Cavaglia — Alp Grüm • GR

Durch das Val da Pila auf die Alp Grüm

Auf dieser Wanderung im Puschlav sieht man zwei besonders schönen Bergseen: den versteckten Lagh da l’Ombra und den herzförmigen Lagh da Palü. Im kleinen Dorf Cavaglia beginnt die Wanderung. Dessen Bahnhof ist aber auch kulinarisches Ziel: Das Restaurant serviert währschafte Gerichte wie Capunet oder Ossobuco. Und ein weiterer Tipp: Wenige Minuten entfernt befindet sich der Gletschergarten, der Giardino dei Ghiacciai. Dort lassen sich metertiefe Löcher bewundern, die vor langer Zeit von Gletscherwasser und Schutt in die Felsen gemahlen worden sind – ein Naturphänomen. Vom Dorfkern wandert man durch eine schmale Gasse in Richtung Lagh da l’Ombra. Entlang des Bachs Acqua da Pila geht es eine gute Stunde aufwärts – durch das schmale Val da Pila und unter dem imposanten Viadukt der Rhätischen Bahn hindurch. Bei der Abzweigung im Lärchenwald zum Lagh da l’Ombra lohnt sich ein Abstecher: nicht nur wegen der Schönheit des Bergsees, sondern auch aufgrund der Gämsen, die sich in den Felsen tummeln. Deshalb Feldstecher nicht vergessen. Auf dem gleichen Weg geht es wieder zurück zur Abzweigung und weiter bergaufwärts. Oben beim breiten, ebenen Weg angekommen, hat man den höchsten Punkt erreicht. Hier schlägt man links in Richtung Alp Grüm ein. Bereits nach wenigen Minuten rückt das Hotel Casa Alpina Belvedere in Blickweite. Der Name verspricht nicht zu viel: Die Aussicht von der Terrasse auf den Vadret da Palü, der den darunter liegenden Lagh da Palü speist, ist spektakulär. Das zu einem Wasserfall zerrinnende Eis erinnert an eine Sanduhr. Doch eigentlich möchte man die Zeit hier oben am liebsten vergessen. Wäre da nicht der Zug, der am Bahnhof Alp Grüm für die Rückfahrt bereitsteht.

Informazione

Erreichbar sind Cavaglia und die Alp Grüm mit dem Zug via Poschiavo oder St. Moritz.

 

Stazione Cavaglia Albergo Ristorante, Poschiavo, 081 834 61 55, www.stazionecavaglia.ch
Casa Alpina Belvedere, Alp Grüm,
081 844 03 14, www.belvedere-alpgruem.ch

Escursione Nr. 2082

Pubblicato 2023 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

Nathalie Stöckli

Percorso dell'escursione

Cavaglia
0:00
0:00
Lagh da l'Ombra
1:14
1:14
Poz del Dragu
1:44
0:30
Casa Alpina Belvedere
2:00
0:16
restaurant
accommodation
Alp Grüm
2:08
0:08
Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

Proposte escursionistiche

Zu den Gletschertöpfen im Puschlav Nr. 2371
Sfazù, Fermata — Cavaglia • GR

Zu den Gletschertöpfen im Puschlav

Während der jahrtausendelangen Vergletscherung durch den eiszeitlichen Palügletscher entstanden bei Cavaglia bis zu zehn Meter tiefe und fünf Meter breite Gletschertöpfe und Strudeltöpfe. Sie bildeten sich, weil Schmelzwasser durch Risse und Spalten im Gletschereis bis hinunter auf den felsigen Untergrund floss. Mitgerissenes Geröll hobelte und schliff in den wirbelnden Bewegungen des Schmelzwassers während Jahrtausenden immer tiefere Löcher in den Fels, und schuf dabei Gletschertöpfe in allen Grössen. Die Wanderung von Sfazù nach Cavaglia ist nur trittsicheren, schwindelfreien Wandernden zu empfehlen. Der Wanderweg führt in kurzen und steilen Auf- und Abstiegen dem Talhang entlang. Eine besonders ausgesetzte Stelle ist mit Drahtseilen gesichert. Immer wieder gibt der Wald Blicke frei auf das tief zwischen den Bergketten eingeschnittene Val Poschiavo, dessen Geländeform ebenfalls vom Gletschereis modelliert wurde. Nach einem letzten ruppigen Abstieg auf einem Weg mit lockerem Geröll ist der Gletschergarten bei Cavaglia erreicht. Ein Rundweg führt durch den frei zugänglichen, eindrücklichen Gletschergarten mit den teilweise begehbaren Gletschertöpfen.
Zum Lago Vago, dem türkisfarbenen Bergsee Nr. 2346
Forcola di Livigno • GR

