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Dem Lauf des Tabeillon entlang Nr. 2348
Glovelier — Pré-Petitjean • JU

Dem Lauf des Tabeillon entlang

Der Streifzug durch die jurassischen Freiberge wird begleitet vom sanften Murmeln des Tabeillon, dem die Route von Glovelier bis nach Le Prépetitjean zu weiten Teilen folgt. Am Dorfausgang geht der Asphalt in einen breiten Naturweg über, der immer wieder durch schattige Waldstücke führt. Der Aufstieg ist sanft und kaum wahrnehmbar. Die erste, keine besonderen Anforderungen stellende Hälfte der Wanderung ist geprägt von der Ruhe der Landschaft und den Düften der Natur. Unterwegs lassen sich Glockenblumen entdecken und hier und da ein paar Walderdbeeren pflücken. Spektakulärer wird es auf dem nächsten Abschnitt. Zwischen Côte du Droit und Envers de Bollement taucht der Weg in eine Schlucht, die von einer alten Mühle bewacht wird. Wieso hier eine Mühle steht? Das wird bald klar, stösst man doch einige Hundert Meter weiter auf ein altes Schaufelrad und den malerischen Etang de Bollement. Lehrtafeln erläutern, dass dieser künstliche Weiher, angelegt im 16. Jahrhundert, einst wertvolle Wasserkraft für die Verarbeitung von Holz und Getreide lieferte. Flussabwärts standen damals mehrere Schaufelräder, die Sägewerke und Kornmühlen antrieben. Etwas weiter erzählt der Etang du Plain de Saigne eine ähnliche Geschichte. Zwar werden diese Gewässer heute nicht mehr industriell genutzt, doch dafür bewahren sie einen grossen ökologischen Wert, eingebettet in eine Landschaft, die wesentlich zum Reiz dieser Route beiträgt. Die letzten Kilometer über für die Freiberge typische Wytweiden bilden den beschaulichen Abschluss der Wanderung, die am kleinen Bahnhof von Le Prépetitjean endet.
Una rinfrescante escursione lungo il Doubs Nr. 2315
St-Ursanne, gare — Soubey, village • JU

Una rinfrescante escursione lungo il Doubs

Chi ha già visto una volta il Doubs capisce come mai questo fiume abbia ispirato pittori come Charles L’Eplattenier o Émile Isenbart. L’escursione segue i meandri del corso d’acqua su per il fiume, immersi in fitti boschi, costeggiando rocce calcaree a strapiombo e dolci pendii verdeggianti. La partenza a St-Ursanne, con i suoi vicoli medievali, è come un viaggio in un tempo ormai lontano. Attraversando il ponte in pietra si raggiunge la riva opposta del fiume. Il sentiero escursionistico in direzione di Tariche si snoda per lo più lungo o accanto alla riva, a volte all’ombra di faggi e abeti, altre volte in aperta campagna con vista sull’acqua color smeraldo e su prati rigogliosi. Di tanto in tanto si incontrano tranquille insenature dove il Doubs sembra quasi immobile. L’itinerario prosegue verso Chervillers accompagnato dal lieve e meditativo gorgoglio del fiume. Poco prima di Chervillers un ponte in acciaio attraversa il fiume dalla riva destra del fiume a quella opposta. A Soubey, un villaggio dal tipico carattere giurassiano, è possibile sostare per concludere degnamente l’escursione, ad esempio gustandosi al Restaurant du Cerf un ottimo piatto vegano.
Vielfältige Wege an der Grand Bisse de Lens Nr. 2347
Icogne, Les Vernasses — Chermignon, Diogne • VS

Vielfältige Wege an der Grand Bisse de Lens

Im Wallis sind heute noch etwa 300 Suonen in Betrieb. Viele dieser traditionellen Bewässerungskanäle wurden im Mittelalter angelegt, so auch die Grand Bisse de Lens. Dieser Wasserlauf ist ein gutes Beispiel für die verschiedenen Funktionen der Suonen in der Neuzeit, namentlich für die Landwirtschaft, das Kulturerbe und den Tourismus. Auch Wandernden hat die Grand Bisse de Lens eine erstaunlich vielfältige Palette von Erlebnissen zu bieten. Los geht die Wanderung bei der Bushaltestelle «Icogne, Les Vernasses». Zu Beginn schlängelt sich die Route auf einem idyllischen, mit Wurzeln gespickten Weg durch die üppige Vegetation. Hier gilt es, sich nicht die Zehen zu stossen – vor allem, wenn man vielleicht gerade auf ein spannendes Bötchenrennen auf der Suone konzentriert ist … Nach etwa einer halben Stunde ist der technisch anspruchsvollste und spektakulärste Teil der Wanderung erreicht: das sich an die Felswand klammernde Aquädukt, flankiert von einem steilen und luftigen, weiss-rot-weiss markierten Pfad. Zwar ist die Passage mit Geländern und Seilen gesichert, erfordert aber dennoch Trittsicherheit. Wer für diesen Abschnitt etwas Mut aufbringen musste, wird dafür beim Punkt 1029 belohnt. Hier, wo die Suone einen Knick macht, laden Sitzbänke dazu ein, eine wohlverdiente Pause einzulegen und den Panoramablick aufs Rhonetal zu geniessen. Für Letzteres steht auch ein Hightech-Aussichtsfernrohr mit Angaben zu den umliegenden Gipfeln bereit. Beschaulich geht es danach weiter in Richtung Chermignon-d’en-Bas, mal unter freiem Himmel, mal im Schatten der Bäume. Immer wieder bieten sich vom Pfad aus schöne Ausblicke auf die Ebene, durch die sich die Rhone wie eine riesige Version einer Suone zieht. Mit leichtem Bedauern lässt man den ruhigen Wasserlauf hinter sich und absolviert die letzten Meter bis zur Bushaltestelle «Chermignon, Diogne» an der lärmigen Kantonsstrasse.
Picco d’entusiasmo nell’Entlebuch Nr. 2314
Flühli LU, Post — Escholzmatt • LU

