubs vervollständigt dieses Gefühl. Man fragt sich, wann es letztmals länger genügend Schnee hatte, damit Tourengänger von dieser Hütte auf 1100 Metern mit Skiern losziehen konnten. Das Gelände hat nun, kurz vor dem letzten Aufstieg zum Werdtberg, einen voralpinen Anstrich erhalten. Zwar weisen Laubbäume noch auf die niedrige Meereshöhe hin, gleichzeitig sind die Gräser kurz und würzig, und die Kuhwege gemahnen an Alpen, die weit höher gelegen sein könnten. Oben angekommen staunt man, wie breit die Krete ist und wie eben. Der Blick in die Berner Alpen ist bei klarer Sicht gewaltig. Und wenn die Bise nicht weht, darf die Einkehr im Restaurant Werdtberg durchaus auf der Terrasse stattfinden. Oft bläst die Bise auf dem Jurarücken übrigens die Wolken weg. Dann ist sie der Preis, den es für Sonnenschein zu bezahlen gilt.
    Ausflug auf den Mont-Sujet Nr. 1127
    Nods — Orvin • BE

    Ausflug auf den Mont-Sujet

    Der Mont-Sujet (zu Deutsch auch Spitzberg) erhebt sich am Südfuss des Chasserals und steht diesem in nichts nach. Der 1382 Meter hohe Berggipfel ist zwar etwas kleiner und zieht weniger Wanderer an, überrascht aber umso mehr durch seine Schönheit und Ruhe. Es empfiehlt sich, davon zu profitieren, denn bald könnte der Mont-Sujet mit ein paar Windrädern bestückt werden. Die Wanderung beginnt in Nods bei der Bushaltestelle «Bas du Village» und führt durch eine Baumallee, wie es sie nur noch selten gibt. Stufenweise geht es immer höher hinauf. Es lohnt sich, einen Blick zurück auf den Tessenberg (Plateau de Diesse) zu werfen, diese Hochebene zwischen dem Bielersee und dem Chasseral, auf der sich Felder und Dörfer lieblich abwechseln. Nach der Überquerung von Wytweiden führt ein steilerer Weg durch den Wald mit typischen Jurakalkfelsen und schliesslich wieder über Wiesen. Aber noch ist es nicht geschafft! Es geht weiter hinauf, vorbei an gekrümmten, vom Wind geformten Bäumen, die den Befürwortern der Windräder recht zu geben scheinen. Langsam wird die Landschaft immer karger. Hier und da steht ein Steinmännchen – geschafft! Wie herrlich! Im Westen scheint der Sendeturm auf dem Chasseral ganz klein, beinahe auf Augenhöhe. Im Osten zieht sich das Juramassiv weiter. Zu Füssen erstreckt sich das Mittelland im Halbkreis bis nach Westen hin mit den Voralpen und Alpen im Hintergrund. Ein kostbarer Augenblick der Stille. Danach geht es gemächlich durch Tannenwälder wieder abwärts. Ein Skilift kündigt an, dass es nicht mehr weit bis nach Prés-d'Orvin ist. Dieser mit zahlreichen Ferienhäuschen geprägte Ort ist einer der Wintersportorte im Jurabogen. Parallel zur Hauptstrasse, aber mit genügend Abstand zu dieser, führt ein mit stolzen Eichen gesäumter Weg ins Dorf Orvin, das auch das Ziel der Wanderung ist.
    Gratwandern Nr. 0601
    Chasseral Hôtel — Chaumont Bergstation • BE