Zum Lago Vago, dem türkisfarbenen Bergsee

Rundum ein Augenschmaus, dazu noch eine abwechslungsreiche und spannende Wegführung – das verspricht diese Gipfeltour. Am besten wählt man einen sonnigen Tag, denn erst dann kommen die Farben des Sees und des Gesteins so richtig zur Geltung. Bis zum Lago Vago ist es eine leichte Bergwanderung, auch noch bis zum Gratansatz. Wer weiter will, benötigt einen sicheren Tritt und Schwindelfreiheit. Zwar bewegt man sich am Gipfelkamm meist durch Gehgelände, doch recht exponiert, hie und da müssen die Hände eingesetzt werden. Die Wanderung beginnt auf dem Forcola di Livigno und folgt zunächst der Grenzlinie zwischen dem Engadin und dem Veltlin. Am Grenzstein auf der Passhöhe biegt man in den Pfad südöstlich bergwärts, vorbei an der Madonna delle Acque, ins Val Orsera. Bei P. 2461 – nun schon in Italien – gabelt sich der Weg und man biegt links ab. Al Vach und Lach dal Vach steht auf den Wegweisern, Monte Vago und Lago Vago im lokalen Dialekt. Vach vom lateinischen vacuum, also «leer», bezeichnet das öde und unbewirtschaftete Gelände, das das Gebiet des Monte Vago charakterisiert. Der italienisierte Name Vago steht für «instabil», wie ein Grossteil der Hänge hier. Nach einem steilen Aufstieg schlängelt sich die Route nordöstlich zum Kar des Monte Vago, in das sich der See bettet. Viele wollen der leuchtenden Perle nahe sein, das zeigt ein Trampelpfad ans Ufer hinunter. Der offizielle Wanderweg führt oberhalb des Sees durch Blockwerk zum Gratansatz des Monte Vago bei P. 2906. Nun geht es rechts der felsigen Kammschneide und den rot-weiss-roten Markierungen nach auf den Gipfel, wo man sich ins Gipfelbuch eintragen kann. Traumhaft die Rundschau: die Berninagruppe, das Hochtal von Livigno, Ortler und Königsspitze stechen hervor. Auf dem gleichen Weg kehrt man zurück. Früher konnte auf dem Forcola di Livigno auch übernachtet werden, das ist seit einigen Jahren leider nicht mehr möglich.
Per l’alpe Grum sul passo del Bernina Nr. 2024
Cavaglia — Ospizio Bernina • GR