Picco d’entusiasmo nell’Entlebuch

Questa escursione si snoda attraverso la riserva della biosfera dell’Entlebuch riconosciuta dall’UNESCO ed è ideale per tutti coloro che desiderano andare alla scoperta del caratteristico paesaggio con le sue torbiere, i suoi boschi e pascoli. Punto di partenza è Flühli, il cui inconfondibile albergo storico con il suo imponente tetto a botte non passa inosservato. Nel 1899 il maestro vetraio Leo Enzmann riconobbe l’importanza del turismo e trasformò la modesta locanda in un imponente centro termale, splendida testimonianza della belle époque nello stile architettonico svizzero. Fino ad oggi il suo aspetto esteriore è rimasto pressoché immutato e ricorda tuttora i tempi in cui gli ospiti arrivavano con la diligenza postale per le cure termali. Da Flühli il sentiero costeggia il corso della Kleine Emme prima di diramarsi verso ovest presso Schintmoos e di salire gradualmente in quota. Di tanto in tanto si aprono suggestive vedute panoramiche sulle colline circostanti e sui vasti pascoli punteggiati di insediamenti rurali sparsi. Un’ultima ripida salita conduce infine al punto 1680. Chi vuole può scendere da qui direttamente a Escholzmatt risparmiando così 40 minuti di cammino. È però molto più gratificante prolungare l’entusiasmo passando per Beichlen e godersi la vista panoramica sulle Alpi bernesi e della Svizzera centrale, dall’Emmental fino al Chasseral.
Zum Lago Vago, dem türkisfarbenen Bergsee Nr. 2346
Forcola di Livigno • GR

Zum Lago Vago, dem türkisfarbenen Bergsee

Rundum ein Augenschmaus, dazu noch eine abwechslungsreiche und spannende Wegführung – das verspricht diese Gipfeltour. Am besten wählt man einen sonnigen Tag, denn erst dann kommen die Farben des Sees und des Gesteins so richtig zur Geltung. Bis zum Lago Vago ist es eine leichte Bergwanderung, auch noch bis zum Gratansatz. Wer weiter will, benötigt einen sicheren Tritt und Schwindelfreiheit. Zwar bewegt man sich am Gipfelkamm meist durch Gehgelände, doch recht exponiert, hie und da müssen die Hände eingesetzt werden. Die Wanderung beginnt auf dem Forcola di Livigno und folgt zunächst der Grenzlinie zwischen dem Engadin und dem Veltlin. Am Grenzstein auf der Passhöhe biegt man in den Pfad südöstlich bergwärts, vorbei an der Madonna delle Acque, ins Val Orsera. Bei P. 2461 – nun schon in Italien – gabelt sich der Weg und man biegt links ab. Al Vach und Lach dal Vach steht auf den Wegweisern, Monte Vago und Lago Vago im lokalen Dialekt. Vach vom lateinischen vacuum, also «leer», bezeichnet das öde und unbewirtschaftete Gelände, das das Gebiet des Monte Vago charakterisiert. Der italienisierte Name Vago steht für «instabil», wie ein Grossteil der Hänge hier. Nach einem steilen Aufstieg schlängelt sich die Route nordöstlich zum Kar des Monte Vago, in das sich der See bettet. Viele wollen der leuchtenden Perle nahe sein, das zeigt ein Trampelpfad ans Ufer hinunter. Der offizielle Wanderweg führt oberhalb des Sees durch Blockwerk zum Gratansatz des Monte Vago bei P. 2906. Nun geht es rechts der felsigen Kammschneide und den rot-weiss-roten Markierungen nach auf den Gipfel, wo man sich ins Gipfelbuch eintragen kann. Traumhaft die Rundschau: die Berninagruppe, das Hochtal von Livigno, Ortler und Königsspitze stechen hervor. Auf dem gleichen Weg kehrt man zurück. Früher konnte auf dem Forcola di Livigno auch übernachtet werden, das ist seit einigen Jahren leider nicht mehr möglich.
Attraverso la fresca gola di Choleren Nr. 2313
Hünibach, Seematte — Steffisburg, Bösbach • BE

