Elsigenalp • BE

Gletscherspuren auf der Elsigenalp

Die Landschaftsformen auf der Elsigenalp sind geprägt von Bergstürzen und eiszeitlichen Gletschern. Beim Elsigsee finden sich Buckelmoränen, die von einem Gletscher geformt wurden, der während der Eiszeiten aus dem Glögglital floss. Seine Oberfläche war mit viel Gesteinsschutt von den steilen Felswänden des Allmegrats bedeckt. Beim Abschmelzen hinterliess der Gletscher die hügelige Landschaft um den Elsigsee. Von der Bergstation auf der Elsigenalp führt der Wanderweg zuerst auf einem asphaltierten Alpsträsschen und dann auf einem schmalen Pfad zielstrebig Richtung Elsighorn. Das Bimmeln der Kuhglocken ist im Herbst verstummt und die Weiden sind abgegrast. Nach einem kurzen, steilen Abschnitt ist der Gipfel des Elsighorns erreicht. Eine grossartige Rundsicht und eindrückliche Tiefblicke ins Frutigtal belohnen den Aufstieg. Beim Abstieg ist im Süden das hügelige Gelände um den Elsigsee gut sichtbar. Die ursprünglich vegetationslosen Schutthügel sind heute mit Gras und Fichten bewachsen. Nach trockenen Sommern ist der kleine Bergsee, der keinen direkten Zu- und Abfluss hat, gegen Ende August meist ausgetrocknet. Nach Regenfällen im Herbst füllt er sich wieder.

Informazione

Berghaus Elsigenalp, 033 671 10 26, berghaus-elsigenalp.ch

Elsigenalpbahnen, elsigen-metsch.ch

Tourismus, adelboden-lenk-kandersteg.ch

Escursione Nr. 2364

Pubblicato 2026 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

Sabine Joss

Percorso dell'escursione

Elsigenalp
0:00
0:00
Elsighorn
1:40
1:40
Elsigsee
2:35
0:55
fireplace
Elsigenalp
3:00
0:25
Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

Proposte escursionistiche

Aussichtsreich über dem Oeschinensee Nr. 1783
Oeschinen (Bergstation) • BE

Aussichtsreich über dem Oeschinensee

Die Panoramawanderung via Heuberg ist zu Recht ein Klassiker. Der schmale Pfad führt über steile Felsflanken oberhalb des Oeschinensees durch – das imposante Blüemlisalphorn immer im Blickfeld. Die perfekte Kulisse also, um über die Schönheit der Bergwelt nachzudenken. Denn lange Zeit galten die Berge als unheimlich und hässlich. Die Bewohner des Mittelalters mieden sie, weil sie dort unheimliche Mächte vermuteten. Selbst für Luther waren die Berge eine Ruine, verwüstet durch das Strafgericht der Sintflut. Erst im frühen 19. Jahrhundert wich diese Angst der Entdeckerfreude der Romantik. Das Interesse an den Bergen und ihren Bewohnern bewirkte einen grossen Ansturm auf die Schweizer Alpen. Zwischen 1854 und 1865 strebten vorwiegend britische Bergsteiger, Akademiker und Adelige Erstbesteigungen an. Kunst und Literatur transportierten nun ein romantisches Bild einer idealisierten Schweizer Bergwelt. Heute wissen wir, dass das ästhetische Empfinden der Berge kulturell geprägt und sehr persönlich ist. Die rund dreistündige Bergwanderung beginnt bei der Bergstation Oeschinen. Bei der ersten Verzweigung den Weg «Läger, Oeschinensee» einschlagen, bei der zweiten Richtung «Heuberg». Erst gilt es, einige Höhenmeter zu bezwingen, dann folgt das panoramareiche Filetstück des Wegs, das Trittsicherheit erfordert. Nach rund anderthalb Stunden erreicht man Oberbärgli mit einer kleinen Alpbeiz. Von nun an führt der Weg hinunter zum Oeschinensee, wo sich eine Pause, ein Bad oder eine Einkehr in einem Berghaus anbietet, bevor der Rückweg zur Gondelbahn ansteht.
Imposante Bergwelt im Berner Oberland Nr. 1524
Kandersteg • BE