    Gratwandern

    Vier Stunden Richtung Südwesten nimmt die Gratwanderung vom Chasseral zum Chaumont in Anspruch: vom frei stehenden Aussichtskamm mit seinem Pflanzenschutzgebiet über dem Bielersee zum bewaldeten Touristenberg über Neuenburg. Anstrengend ist die lohnende Tour vor allem im ersten Teil, wo ein schmaler, steiniger Pfad in luftiger Höhe verläuft. Weil aber wirklich exponierte Stellen fehlen, lässt sich diese Wanderung auch von Personen geniessen, die nicht schwindelfrei sind. Schon nach ungefähr einer Stunde, bei der Métairie de l’Ile, beginnt ein weniger anspruchsvoller Routenverlauf auf Flursträsschen und Waldwegen bis zur Bergstation der Chaumont‑Standseilbahn. Unterwegs fehlt es nicht an Verpflegungsmöglichkeiten. Am Anfang und am Ende steht je ein Hotel mit Restaurant; drei gemütliche Bergbeizlein mit Sitzmöglichkeiten draussen wie drinnen runden das kulinarische Angebot ab: Métairie de l’Ile, Métairie d’Aarberg, Chuffort. Bei klarem Wetter ist die Aussicht vor allem auf den ersten fünf Kilometern umfassend: Am Horizont dehnt sich die Alpenkette, davor das Mittelland mit den drei im Sonnenlicht blinkenden Seeländer Gewässern Bielersee, Neuenburgersee und Murtensee; in Gegenrichtung zieht zuerst der Mont Soleil über dem Tal von St‑Imier mit seinen Windkraftrotoren und später das Val de Ruz mit seinem Feldermosaik die Blicke auf sich. Die Anfahrt zum Chasseral geschieht am besten mit dem Bus ab St‑Imier an der SBB‑Linie Biel–La Chaux‑de‑Fonds (täglich von zweiter Hälfte Mai bis zweite Hälfte Oktober), die Rückreise vom Chaumont mit der Standseilbahn hinunter nach Neuenburg.
    Etang de la Gruère Nr. 0246
    Tramelan — Le Bémont (JU) • BE

    Etang de la Gruère

    Der Etang de la Gruère ist ein lauschiger Moorsee, eingebettet in die Weiden der Freiberge, etwa auf halber Wegstrecke zwischen Tramelan und Saignelégier. Die leichte Wanderung kann beliebig variiert werden, schon am Ausgangspunkt Tra~ melan gibt es mehrere Möglichkeiten, um auf markierten Wegen zum Etang de la Gruère zu gelangen. Abschnit­ten auf Hartbelag folgen Pfade über saftige Wiesen, ein Paradies nicht nur für Wandernde, sondern auch für Kühe und Pferde. Hinter Moulin de la Gruère versteckt sich im Wald der unter Natur­schutz stehende Etang de la Gruère. Der Moorteich ist ca. 500 Meter lang, an der schmalsten Stelle 60 Meter breit und erreicht eine Tiefe von 4,5 Metern. Charakteristisch ist seine braune Farbe, Ergebnis des Zerset~ zungsprozesses der Vegetationsreste zu Torf. Der See ist ein Ziel bei jedem Wetter, selbst wenn es regnet, dann nämlich zeigt er sich in wunderbar mystischer Stimmung. Der einstündige Seerund~ gang ist äusserst lohnenswert. Auf einem wunderschön angelegten Weg wan­dert man über weiche Waldböden, Holzstege und Brücken, immer mit Blick auf den dunklen See, der einer vielfältigen Tier-und Pflanzenwelt seltenen Lebensraum bietet. Wer am oberen Ende des Sees den Rundweg verlässt, erreicht nach etwa einem Kilometer das nordwestlich gelegene Centre Nature Les Cerlatez mit einer vielfältigen Ausstellung zum Thema Moore. Auf dem Weg zum Etang des Royes und weiter nach Le Bémont machen dann die Freiberge ihrem Namen alle Ehre. Die offene Landschaft vermittelt tat­sächlich so etwas wie Freiheit, die man nicht nur zu Fuss geniesst, sondern auch hoch zu Ross, wie die auffallend vielen Reiter, die hier unterwegs sind, zeigen.

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    232T Vallon de St-Imier

    CHF 22.50

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    Berna Giura Escursione Estate Escursione in vetta Escursione culturale Media

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