Attraverso la fresca gola di Choleren

Il punto di partenza di questa variegata escursione si trova a Hünibach. Da lì il sentiero si snoda dapprima attraverso un boschetto in direzione della gola di Choleren. Appena varcato l’ingresso della gola, una fresca brezza rinfresca l’aria, un vero sollievo soprattutto nelle calde giornate estive. La gola di Choleren entusiasma con le sue fragorose cascate, i gorgoglianti ruscelli e lo scenario quasi esotico. Grazie al clima fresco e all’impressionante natura, risulta più facile risalire lungo il sentiero, che a tratti è ripido. Strada facendo si trovano diversi angoli ideali per fare una sosta, riprendere fiato e godere della speciale atmosfera. Dopo la salita, attraversando una strada si raggiunge l’idillico villaggio di Goldiwil. Da qui inizia la discesa verso Steffisburg. Il percorso è molto vario e conduce attraverso prati verdi, fattorie tradizionali e boschi ombrosi, prima di scendere lungo tratti asfaltati direttamente alla fermata dell’autobus a Steffisburg. Questa escursione è particolarmente piacevole nelle giornate di canicola: la rinfrescante brezza della gola di Choleren e la varietà paesaggistica rendono l’escursione ideale per grandi e piccini.
Die kontinentale Wasserscheide in Uri Nr. 2345
Furka Passhöhe — Realp • UR

Die kontinentale Wasserscheide in Uri

Es gibt weltweit nur wenige Punkte, von denen das Wasser in drei verschiedene Meere abfliesst. Einer davon liegt im Gotthardmassiv auf 3025 Metern über Meer, weit oberhalb der Rotondohütte SAC, an der Grenze der Kantone Uri, Wallis und Tessin. Fällt hier Regen, gelangt er entweder in die Adria, ins Mittelmeer oder in die Nordsee. Dreifache kontinentale Wasserscheide nennt sich ein solcher Punkt im Fachjargon. Auf einer zweitägigen Wanderung kann man diesen speziellen Ort erkunden – und noch viel mehr. Ausgangspunkt ist der Furkapass. Von der Postautohaltestelle führt der Wanderweg südostwärts in Richtung Rotondohütte. Viele Zwischenziele, an denen man sich orientieren könnte, gibt es unterwegs nicht. Durch eine karge Landschaft mit vielen Bächen und kleinen Seen und einigen steilen Alpweiden mit Rindern und Yaks geht es in stetigem Auf und Ab der SAC-Hütte auf 2573 Metern Höhe entgegen. Am zweiten Tag steht ein steiler Aufstieg via die Seen des Witenwasserengletschers zum Hüenderstock bevor. Schon dieser Punkt ist magisch: Nach Schatten, Eis und Fels lockt plötzlich das warme Licht des Südens und der Ausblick ins Val Bedretto. Ab hier ist der Weg bis zur Wasserscheide weiss-blau-weiss markiert, er ist aber gut ausgebaut und für trittsichere und schwindelfreie Wandernde gut zu meistern. Eine Metallpyramide kennzeichnet schliesslich das Ziel. Zurück geht es wieder über den Hüenderstock immer dem Grat entlang zum Hüendersattel und dann hinunter bis auf die riesige Schwemmebene Im Tälli unterhalb der Rotondohütte. Wer einen Tag länger Zeit hat, kann nochmals in der Hütte übernachten. Alle anderen steigen zur Alp Oberstafel ab, wo der Wanderweg ins Tal der Witenwasserenreuss mündet. Dieses führt bis nach Realp, von wo ein Zug ins Goms oder nach Andermatt fährt.
Canali d’irrigazione e panorama sul Foggenhorn Nr. 2312
Belalp • VS

Canali d’irrigazione e panorama sul Foggenhorn

Durante l’escursione sul Foggenhorn gli amanti degli antichi canali d’irrigazione (chiamati «bisse» in francese e «suonen» in tedesco) troveranno pane per i loro denti, così come gli alpinisti. L’itinerario si snoda in mezzo a chalet, baite e impianti di risalita sul Belalp, per raggiungere dopo due chilometri circa il canale d’irrigazione Nessjeri, che risale al XV secolo e ancora oggi trasporta acqua a oltre 2000 metri sul livello del mare. Mentre qui l’acqua il canale d’irrigazione scorre gorgogliando e poi scompare, la valle si apre un po’ di più a ogni passo. La veduta spazia dal Passo della Furka al Cervino e dal Monte Leone fino al Geisshorn. Dopo circa un’ora e mezzo di cammino, il sentiero di montagna si dirama verso destra e attraversa il canale per proseguire in salita verso il Foggenhorn. Lungo stretti tornanti, il gradevole sentiero conduce faticosamente alla vetta, dove il cuore batterà più forte per l’erta salita e per il magnifico panorama. Dopo una breve discesa, vi aspetta ancora una breve risalita lungo il Bälgrat, prima che la discesa verso Belalp diventi più ripida. Con un pizzico di fortuna la si può affrontare insieme all’animale araldico che campeggia sullo stemma di Belalp: la capra vallesana dal collo nero.
Auf einsamen Jurahöhen bei St-Ursanne Nr. 2344
St-Ursanne, gare • JU

