Mézières VD, village — Moudon • VD

Auf den Spuren eines bekannten Waadtländer Malers

Eugène Burnand ist einer der wenigen Schweizer Künstler, die schon zu Lebzeiten Erfolg hatten und von ihren Werken leben konnten. Er war weitherum bekannt in Europa, wohnte zeitweise in Versailles, Florenz, Montpellier und Paris, wo er 1921 starb. Begraben wurde er aber in Vulliens im Jorat, diese Wanderung führt an seinem Grab vorbei. Burnands Schweizer Spuren ziehen sich durch eine Landschaft mit stattlichen Bauernhöfen, aus Stein gebaut und heute meist gut erhalten, grossen Ställen und weiten Feldern und – im Herbst – riesigen Haufen von Zuckerrüben. Orte, die Burnand schon im 20. Jahrhundert in realistischem Stil malte – inklusive der Menschen, die hier mit einfachen Mitteln schufteten. Heute tun sie es mit Maschinen, so sind viele Wege dieser Wanderung asphaltiert. Doch das tut der kulturellen Tour keinen Abbruch – im Gegenteil, sie ist auch bei nassem Wetter gut machbar. Man startet im waadtländischen Mézières, überquert den Carrouge und wandert auf die Anhöhe, von wo aus man die Hügelzüge gut sehen kann. Nach Vulliens erreicht man Seppey. In einem hiesigen Schloss hatte Burnand während des Ersten Weltkriegs gelebt und gearbeitet. Entstanden ist hier auch eines seiner Hauptwerke: «Labour dans le Jorat». Es zeigt zwei Männer mit Pflug, der von zwei Kühen und einem Pferd gezogen wird. Rechts im Bild ist das Dörfchen Syens erkennbar. Bald ist die Broye erreicht, entlang welcher man schliesslich nach Moudon gelangt. In dessen Oberstadt ist dem grossen Maler eigens ein Museum gewidmet, das aber nicht täglich offen hat.

Informazione

Auberge communale de Mézières, 021 546 97 97, aubergedemezieres.com

Restaurant French 75 Ceylon in Bressonnaz, 021 905 13 13

Mehrere Einkehrmöglichkeiten in Moudon

Museum Eugène Burnand, Moudon, 021 905 33 18, eugeneburnand.ch

Escursione Nr. 2357

Pubblicato 2026 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

Rémy Kappeler

Percorso dell'escursione

Mézières VD, village
0:00
0:00
Le Marais
0:45
0:45
Vulliens
1:15
0:30
Seppey
1:35
0:20
Bressonnaz
2:00
0:25
restaurant
Moudon
2:55
0:55
Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

Proposte escursionistiche

Bei jedem Wetter auf dem Luzerner Kapellenweg Nr. 2361
Hellbühl, Post — Buttisholz, Dorf • LU

Bei jedem Wetter auf dem Luzerner Kapellenweg

Neben klassischen Schönwetterwanderungen, die man wegen der Aussicht vorwiegend bei Sonnenschein unternimmt, gibt es Routen, die sich auch bei argem Hudelwetter begehen lassen. Der Luzerner Kapellenweg gehört dazu. Ihn säumen zahlreiche Kirchen und Kapellen, die einen lebendigen Einblick in die sakrale Architektur des Luzerner Hinterlands vermitteln – und gleichzeitig für Schutz vor den Unbilden der Witterung sorgen. Der Kapellenweg beginnt bei Hellbühl und endet in Ettiswil. Mehr als fünf Stunden dauert die gesamte Tour. Wem das für einen neblig-nassen Tag zu lang ist, der beschränkt sich auf ein Teilstück. Empfehlenswert ist etwa die erste Hälfte der Route. Dieser Wandervorschlag beginnt mit dem einzigen nennenswerten Anstieg der Strecke: Von Hellbühl geht es 100 Höhenmeter aufwärts nach Hueb. Wenig später erreicht man mit der Katharinen-Kapelle bei Under Herreweg bereits den höchsten Punkt der Tour; von nun an wandert man meist ebenen Wegs via Ruswil, St. Ulrich und St. Ottilien nach Buttisholz. Das sanft hügelige Rottal, durch das der Kapellenweg führt, ist eine Gegend mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung. Kornfelder, Wiesen und Weiden prägen die Gegend. Die Kehrseite der schmucken Medaille: Die meisten Bauernhöfe sind mit Strässchen erschlossen. Das Verkehrsaufkommen ist zwar gering, für Wandersleute ist die Sache trotzdem etwas unerfreulich: Der Kapellenweg verläuft zu mehr als der Hälfte auf Hartbelag. Zwischen den asphaltierten Strecken gibt es glücklicherweise immer wieder naturnahe Abschnitte. Besonders reizvoll ist etwa das Teilstück von Rüediswil nach Buttisholz. An dieser Strecke liegt auch die Wallfahrtskapelle St. Ottilien. Mit ihrem achteckigen Grundriss und ihrer zierlichen Silhouette ist sie ein aussergewöhnliches Juwel unter den Sakralbauten der Schweiz.
Passeggiata tra vigneti e castelli attraverso la Signoria Grigionese Nr. 2226
Malans GR — Bad Ragaz • GR

