Grüningen, Stedtli — Uerikon • ZH

Vom idyllischen Toteissee zum Zürichsee

Der Lützelsee und seine Umgebung gehören zu den Landschaften und Naturdenkmälern von besonderer nationaler Bedeutung, und der See gilt als einer der schönsten der Region. Es handelt sich dabei um einen Toteissee, der gegen Ende der letzten Eiszeit entstanden ist, als sich der Linthgletscher zurückzog. Dabei trennte sich ein grosser Eiskörper von der Gletscherzunge und wurde vom Schmelzwasser mit Sand und Geröll bedeckt. Eis ohne Kontakt zur Zunge wird als Toteis bezeichnet. Bedeckt von einer schützenden Schicht schmilzt solches Eis langsam ab, und hinterlässt dabei ein Loch, das von Regen- oder Grundwasser gefüllt wird. Die meisten Toteisseen –nicht aber der Lützelsee –haben keinen Zu- und Abfluss. Von Grüningen aus führt die Wanderung durch eine hügelige Drumlinlandschaft, vorbei am Botanischen Garten. Bis Ende Oktober ist diese wunderschöne Anlage frei zugänglich. Um den Lützelsee herum lassen sich auch im Herbst einzelne Störche beobachten, die in den Feuchtwiesen Mäuse, Regenwürmer oder Frösche suchen. Sie brüten seit Jahrzehnten im Hasel. Nach Hombrechtikon führt der Wanderweg mit schönster Aussicht über den Zürichsee dem Trüllisberg entlang nach Uerikon.

Informazione

Botanischer Garten Grüningen, 044 935 19 22, botanischer-garten.ch

Gartenbeizli Hasel, hasel-hombrechtikon.ch

Escursione Nr. 2370

Pubblicato 2026 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

Sabine Joss

Percorso dell'escursione

Grüningen, Stedtli
0:00
0:00
Itzikon
0:15
0:15
Hueb
0:45
0:30
Lützelsee
1:00
0:15
Hombrechtikon
1:20
0:20
Chatzentobel
2:05
0:45
Uerikon
2:25
0:20
Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

Proposte escursionistiche

Hinterlassenschaften des Aaregletschers Nr. 2367
Kirchdorf BE, Kirchgasse — Toffen • BE

Hinterlassenschaften des Aaregletschers

Diese Wanderung am Fuss des Belpbergs von Kirchdorf nach Toffen führt durch eine Landschaft, die vom eiszeitlichen Aaregletscher geprägt wurde. Die Wanderstrecke lag während der Eiszeiten unter einem Panzer von mehreren Hundert Metern Eis, das bis über den Belpberg reichte. Beim Rückzug des Gletschers blieb bei Gerzensee ein grosser Eiskörper zurück. Solches Eis ohne Verbindung zur Gletscherzunge wird als Toteis bezeichnet. Beim Schmelzen entstand eine Vertiefung, die sich mit Wasser füllte und einen See bildete: den Gerzensee. Dieser von Schilf und Feuchtwiesen umgebene Toteissee ist heute ein Naturschutzgebiet und aus einiger Entfernung vom Wanderweg aus sichtbar. Dem vom Eis modellierten Westhang des Belpbergs entlang geht es mit schöner Aussicht über das Gürbetal weiter Richtung Toffen. In einer früheren Eiszeit hobelte der Aaregletscher eine schmale und etwa 150 Meter tiefe Schlucht unter dem heutigen Talboden aus. Gegen Ende der Eiszeit gruben sich die Eismassen nicht mehr tiefer in den Talboden, sondern verbreiterten ihn. Von der einst tiefen Gletscherschlucht im Gürbetal sieht man heute nichts mehr, sie wurde mit Geröll und Geschiebe aufgefüllt.
Zum tauchenden Singvogel an die Sihl Nr. 2236
Sihlbrugg, Dorf — Langnau-Gattikon • ZH