Auf einsamen Jurahöhen bei St-Ursanne

St-Ursanne, das mittelalterliche Städtchen am Doubs im Kanton Jura, besticht durch seine gut erhaltene Altstadt und die ruhige Lage zwischen Fluss und Felsen. Doch hinter der idyllischen Fassade verbirgt sich ein düsteres Kapitel: Wie vielerorts in Europa kam es auch in diesem abgelegenen Juratal im 16. und 17. Jahrhundert zu Hexenverfolgungen. Kurz nach dem Start am Bahnhof Richtung Westen biegt der Wanderweg rechts ab und führt auf einem waldigen Skulpturenweg den Hang hinauf. Die Luft ist frisch, Vögel zwitschern, und Schmetterlinge flattern umher. Ein steiler Aufstieg zum Bauernhof Outremont folgt, wo man sich im Hoflädeli mit Spezialitäten eindecken kann. Nach einem weiteren Anstieg ist die Anhöhe über Outremont erreicht. Auf einer Krete führt der Höhenweg nordöstlich durch einen lichten, verträumten Wald. Zur Linken fällt der Blick auf die grüne Ajoie und das benachbarte Frankreich mit den Vogesen. Zur Rechten eröffnet sich ein fantastischer Panoramablick auf die Clos du Doubs, den Chasseral und die Berner Alpen. Schliesslich biegt der Wanderweg in einem rechten Winkel ab und führt über eine Juraweide hinunter zum Hof Montgremay. Die Abzweigung ist signalisiert, aber die Wegspur nur schwer erkennbar. Bei Les Malettes verläuft der Weg kurzzeitig entlang der Passstrasse, und es ist etwas Vorsicht vor dem Verkehr geboten. Wenig später, bei La Caquerelle, bietet sich ein Zwischenstopp im Restaurant an, bevor es über Wiesen und Weiden sanft den Hügel hinuntergeht. Wieder im Tal unten angekommen, findet man sich plötzlich der Autobahneinfahrt von St-Ursanne gegenüber. Ein kurzer, lauter Abschnitt, bevor die Wanderung mit dem imposanten Eisenbahnviadukt Combe Maran, der lauschigen Flusslandschaft und dem etwas weiter flussabwärts gelegenen Altstädtchen nochmals einige Höhepunkte liefert.
Alpine Rundwanderung im Herzen des Glarnerlandes Nr. 2343
Mettmen • GL

Alpine Rundwanderung im Herzen des Glarnerlandes

Zwischen den beiden Glarner Haupttälern, die von Schwanden Richtung Linthal und Elm ziehen, liegt eine fein ziselierte Berglandschaft mit dem Gross Kärpf (2794 m) als höchstem Gipfel. Zusammen mit der Matzlenstock- und der Gandstockkette bildet sich eine grosse, u-förmige Gipfelkette um den Stausee Garichti im Herzen des Gebietes. Das Gebiet ist das älteste erhaltene Wildschutzgebiet in Europa und wurde besonders zum Schutz von Gämsen, Rothirschen und Steinböcken eingerichtet. Weniger bekannt ist, dass es auch für Kreuzottern gute Lebensräume bietet. Die Tiere brauchen sowohl Höhlen und Spalten als Versteck als auch ein gutes Angebot von kleinen Nagern als Beute. Beides finden sie an Plätzen mit reichlich Steinen und einer guten Kraut- und Strauchschicht. Eine lohnende, etwa dreieinhalbstündige Rundwanderung führt in einem grossen Bogen von der Bergstation Mettmen zum Seebödeli, unter dem Gandstock durch und zurück zum Ausgangspunkt. Die Route verläuft meistens durch locker mit Bäumen oder Wäldchen durchsetzte Alpweiden und in den höheren Bereichen durch freie Wiesen und Weiden; damit hat man fast immer einen tollen Blick hinüber zum Glärnisch oder südlich ins Kärpf-Gebiet und weiter in die Glarner Alpen bis zum Tödi. Ein wunderbares Pausenplätzchen bietet sich beim Seebödeli, beim nördlichsten Punkt der Wanderung, an; hier öffnet sich der Blick auch kurz nach Norden und Osten Richtung Schilt und Spitzmeilen. Die Traverse unter dem Gandstock ist eine weiss-blaue-weisse, alpine Route. Der Weg ist manchmal nicht sichtbar, und im Gebiet Breitrus geht es durch steile Abhänge – die Route sollte man nur bei trockenen Bedingungen angehen. Kurz vor Widerstein steht ein hölzerner Wildbeobachtungsturm, dann geht es hinab zum Stausee Garichti und zurück zur Bergstation der Luftseilbahn.
Von der Schweibenalp dem Wasser folgend Nr. 2342
Brienzerberg, Bramisegg — Iseltwald, Dorfplatz • BE