Imposante Bergwelt im Berner Oberland

«Wo sich heute die Firnmulden und Gletscher der Blüemlisalp befinden, waren früher grasreiche Weiden. Es kam vor, dass die Kühe dreimal des Tages gemolken werden konnten.» Mit diesen Worten beginnt die Sage der Blüemlisalp. Steht man heute am Ufer des darunterliegenden Oeschinensees, so kann man sich kaum vorstellen, dass unter dem Blüemlisalphorn einst Weiden gewesen sein sollen. Etwas Mystisches strahlt dieser Ort dem Betrachter jedoch immer noch aus. Kurz nach dem Start beim Bahnhof Kandersteg wandert man ein Stück auf der «Bundesrat Adolf Ogi-Strasse» in Richtung Talstation der Gondelbahn. Der Weg führt danach weiter aufwärts dem Oeschibach entlang bis zum Kraftwerk, wo ein Wegweiser mit der Aufschrift «Bergstation Gondelbahn» nach links zeigt. Ab hier geht es auf einem Bergpfad recht steil aufwärts, bis der Wegpunkt «I de Huble» erreicht wird. Schon bald ist danach die Bergstation erreicht und eine Pause bei dieser fantastischen Aussicht verdient. Via Läger und Restaurant zur Sennhütte gelangt man in einer knappen halben Stunde zum Oeschinensee, der mit einer Fläche von 1.1 km2 zu den grösseren Bergseen gehört. Es ist ein imposanter Blick, wie sich die bis 2000 Meter höher gelegenen Gipfel im klaren Wasser spiegeln. Ein kurzes Stück geht es nun dem See entlang, bevor beim Bergrestaurant Oeschinensee der Abstieg zurück nach Kandersteg folgt. Die Fahrstrasse wird schon bald verlassen und der Weg führt danach, teilweise die Skipiste benützend, hinunter bis zum Kraftwerk. Ab hier folgt man demselben Weg des Aufstiegs bis zur Brücke, die über den Oeschibach führt und überquert diese. Auf der linken Seite des Oeschibaches geht es nun ins Dorf, wo diverse Gaststätten zu einem Trank einladen.
Aussichtspunkt Golitschepass Nr. 0674
Undere Elsige • BE

Aussichtspunkt Golitschepass

Zwischen Adelboden und Kandersteg, über dem Engstligen‑ und dem Kandertal, erhebt sich die Elsigenalp auf 1800 Meter über Meer. So schnell sie von Frutigen erreichbar ist, so überraschend ursprünglich ist die Landschaft, die in der Region bekannt ist für ihre Pflanzenvielfalt. In alle Himmelsrichtungen lassen sich genussvolle, wenig schwierige (Berg‑)Wanderungen unternehmen. An sonnigen Tagen ziehen Gleitschirmflieger ihre Kreise über den Köpfen der Wandernden in den Himmel und Bergfexe werden sich über den Klettersteig freuen. Fünf Minuten braucht die Luftseilbahn von Elsigbach auf die Elsigenalp. Dort startet die Rundwanderung. Etwa fünf Minuten nach der Bahnstation steht das Bergrestaurant mit den Wegweisern zu allerlei Zielen. Für diese Route schlagen Wandernde den Weg in Richtung Elsigsee ein. In dem kleinen, idyllischen See kann man im Sommer baden oder am Ufer bräteln. Anschliessend gilt es, kurz Ausschau nach dem Wanderweg zu halten. Der Pfad schlängelt sich über Bergmatten den Hang hoch, schlägt eine enge Kurve und steigt auf den Stand, den höchsten Punkt dieser Wanderung, der auf 2320 Meter über Meer liegt. Nach einem kurzen Abstieg ist der Golitschepass erreicht. Beide Punkte warten mit einer fantastischen Aussicht auf: Blüemlisalp, Fründe‑ und Doldenhorn reihen sich am Horizont auf. Nebenan erhebt sich das Elsighorn - ebenfalls ein kleiner Wandergipfel -, das aus dieser Perspektive wie ein Hügelchen wirkt. Das erste Stück Abstieg ist etwas steil, dann geht’s sanft abfallend auf kleinen Pfaden über Weideland, das die liebliche Hügellandschaft begrünt, zurück zur Station der Luftseilbahn.
Elsigenalp Nr. 0605
Undere Elsige • BE

Elsigenalp

Der Golitschepass und der Stand sind zwei spektakuläre Logenplätze über dem Kander‑ und dem Engstligental. Beide Aussichtspunkte sind von der Elsigenalp, nahe Adelboden, auf einer wenig schwierigen Rundtour erwanderbar. Von der Talstation bei Elsigbach schwebt man zunächst mit der Luftseilbahn hinauf auf die Elsigenalp. Nur fünf Minuten sind es von der Bergstation bis zum Berghaus Elsigenalp bzw. bis zum Hauptwegweiser bei Undere Elsige (1800 m). Hier folgt man dem gelben Wegweiser in Richtung Obere Elsige bzw. Golitschepass. Der Pfad zieht sich zunächst sanft, am Ende etwas steiler hinauf bis zum Golitschepass (2180 m, ohne Name auf der Landeskarte). Von hier aus lohnt sich der kurze Aufstieg auf das nahe und nur 14 Meter höhere Golitschehöri (2194 m). An welchem Punkt man sich auch befindet auf diesem Höhenzug zwischen Kander‑ und Engstligental, sei es auf dem Golitschepass, auf dem Golitschehöri oder kurze Zeit später auf dem Stand (2280 m), das Panorama auf das Eisgebirge über Kandersteg ist schlicht überwältigend. Genau gegenüber erheben sich, zum Greifen nah, Blüemlisalp, Fründen‑ und Doldenhorn, eine Etage tiefer bettet sich der Oeschinensee in die alpine Landschaft ein. Nur 25 Minuten dauert es vom Golitschepass hinüber zum Stand. Hier folgen Wandernde dem nach rechts abfallenden Pfad (weiss‑rot-weisse Stangen und Markierungen am Fels) und steigen durch grasiges Gelände bis an die Ufer des Elsigseelis ab. Es lohnt sich, hier den Tag ausklingen zu lassen, ehe man dann in einer knappen halben Stunde hinüber zur Luftseilbahn spaziert.

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Tag

Berna Oberland Bernese Escursione in montagna Estate Escursione al laghetto alpino Escursione in vetta Escursione circolare Media T2

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