Per l’alpe Grum sul passo del Bernina

Un lago che sembra un saluto amoroso e un ghiacciaio che dà la sensazione di poterlo toccare: questa escursione in montagna tra la Val Poschiavo e l’Alta Engadina presenta numerosi momenti clou per gli appassionati della natura e della ferrovia. Si parte dalla stazione di Cavaglia su un altopiano nei pressi di Poschiavo. Dal centro del paese si raggiunge dapprima la centrale idroelettrica, da dove inizia la ripida salita verso il Lago Palù (Lagh da Palü). L’itinerario segue sempre i segnavia del percorso 33 «Via Albula/Bernina» di SvizzeraMobile. Costeggiando scabre rocce e accompagnati dal gorgoglio del fiume, dopo quasi un’ora si raggiunge il bacino alimentato dalle acque di fusione del ghiacciaio del Palù, che si vede da qui. La silhouette cuoriforme del lago la si distingue solo da molto più in alto. Ma già da qui è possibile vedere i treni che percorrono la celebre linea del Bernina lungo il serpeggiante tracciato della Ferrovia Retica. Alla stazione Alp Grüm il sentiero si snoda formando una bella ansa: Il posto ideale per fare una sosta e godere della vista sull’imponente ghiacciaio, dove il ghiaccio si scioglie per diventare una scrosciante cascata. Sul tratto successivo, la salita che porta al belvedere Sassal Mason, si ha persino l’impressione di poter quasi toccare con mano il ghiacciaio. Ed ecco che da questa posizione rialzata il lago Palù si presenta come un cuore brillante di colore azzurro. La veduta spettacolare rende più facile superare gli ultimi metri di dislivello inerpicandosi lungo un percorso a serpentina. Dal belvedere di Sassal Mason con le sue case a cupola in pietra, il panorama spazia fino al lago di Poschiavo. A questo punto si può riprendere fiato: si è raggiunta, infatti, la quota più alta dell’escursione. L’ultimo tratto conduce attraverso lo scabro paesaggio alpino leggermente in discesa al lago Bianco e lungo le sue sponde all’Ospizio Bernina, la stazione più in altitudine della Ferrovia Retica.
Zuoberst im Valle di Muggio Nr. 1889
Bruzella, Paese — Scudellate, Paese • TI

Zuoberst im Valle di Muggio

Sie haben etwas ganz Besonderes, diese Dörfer, wo jeder jeden kennt. Es ist alles etwas kleiner und familiärer. So auch im südlichsten Tal der Schweiz, dem Valle di Muggio. Einen Katzensprung von Chiasso und der internationalen Nord-Süd-Handelsachse entfernt, betritt man in diesem scheinbar abgelegenen Seitental am Fusse des Monte Generoso einen eigenen Mikrokosmos. Die Leute empfangen die Besucher mit einer unaufgeregten Gastfreundschaft. «Woher seid ihr? Ah, ihr wollt zu Piera! Eine tolle Köchin!» Piera ist die Wirtin der Osteria Manciana in Scudellate, dem Dorf ganz zuoberst im Muggiotal, nahe der Grenze zu Italien. Das Ossobuco und die Polenta von Piera sind weit über das Tal hinaus bekannt. Die Wanderung beginnt in Bruzella. Von der Hauptstrasse führt der Weg zur Breggia, wo eine alte Mühle steht. 1996 restauriert, wird sie regelmässig in Betrieb genommen und produziert etwa das einheimische Polentamehl Rosso del Ticino. Nach einem kurzen Waldabschnitt gelangt man zurück zur Hauptstrasse und wandert durch die Dörfer Cabbio und Muggio. Die letzten zwei Kilometer Wanderweg sind steiler. Nach Scudellate hinauf geht es 250 Höhenmeter, entlang der steilen bewaldeten Flanke. In den umliegenden Wäldern sollen sich einst Schmuggler herumgetrieben haben. Ihre Ware: Zigaretten. Nach ihren Einsätzen haben sie sich jeweils in der Osteria Manciana gestärkt, dem Ziel dieser Wanderung. Bei Piera fühlt man sich gleich wie zu Hause bei der Nonna. Es wird herzhaft aufgetischt. Umso schwerer fällt der Abschied vom Valle di Muggio. «Bleibt doch noch einen Tag! Morgen ist das Fest mit Musik und Essen.» A presto, ein zweiter Besuch lässt sicher nicht lange auf sich warten.

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469T Val Poschiavo

CHF 22.50

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Grigioni Svizzera sudorientale Escursione in montagna Estate Escursione al laghetto alpino Escursione culturale Escursione pomeridiana per le famiglie Media T2

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