Von der Schweibenalp dem Wasser folgend

Eine Alp, die schon die Druiden als Kraftplatz ehrten; ein magischer Wasserfall, dem man nicht nur hautnah folgt, hinter dessen Vorhang man auch durchschlüpfen kann; ein Hotel, das wie ein Märchenschloss aussieht; ein verwunschener Uferweg, der durch einen der letzten Urwälder der Schweiz führt; intime Badeplätze am türkis leuchtenden Brienzersee – diese Wanderung strotzt vor Höhepunkten, konfrontiert zwischendurch aber auch mit Übertourismus, zum Glück aber nur an ein paar Punkten wie rund um das Grandhotel Giessbach, bei der Standseilbahn und an der Schifflände von Iseltwald. Dazwischen ist man oft einsam auf den Pfaden unterwegs. Von der Postautohaltestelle Bramisegg erreicht man über ein in den Fels gehauenes Zufahrtssträsschen südwestlich durch die Giessbachschlucht in nur einer Viertelstunde die Schweibenalp, wo der Permakultur-Erlebnispfad in einen nachahmenswerten Kosmos entführt. Faszinierend auch das Wildbienenbiotop, das in den letzten zwei Jahren entstand. Viele Wild- und Nutzpflanzen sind darauf angewiesen, dass sie von bestäubenden Insekten besucht werden, um überhaupt Samen und Früchte ausbilden zu können. Eine wichtige Rolle unter den Bestäubern nehmen die Honig- und Wildbienen ein. Kaum vorstellbar, dass es an die 700 verschiedene Arten allein in der Schweiz geben soll – solange man ihnen nicht die Lebensgrundlage nimmt. Einmal im Monat finden auf der Schweibenalp Führungen statt, bei denen man viel Hintergrundwissen erfährt. Beim Haupthaus gibt ein gelber Wegweiser die Richtung vor. Ein steiler Pfad windet sich entlang der Wasserfallstufen durch die Giessbachschlucht zum Grandhotel hinunter, wo man entweder mit der historischen Standseilbahn oder über den Wanderweg den Brienzersee erreicht. Weiter geht es auf dem Uferpfad nach Iseltwald.
Durch Champérys Felsenkessel zur Cantine Nr. 2341
Champéry, Grand-Paradis — Champéry, Barme • VS

Durch Champérys Felsenkessel zur Cantine

Diese Wanderung verläuft zum grossen Teil entlang eines imposanten Felsenkessels zwischen den Dents du Midi und den Dents Blanches. Die Wände sind hoch und steil, mehrere Wasserfälle sprudeln mächtig von ihnen auf die grüne Alp herunter. Doch erst muss man sich dieses Naturspektakel etwas erarbeiten. Vom Bahnhof in Champéry wandert man runter nach Les Couailles – oder man nimmt das Touristenbähnli, die Navette, nach Le Grand-Paradis. Dann beginnt der Aufstieg, der aber schon nach einigen Höhenmetern durch die Cascade de la Saufla unterbrochen wird: Bevor der Weg den Bach quert, führt ein kleiner Weg rechterhand zum Wasserfall – der kurze Abstecher lohnt sich. Durch den Wald arbeiten sich die Wandernden anschliessend immer höher, bis sie auf eine Alp kommen. Nun kommt der eingangs erwähnte Abschnitt, der mehrere grosse Bäche quert – einen davon über die Hängebrücke Belle Étoile. Ausgangs des Felsenkessels lohnt sich dann ein Halt im Refuge de Bonavau – nicht nur wegen der Früchtekuchen. Nun steht ein erneuter Anstieg an. Auf dem Bergrücken angelangt, gibt es einen Abstecher zum kleinen Gipfel Signal de Bonavau. Der Blick reicht – an den Dents du Midi vorbei – bis ins Rhonetal. Fortan geht es fast nur noch bergab über Schafweiden und durch Wald. Bis die Ebene von Barme erreicht ist: Dort warten zwei Cantines auf die Wandernden. Es sind ehemalige Alpen, die durchs Aufkommen des Tourismus im 19. und 20. Jahrhundert zu kleinen Restaurants umgebaut worden sind – und heute noch Feines auf den Tisch zaubern. Man ist nicht allein, fährt doch eine Navette von Champéry nach Barme und zurück. Zudem ist es auch mit dem Auto erreichbar. Das tut der Schönheit des Fleckchens aber keinen Abbruch.
In altalena sopra la galleria del Ceneri Nr. 2340
Isone, Paese — S. Antonino, Paese • TI

In altalena sopra la galleria del Ceneri

Che emozione dondolarsi avanti e indietro su una grande altalena, con il Lago Maggiore, il Piano di Magadino e Bellinzona ai propri piedi. Questa spettacolare esperienza aerea si può vivere sulla cima del Mattro, una montagna poco appariscente che sovrasta la galleria di base del Ceneri. Per provare questa scarica di adrenalina, bisogna essere pronti ad affrontare un dislivello notevole. Inoltre, il sentiero che porta in vetta non è segnalato, non si deve soffrire di vertigini e bisogna avere un passo sicuro. L’escursione inizia dal grazioso villaggio di Isone. Attraverso boschi di faggi e castagni, si raggiunge in moderata pendenza l’alpe Pedrinasco. Circa un quarto d’ora dopo l’alpe, un masso segnavia indica la strada verso il Mattro. Solo in questo punto si abbandona il sentiero segnalato. Il cartello bianco di deviazione raffigurante l’altalena presso l’alpe Pedrinasco va ignorato, poiché questo sentiero non porta a destinazione. Una volta superato il Mattro, inizia la discesa verso S. Antonino, con una vista mozzafiato sul groviglio di strade e rotaie dove, alle spalle di Bellinzona, i treni scompaiono nella galleria di base del Ceneri e le auto si accalcano sull’autostrada del passo. Dopo Cima di Dentro, il bosco torna a essere un fedele compagno di viaggio, con numerosi castagni nodosi che costeggiano il sentiero. A 576 m/ Monte dei Pedrelli vi attende la seconda chicca della giornata. Una deviazione lungo la strada forestale in direzione di Pianaccio conduce all’Arboreto di Copera. L’area forestale sperimentale di Copera, non accessibile al pubblico, fu piantumata negli anni 1950 con 71 specie arboree, di cui 49 esotiche. Lo scopo era quello di individuare quali specie potessero sostituire il castagno, all’epoca colpito dal cancro corticale e di cui si temeva l’estinzione. La malattia si è rivelata meno aggressiva del previsto e i castagni ticinesi sono sopravvissuti. Lungo il sentiero didattico dell’Arboreto di Copera è possibile ammirare gli alberi del progetto sperimentale. Tornando sul sentiero escursionistico, si riscende in ripida pendenza attraverso il bosco. Quando il rumore dell’autostrada prende il sopravvento, la destinazione non è più molto lontana.
Vom Pischahorn ins Unterengadin in zwei Tagen Nr. 2337
Davos Laret — Lavin • GR