Zum tauchenden Singvogel an die Sihl

Sie kann tauchen, bevor sie fliegen lernt, holt sich ihre Nahrung – Insektenlarven, kleine Krebse und auch mal einen Fisch – aus dem Fluss, brütet an dunklen Orten über dem fliessenden Wasser und huscht bei Flucht unter die Wasseroberfläche. Die Wasseramsel ist ganz und gar mit dem Wasser verbunden und ist der einzige Singvogel in der Schweiz, der fliegen und tauchen kann. Die Wanderung der Sihl entlang, von Sihlbrugg zum Bahnhof Langnau-Gattikon, ist bestens geeignet, um die Wasseramsel zu beobachten. Der schön angelegte Weg verläuft oft nahe oder direkt am Ufer. Wenig idyllisch ist einzig der Ausgangspunkt der Tour in Sihlbrugg Dorf. Strassen, Industriebauten und Autolärm dominieren. Zwanzig Wanderminuten muss man durchhalten, dann übernehmen der Wald, die vielen blumenübersäten Magerwiesen und die Sihl mit ihrer wildromantischen Flusslandschaft. Gewiss – die Strasse durchs Sihltal und die Hochspannungsleitung sind da. Stören tun beide aber nicht: zu laut rauscht der Fluss, zu viel gibt es zu entdecken. Die vielen Seitenbäche etwa, die munter plätschernd der Sihl entgegeneilen. Oder der Bärlauch, der im lichten Wald üppig wächst und mit weissen Blüten die Hänge überzieht. Nach drei Viertel der Tour trifft man auf einen kleinen Campingplatz, der gerne auch Wanderer zu einem Zvieri empfängt. Viel über die Natur um die Sihl zu erfahren gibt es im wenig später auftauchenden Besucherzentrum des Wildnisparks Zürich, einem Naturerlebnispark von nationaler Bedeutung. Die riesigen Laubwälder im Sihlwald werden seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet, was eine einmalige Waldlandschaft geschaffen hat. Natürlich fehlen auch Infotafeln zur Wasseramsel und Beobachtungspunkte nicht. Wer den flinken Vogel bis hier noch nicht erspäht hat: jetzt ist dazu die letzte Gelegenheit. Bis zum Bahnhof Langnau-Gattikon grüsst der Fluss aus der Ferne, dafür erfreuen im Frühjahr blühende Weissdornsträucher das Wanderherz.
Winterlicher Gang dem Greifensee entlang Nr. 2042
Maur, See — Greifensee, Städtli • ZH

Winterlicher Gang dem Greifensee entlang

Der Greifensee ist eines der wertvollsten Naturschutzgebiete im Kanton Zürich und als Wasser- und Zugvogelreservat von nationaler Bedeutung ausgeschieden. Im Winter nutzen Zugvögel aus dem Norden die offene Wasserfläche und die Riedgebiete, um dort die kalte Jahreszeit zu verbringen. Krick-, Knäk-, Schnatter- und Löffelente, Reiher-, Tafel- und Schellente sorgen für buntes Treiben auf dem See, der im Winter durch Vögel belebter ist als im Sommer. Ebenfalls ein Gast aus dem Norden ist die Rohrdommel. Rund 60 weitere Arten von Brutvögeln kann man am Greifensee antreffen. Gleichzeitig ist der Greifensee ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Greifensee-Stiftung sorgt dafür, dass Natur und Mensch sich wohlfühlen und mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen aneinander vorbeikommen – zum Beispiel mit der Naturstation Silberweide und der Beobachtungsplattform, von der aus die Vogelwelt entdeckt werden kann. Bestens geeignet für Naturentdeckungen ist die Wanderung von Maur über Riedikon und Niederuster nach Greifensee. Die Tour führt an den Rand der für Vögel wertvollen Riedflächen beim Riediker- und Rällikerriet, zur Beobachtungsplattform und mit einem Abstecher dem Aabach entlang ans Seeufer bei Riedikon. Hier hat man gute Chancen, Hinweise auf Biber zu finden – etwa Frassspuren an Bäumen und Sträuchern – oder mit etwas Glück den Biber selbst zu treffen. Wichtig ist, gleich wie im Sommer, auf den Wegen zu bleiben und Hunde an die Leine zu nehmen. Wildtiere haben zur kalten Jahreszeit nur sehr begrenzte Energiereserven zur Verfügung, und die brauchen sie zum Überleben.
Nei viali di Zurigo Nr. 0876
Zürich Leimbach Station — Zürich HB • ZH

Nei viali di Zurigo

«Sotto gli alberi piove il doppio», scrive il pastore bernese e scrittore Kurt Marti in un poema senza titolo. Farsi una passeggiata sotto gli alberi mentre piove? A prima vista non sembrerebbe una buona idea. Ma pensandoci bene, perché no? Gli alberi rappresentano una protezione dell’ultimo momento contro la pioggerillina e il vento, ma danno anche una nota di colore quando il grigiore ci priva del sole e del cielo blu. Questa escursione sotto la pioggia è una dichiarazione d’amore ai viali di Zurigo. Essa si snoda da Zurigo Leimbach lungo il fiume Sihl, attraverso parchi e cimiteri, fino al quartiere di Enge con il museo Rietberg, il parco Rietberg e la mostra di succulenti. Si procede poi lungo la riva sinistra del lago di Zurigo fino all’Arboretum, alla Bürkliplatz e infine al Lindenhof, il centro storico della città. Presto, l’escursione si trasforma in un tuffo nel passato, in cui si osservano 600 anni di storia cittadina. Tutte le generazioni hanno strutturato lo spazio pubblico secondo lo spirito della rispettiva epoca e vi hanno piantato degli alberi. Chilometro dopo chilometro ci s’immerge nel passato: s’inizia dall’epoca contemporanea, caratterizzata dalla biodiversità, dalla tutela e dalla promozione delle specie locali. Si passa poi al secolo XIX, in cui c’era un vivo interesse per le specie esotiche e in cui nei parchi zurighesi si allestirono delle mostre di piante provenienti dai cinque continenti. L’escursione si conclude nel centro storico di Zurigo, risalente al Medioevo, con i suoi tigli, che non vennero piantati solo per questioni ornamentali. Queste piante hanno un significato simbolico: anticamente, ma anche ai nostri giorni, sotto i tigli si svolgeva la vita pubblica.

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