Lumbrein — Surcuolm • GR

Gipfeltour im Tal des Lichts

Diese Tour führt aus dem romanischsprachigen Val Lumnezia ins walserische Obersaxen, wo Schweizerdeutsch vorherrscht. Darum heisst der Berg einmal Péz (romanisch) und dann wieder Piz. Da diese Kammwanderung zwischen den Tälern des Valser Rheins und des Vorderrheins anspruchsvoll ist, empfiehlt sich die Anreise bereits am Vortag. Am besten übernachtet man in Lumbrein, wo die Tour beginnt. Bei der Vielfalt von Wanderwegen hält man sich an die Wegweiser Richtung Sum Cuolm und Piz Sezner. Der erste Teil verläuft kurze Zeit über Alpsträsschen, doch dafür kann man die Bergwelt ringsum bestaunen. Ab Schlareins verläuft der Pfad im Herbst zwischen blühender Erika und rostrot verfärbten Stauden. Der erste und höchste Gipfel auf dieser Grattour, der Piz Sezner, erweist sich als sanfter Grasberg. Dennoch fehlen weder Gipfelkreuz noch Gipfel-buch. Zum ersten Mal öffnet sich die Aussicht nordwärts über die Region Obersaxen und ennet des Vorderrheins zur Surselva mit dem Dorf Brigels. Die Gratstrecke bis zum Piz Mundaun ist mit zwei Stunden etwas knapp angegeben. Der Bergweg ist schmal und verläuft mal runter, mal wieder rauf auf die nächste Kuppe. Dazu kommt, dass die Rundumsicht so grandios ist, dass man immer wieder stehen bleibt, um sich daran sattzusehen. Der Piz Mundaun ist darum auch schon mit der Innerschweizer Rigi verglichen worden, und die Einheimischen haben ihn kurzum zur Bündner Rigi erklärt. Angesichts der Länge der Tour und weil sich die einzige Einkehrmöglichkeit, die Terrasse der Berghütte am Piz Mundaun, nicht verschmähen lässt, erweist sich die Ab-kürzung mit dem Sessellift hinunter nach Cuolm Sura als ein Muss. Von dort ist das letzte Wegstück hinunter zur Haltestelle des Postautos in Surcuolm ein lockerer Spaziergang.

Informazione

Hotel Péz Regina, Lumbrein, 081 931 11 72, www.pezregina.ch
Berghütte Piz Mundaun, www.pizhuette.ch
Sessellift Piz Mundaun-Cuolm Sura,
081 933 16 00, fährt täglich von Juli bis Oktober

Escursione Nr. 1079

Pubblicato 2015 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

Maria Zachariadis

Percorso dell'escursione

Lumbrein
0:00
0:00
Sum Cuolm
2:00
2:00
Piz Sezner
2:45
0:45
Stein
3:55
1:10
Hitzeggerkopf
4:40
0:45
Piz Mundaun
5:15
0:35
cable_car
restaurant
Cuolm Sura
5:15
0:00
Surcuolm
5:50
0:35
Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

Proposte escursionistiche

Über die Alperschällilücka ins Safiental Nr. 1992
Sufers, Underem Dorf — Thalkirch, Turrahus • GR

Über die Alperschällilücka ins Safiental

Auf der Alperschällilücka fühlt man sich ganz klein. Und gleichzeitig ganz gross. Man ist umgeben von imposanten Berggipfeln, dem Alperschällihora, den Grauhörnern, dem Teuri-horn. Meistens pfeift einem der Wind um die Ohren. Man hat einen stundenlangen, einsamen Aufstieg hinter sich und einen stundenlangen einsamen Abstieg vor sich. Und dieser Abstieg hat es in sich. Aber der Reihe nach. Die Wanderung beginnt in Sufers, wo man sich ein letztes Mal mit Lebensmitteln eindecken kann. Gleich nach dem Dorf beginnt der Aufstieg, der von nun an nur noch auf schmalen Pfaden erfolgen wird. Bevor man in den Wald eintaucht, kann man noch einen letzten Blick auf das Dorf werfen, auf die imposante Kirche und den See. Dann steigt man bis zur Alperschällilücka nur noch hoch, zuerst durch den Wald, dann über Wiesen, schliesslich durch Geröllhalden. Man ist nun weit über der Baumgrenze, es ist still, selbst im Juli findet man hier noch vereinzelte Schneefelder. Hat man die Alperschällilücka erreicht, geht es zuerst über Schotter und dann über Steinfelder hinunter. Kurz vor einem kleinen Schmelzwassersee könnte man abbiegen Richtung Cufercalhütte. Ansonsten kommt man bald zum Höllgraben, der seinen Namen nicht zu Unrecht trägt: Über glitschigen Schotter geht es steil und rutschig hinunter, nebenan der wilde Bergbach, der im Frühsommer viel Schmelzwasser führt und den man später – am besten barfuss – überquert. Jetzt geniesst man den Blick ins verwunschene Safiental, geht aber noch lange auf schmalen Wegen über Bergweiden, bis man zur Alp Piggamad kommt. Von hier aus geht es leichtfüssig dem Talboden entlang bis Turra, wo das Postauto fährt.
La bellezza dell’Altopiano della Greina Nr. 1796
Vrin, posta — Rabius-Surrein • GR