Vom Pischahorn ins Unterengadin in zwei Tagen

Das Pischahorn erhebt sich mehr als 1300 Meter über den Vereinatunnel und liegt etwa in der Mitte zwischen dem Weissfluhjoch und dem Piz Buin. Es verpasst zwar die 3000er-Marke knapp, bietet mit seiner freien Lage aber eine atemberaubende Rundsicht über die Gipfel um Davos und das Unterengadin. Und an Tagen mit klarer Sicht sind sogar der Ortler (3905 m) und der Piz Bernina (4048 m) im Süden und Südwesten auszumachen. Der Aufstieg von Davos Laret durch das Mönchalptal ist mit fast 1600 Höhenmetern recht anstrengend. Da lohnt sich ein früher Start, und hilfreich ist zudem, dass es kontinuierlich und fast durchgehend sanft bergauf geht. Auf etwa 2500 Metern liegt ein paar Hundert Meter rechts des Weges der herzförmige, türkis leuchtende Pischasee. Der Aufstieg ist durchgehend weiss-rot-weiss markiert; auf dem Gipfelgrat führt ein kurzer Abschnitt über einen ausgehauenen Weg in einer steilen Felswand, er ist aber bestens mit einem Halteseil gesichert. Vom Hafentälligletscher in den Nordhängen des Pischahorns ist in der Zwischenzeit leider nichts mehr zu sehen. Der Abstieg nach Säss und Vereina führt über unschwieriges Geröll, Felsplatten und schliesslich über Alpweiden. Das Berghaus Vereina sitzt wunderschön auf einer kleinen Schulter beim Zusammentreffen des Vereina-, des Vernela- und des Süser Tals. Der zweite Tag bringt nur noch einen Aufstieg von 650 Metern hoch zum Vereinapass mit sich. Besonders eindrücklich ist die karge Felslandschaft auf dem Pass, und in zwei kristallklaren Seen spiegelt sich die mächtige Pyramide des 3410 Meter hohen Piz Linard, des höchsten Berges des Unterengadins. Der Abstieg durch das Val Sagliains führt im oberen Teil durch felsdurchsetzte Alpweiden; weiter unten ist der Weg oft rumplig und uneben, sodass man nicht wie gewohnt vorwärtskommt. Vorbei an der Umsteigestation Sagliains (kein Zugang für Wandernde) geht es schliesslich zum Bahnhof in Lavin.
Dalla Valle di Blenio alla Leventina Nr. 2338
Acquacalda — Predelp • TI

Dalla Valle di Blenio alla Leventina

L’escursione non potrebbe essere più varia. Già la prima ora di cammino offre un highlight: a due passi dal Centro Pro Natura Lucomagno, ci si inoltra nella riserva forestale della Salvasèca. È costituita per metà da un bosco subalpino di abete rosso, mentre l’altra metà è ricoperta da larice e pino cembro. Con un territorio estremamente variegato, caratterizzato da torbiere alte umide e da zone rocciose e aride, la Salvasèca costituisce un habitat per numerose specie di animali. Sull’Alpe Larecc si giunge al limitare del bosco. Dopo circa due ore di cammino, si raggiunge anche il limite della vegetazione arborea. In alto sopra la gola del Ri da Larècc si sale fino a un altopiano brullo, con al centro il Lago di Cane alimentato dai numerosi Canali di Lareccio che scendono dai pizzi circostanti. Una piccola curiosità: qui – e più avanti anche dopo il Passo Predèlp – ci si trova proprio sopra la galleria di base del San Gottardo. A 2231 metri, si devia a sinistra e si trascorre l’ora di cammino successiva salendo attraverso un territorio isolato fino al Passo Predèlp, la porta della Leventina. La vista sulle montagne è mozzafiato. Un’ultima buona ora di cammino è dedicata alla discesa verso Predèlp. Seguendo la segnaletica, si arriva ai pascoli dell’Alpe Sasso Jei. Da qui in poi il sentiero è ripido e in alcuni tratti appena visibile. Sulla cotica erbosa bisogna scegliere bene dove mettere i piedi, anche per via delle vipere che adorano questo terreno. È un tratto soleggiato e umido allo stesso tempo, con l’acqua che sgorga qua e là dalla roccia. Finalmente si raggiunge l’alpe Predèlp e la sua stazione degli autobus. Se si ha ancora tempo – l’autobus per Faido parte nel tardo pomeriggio – ci si può concedere un po’ di ristoro nel vicino agriturismo.
«Chriesibluescht» nahe des Gempen Nr. 2335
Arlesheim, Dorf — Gempen, Dorf • BL