Passeggiata tra vigneti e castelli attraverso la Signoria Grigionese

Nelle giornate di sole primaverili il sentiero da Malans a Bad Ragaz sembra un quadro pittoresco: soffici nuvole planano nell’aria fresca sopra variopinti alberi e vigne in fiore, mentre sullo sfondo luccicano i fianchi delle montagne ancora incappucciate di neve. Poco dopo aver lasciato la località di Malans ci si trova già in mezzo ai vigneti. Verso sud si apre la valle del Reno di Coira, verso nord-est è possibile godere di una suggestiva veduta su vette e pendii innevati, mentre nei boschi sottostanti, il verde chiaro delle latifoglie che germogliano spunta dallo scuro bosco di conifere. Gli escursionisti più attenti potranno scorgere, nel paesaggio primaverile, alcune rovine di castelli testimoni della movimentata storia del dominio grigionese che ha visto protagonisti vari signori e nobili casate minori. Il sentiero prosegue attraverso la regione vitivinicola caratterizzata da boschi, prati e località minori. Tra Maienfeld e Fläsch si trova la fontana di Heidi che commemora la scrittrice Johanna Spyri, che si è ispirata alla regione per scrivere i suoi celebri libri per l’infanzia. Dopo avere attraversato il Reno, l’escursione termina alla stazione ferroviaria di Bad Ragaz.
Im Jorat-Wald über Lausanne Nr. 1974
Lausanne, Signal — Cugy VD, Le Moulin • VD

Im Jorat-Wald über Lausanne

Oberhalb von Lausanne verschmilzt die Stadt mit der Natur. Der Sauvabelin-Wald ist ein beliebtes Naherholungsziel. Hier lässt sich aufatmen. Wer ist zuerst auf dem 35 Meter hohen Holzturm? Am Seelein füttern die Kleinen die Enten, und sie toben auf dem Spielplatz. Bei der Autobahn dann pulsiert der Verkehr. Hier zweigt der Weg links ab und folgt dem Bach Le Flon stadtauswärts. Zwischen den Baumwipfeln schimmern Umrisse von Wohnblöcken hindurch, bis sie schliesslich ganz verschwinden. Es folgt ein sanfter Aufstieg auf das Hochland des Jorat, das grösste zusammenhängende Waldgebiet des Mittellands. Hier in der grünen Lunge und dem Trinkwasserspeicher der Waadt finden sich viele Naturschätze. Diese würdigt der Landgasthof Chalet des Enfants, indem er auf Produkte setzt, die in der Region hergestellt werden und vor der eigenen Haustüre wachsen. Das Restaurant, wo auch Coco Chanel gespeist haben soll, befindet sich nördlich der Fontaine des Meules auf einer Waldlichtung und wird nach zwei Stunden erreicht. Wer lieber picknickt, sollte unbedingt einen Blick in den Hofladen werfen. Gestärkt geht es durch den Wald hinunter nach Montheron. Kurz nach dem dortigen Kloster folgt die Route dem «Sentier du Talent»: Wo die Hauptstrasse links über den Fluss und der markierte Wanderweg rechts hinauf nach Bottens führt, wählt man das Strässchen geradeaus. Nach einiger Zeit biegt ein kleiner Pfad nach links ab. Nun gilt: Immer möglichst dem Flussufer entlangmarschieren und bei der Hauptstrasse links abbiegen, um zur Bushaltestelle zu gelangen.
Dall’Altopiano vodese al Lavaux Nr. 1855
Palézieux — Mont-Pèlerin station • VD

Dall’Altopiano vodese al Lavaux

La torre della televisione alta 122 metri sulla vetta del Mont Pèlerin, visibile già da lontano, indica la strada da seguire. Si arriva alla piattaforma panoramica con un ascensore. Chi rinuncia a salirvi, sarà comunque premiato da uno splendido panorama una volta arrivato alla meta dell’escursione. Il punto di partenza dell’escursione è davvero facile e veloce da raggiungere, in quanto tutti i treni rapidi che circolano tra Losanna e Berna si fermano nella piccola località di Palézieux. Fino al limite del bosco sopra a Granges il percorso si snoda su una strada asfaltata. Una salita attraverso il bosco porta alla cima poco appariscente del Mont Chesau da dove si vede per la prima volta il lago di Ginevra. Attraverso un grande prato, che in aprile si tinge del giallo e bianco del tarassaco e a maggio è punteggiato di bianco dei narcisi, il sentiero scende all’accogliente Buvette du Mont-Cheseaux. Costeggiando i prati e attraversando il bosco, il sentiero si inerpica verso la torre della televisione. La discesa si snoda attraverso un incantevole bosco. L’ultimo tratto piuttosto ripido che scende in paese lo si supera scendendo per scalinate costruite in modo spettacolare nella roccia. Poco dopo si arriva alla stazione a monte della funicolare che scende a Vevey. Sulla terrazza del ristorante accanto ci si potrà godere un bell’aperitivo insieme alla suggestiva veduta sul lago.

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