La bellezza dell’Altopiano della Greina

L’Altopiano della Greina è diventato famoso soprattutto perché è stato quasi inondato. Alla sua estremità più bassa, dove il Rein da Sumvitg (Reno di Somvix) si fa strada attraverso una stretta gola, negli anni '80 si sarebbe dovuto costruire una diga alta 60 metri. Gli ambientalisti hanno impedito che ciò accadesse, rendendo così la Greina un simbolo contro lo sfruttamento della natura. Oggi, su questo Altopiano unico nel suo genere agiscono forze idriche speciali: corsi d'acqua che serpeggiano liberamente, prati palustri idilliaci, torrenti glaciali selvaggi, pianure alluvionali poco profonde e tanti piccoli laghi e stagni. Molti definiscono la Greina un luogo magico; di sicuro è una fantastica meta escursionistica. Un sentiero particolarmente bello sulla Greina conduce da Vrin, attraverso il Passo del Diesrut, al rifugio Terrihütte/Camona da Terri. All'inizio si cammina lungo la strada attraverso le diverse contrade di Vrin fino in fondo alla Val Lumnezia, la «valle della luce». Poi si prosegue attraverso prati fioriti fino all'Alp Diesrut, percorrendo gli ultimi nevai fino all'omonimo Passo e si scende nuovamente verso il Reno di Somvix. Dal 2019, un ponte sospeso sulla gola, premiato con il Prix Rando dei Sentieri Svizzeri, facilita l'accesso al rifugio. Il rifugio Terrihütte/Camona da Terri è il luogo ideale per trascorrere la notte e poi concedersi un'altra giornata per una lunga escursione sull’Altopiano della Greina. La via del ritorno a valle verso Rabius si snoda dapprima lungo le ripidi e sassose falde del Piz da Stiarls e del Piz Miezdi. Più in basso, la Val Sumvitg diventa più verde e più amena. Un po' perso nel magnifico paesaggio è il Tenigerbad, un ex hotel termale chiuso da molti anni. Da qui ci vuole un'ora buona di cammino per raggiungere il fondovalle della Surselva presso Surrein e altri 40 minuti per arrivare alla stazione di Rabius.
Naturerlebnis Greina Nr. 0800
Puzzatsch — Pian Geirètt • GR

Naturerlebnis Greina

Frühe Pläne, die Greina energiewirtschaftlich zu nutzen, gehen auf die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zurück. Nach der erfolgreichen landesweiten Kampagne zum Schutz der Hochebene in den 1980er-Jahren steht die Greina heute als Symbol für den Paradigmenwechsel im Umgang mit der Natur: Die Pläne, das unberührte Plateau in einem Stausee versinken zu lassen, wurden aufgegeben. Seit 1996 ist die rund sechs Kilometer lange Ebene im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler aufgeführt. Wer unter der Woche unterwegs ist, kann in eine einsame, unverwechselbare Landschaft eintauchen: Eine grosse Vielfalt an einzigartigen Biotopen zeichnet das Schutzgebiet aus. Als Ausgangsort für die Durchquerung der Greina vom Bündnerland ins Tessin bietet sich Puzzatsch im Val Lumnezia an. Der Weg über den Pass Diesrut ist sanfter als der Zustieg aus dem Val Sumvitg, ist aber nur für Schwindelfreie geeignet. Über eine kleine Brücke über den Rein da Sumvitg und über eine mit Drahtseilen gesicherte Steinplatte führt der Bergwanderweg zur Terrihütte, dem Tagesziel. Anderntags setzt die Wanderroute die Umrundung des Muot la Greina fort. Knifflig, aber nicht ausgesetzt ist ein mit Ketten gesichertes Felscouloir. Ist dieses überwunden, führt der Weg ohne Schwierigkeiten durch die wildromantische Landschaft zum Passo della Greina und danach hinab zur Capanna Scaletta und nach Pian Geirett zur Haltestelle des Alpenbusses.
Im Val Lumnezia Nr. 0295
Vrin — Vella • GR

Im Val Lumnezia

Wenig Regen, viel Sonne, eine wohltuende Weite ohne bedrohliche Felsabstürze: Das Lugnez (rätoromanisch Val Lumnezia) als grösster Seitenast des Vorderrheintals im Bündner Oberland lädt zum Genusswandern auf problemloser Route! Der Wanderweg von Vrin mit leichtem Gefälle nach Surcasti, gefolgt von doch recht markanter Gegensteigung hinauf zum Tagesziel Vella, bietet immer wieder überraschende Ausblicke. Noch stark bäuerlich geprägt ist die eher sanft‑harmonisch als dramatisch wirkende Alpenlandschaft, wovon auch das lebendig gebliebene Rätoromanisch der Einheimischen zeugt. Unterwegs finden sich Abwechslungen naturkundlicher wie kulturgeschichtlicher Art - keine Sensationen, sondern eher kleinere Sehenswürdigkeiten, wie es dem verhaltenen Charakter dieser Bergregion entspricht. Da gibt es dschungelartige Auenwaldstreifen am Talfluss Glenner/Glogn und, durch Anrisse am Wanderweg freigelegt, grünliche Vulkangesteine. Die Kultur ist vertreten durch das geschützte Ortsbild von Vrin oder die zahlreichen Zeugen der Volksfrömmigkeit. Zwei Varianten (darunter der Abstecher zu einem Badesee am Ende der Tour) sowie als Zusatzprogramm nach Übernachtung ein Ausflug zum Piz Mundaun bereichern den Aufenthalt im «Tal des Lichtes», wie das Lugnez auch genannt wird.

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257T Safiental

CHF 22.50

Tag

Grigioni Svizzera sudorientale Escursione in montagna Estate Alta T3

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