«Chriesibluescht» nahe des Gempen

Wann in den Solothurner Jura losziehen? Wenn die Kirschbäume blühen oder die Landschaft schon saftig grün ist? Beides hat seinen Reiz, ist aber nicht gleichzeitig zu haben. Wer die Kirschblüte wählt, muss Anfang bis Mitte April bereit sein, um bei einem Schönwetterfenster gleich losmarschieren zu können. Etwas gemächlicher ist der Frühling zu erleben: Erst im Mai leuchtet die Natur sattgrün. Die Tour beginnt in Arlesheim BL, genauer in der dortigen Ermitage. Es ist ein abgeschiedener Ort der Stille. Die Gartenanlage hat drei Weiher, eine Eremitenklause und zahlreiche kleinere und grössere Höhlen. Auf der Hügelspitze thront das Schloss Birseck. Wer länger an diesem friedlichen Ort weilen möchte, findet auf der Website einen Rundgang mit über 30 Stationen. Nach diesem gemächlichen Start geht es durch Wald und an Felswänden vorbei hinauf zur Schönmatt. Sie ist etwas weniger bekannt für die «Chriesibluescht» als andere Orte und deshalb nicht überlaufen. Zwischen dem gleichnamigen Restaurant und dem Weiler Stollenhäuser stehen über 1000 Obstbäume. Eine wahre Pracht, die leider über Asphalt zu durchqueren ist. Nach Stollenhäuser wird es nochmals etwas steiler, um bald darauf flach und waldig die Schartenflue zu erreichen. Der dortige Turm kann erklommen werden: Dazu braucht es einen Einfränkler, um die Drehtüre zur Treppe zu öffnen. Der Stahlturm ist 28 Meter hoch und verfügt über fünf Etagen. Von der obersten aus blickt man bei gutem Wetter weit ins Baselbiet, ins Elsass, in die Vogesen und in den Schwarzwald hinein. Etwas weniger, aber immer noch genug Weitsicht bieten die Terrasse der Bärgbeiz Gempenturm oder die einfachen Feuerstellen auf der Flue. Danach ist es noch etwa eine halbe Stunde bis Gempen Dorf.
Rund um Neuenburg in die Natur eintauchen Nr. 2336
Neuchâtel — Neuchâtel, Place Pury • NE

Rund um Neuenburg in die Natur eintauchen

Diese Kurzwanderung kann schon sehr früh im Jahr unternommen werden, um den Frühling zu begrüssen. Es ist ein naturnaher Spaziergang rund um Neuenburg, der in der Altstadt endet und je nach Lust mit einer Schiffsfahrt abgeschlossen werden kann. Der Anstieg beginnt auf der nördlichen Seite des Bahnhofs, wo über die Faubourg de la Gare, die Rue de Fontaine-André und über eine Treppe am linken Strassenrand der botanische Garten erreicht wird. Blumen aus aller Welt zeigen sich in thematischen Gärten und Gewächshäusern von ihrer schönsten Seite. Der Park und das dazugehörende Café du Jardin bieten sich zum Verweilen an, bevor der Weg hinauf nach Pierre-à-Bot ansteht. Auch dort gibt es einen Park, ein Ausflugsrestaurant und viel Platz, um sich zu vergnügen. Am westlichen Ende führt der signalisierte Wanderweg zum mächtigen Findling Pierre-à-Bot. Der Rhonegletscher hat ihn in der letzten Eiszeit vom Montblancmassiv hergetragen. Der Wanderweg quert danach zwei Hauptstrassen. Bei der nächsten Möglichkeit biegt man rechts auf einen Waldweg ab, um schon bald auf den nächsten signalisierten Wanderweg zu stossen. Dieser führt durch die Gorges du Seyon, vorbei an weissen, mit Moos bewachsenen Kalkfelsen, welche die leisen Geräusche von der Hauptstrasse ganz unten in der Schlucht vergessen lassen. Bald ist Gor de Vauseyon erreicht, wo Kännel und Mühlenräder ans vorindustrielle Zeitalter erinnern. Beim Restaurant La Maison du Prussien hat sich der Seyon vor langer Zeit tief in den Felsen gefressen. Durch ein kleines Industriegebiet stösst man schliesslich in die Stadt Neuenburg und zum eindrücklichen Château vor. Von hier geleitet einen die Escalier du Château in die Altstadt, wo es rechterhand bis zur Place Pury geht – oder noch weiter bis zur Schifflände.
Im Thurgauer Garten von Karl dem Grossen Nr. 2333
Stettfurt, Dorfzentrum — Hüttlingen-Mettendorf • TG

Im Thurgauer Garten von Karl dem Grossen

Kaiser Karl der Grosse (748 bis 814 n. Chr.) überliess nichts dem Zufall: Um die Macht über sein Riesenreich zwischen Norddeutschland und Nordspanien zu sichern und um auf seinen vielen Reisen stets versorgt zu sein, erliess er die Landgüterverordnung. Diese schrieb unter anderem exakt vor, welche 89 Nahrungs-, Würz-, Heil-, Nutz- und Symbolpflanzen auf seinen Landgütern anzubauen seien. Liselotte und Beat Baumgartner haben im thurgauischen Mettendorf einen Karlsgarten nachgebaut. Die Wanderung führt zu dem Garten und startet in Stettfurt. Nach dem Gang durchs Dorf geht es zügig bergauf zum Schloss Sonnenberg auf dem unter Naturschutz stehenden Imebärg. Zahl- und artenreich blühen die Orchideen im lichten Wald. Das Schloss indes, 2007 von einem österreichischen Financier gekauft, ist zur Dauerbaustelle ohne Besuchsmöglichkeit verkommen. Rasten kann man rund eine halbe Stunde später, auf der wohl grössten Thurgauer Sitzbank. Bestimmt ein Dutzend Menschen geniessen hier die Sicht aufs Tal des Flüsschens Lauche. Der Weg zum Getschhuuserweier und nach Lustdorf zweigt kurz vor Wetzikon TG ab. Hat man das hübsche Dorf passiert, zeigen die Wegweiser nach Felben-Wellhausen. Erneut ist ruhiges Waldwandern angesagt. Für Abwechslung sorgt der Rundweg zu den Frauenschuh-Orchideen im Gebiet Bietehart. Taucht ein altes Hinweisschild «Achtung. Quellwasser Schutzgebiet» auf, verlässt man den signalisierten Wanderweg nach rechts und folgt dem breiten Waldweg. Dieser mündet bald in einen von rechts kommenden Weg, der einen in weiten Kehren nach Mettendorf bringt. Über die Oberdorf- und die Dorfstrasse gelangt man in die Honeggstrasse zum Karlsgarten. Er kann von Mai bis September am Mittwochnachmittag frei besichtigt werden, in der übrigen Zeit auf Voranmeldung (herborama.ch). Die Dorfstrasse und nach Querung der Hauptstrasse die Bahnhofstrasse führen schliesslich zum Bahnhof Hüttlingen-Mettendorf.
Attraverso i villaggi e i boschi di castagni del Ticino Nr. 2331
Cademario, Kurhaus — Vezio, Paese • TI

Attraverso i villaggi e i boschi di castagni del Ticino

Questa escursione è dedicata in gran parte al castagno. Inizia nella selva castanile di Cademario, attraversa il castagneto di Induno con i suoi alberi imponenti e infine le selve di Mugena e Vezio. L’escursione parte dal Kurhaus Cademario. Si segue il cartello «Alpe Agra 30 min» tornando in direzione di Lugano. Dopo pochi metri, sulla destra inizia la salita. Lungo un ampio anello si costeggiano le Selve di Cademario con i castagni ancora spogli in primavera, prima di addentrarsi in un bosco misto dal colore verde chiaro. Il bivio che porta verso i due punti più alti della catena collinare può passare facilmente inosservato. Si imbocca il sentiero sulla sinistra che sale lungo una scalinata. La salita viene ripagata dalla vista sul Lago di Lugano e sulle cime, dal Monte Lema al Gradicciòli. Sull’Alpe Agra, due stagni per la protezione degli anfibi sono immersi in un lussureggiante prato verde. Ora inizia la discesa, in parte su pavimentazione dura, in direzione di Arosio. Prima di arrivare al paese, il Grotto Sgambada invita a una sosta con i deliziosi profumi provenienti dalla cucina. Da qui si segue il Sentiero tematico del castagno. Superato il castagneto di Induno con i suoi magnifici castagni secolari, l’escursione prosegue su pavimentazione dura attraverso i villaggi di Arosio e Mugena, entrambi caratterizzati da chiese di notevole interesse. L’ultima tratta attraversa le selve di Mugena e Vezio, tra boschi ombrosi dal fogliame primaverile di un verde tenue. I ruscelli che in questa stagione trasportano a valle le acque di disgelo dalle cime del Graducciòli e del Monte Magno danno vita a uno spettacolo romantico e selvaggio. La Grà di Vezio, una delle ultime tre casette per l’essiccazione delle castagne ancora attive, si trova lungo il sentiero e non passa inosservata grazie al pannello informativo. L’escursione si conclude nel villaggio di Vezio, che sembra abbandonato.
Selve castanili e una cresta nel Malcantone Nr. 2330
Arosio, Paese — Astano, Paese • TI

Selve castanili e una cresta nel Malcantone

Arosio è nota come la «capitale ticinese della castagna». È in questo piccolo villaggio in posizione panoramica che è iniziata la rinascita della cultura tradizionale ticinese a metà degli anni '90: oggi le selve vengono nuovamente curate e coltivate. Per secoli, il cosiddetto «pane dei poveri» è stato la fonte di sostentamento di molte famiglie contadine: i frutti per nutrirsi, la legna per costruire, le foglie come lettiera per il bestiame. Con l’industrializzazione e l’esodo rurale le selve, un tempo curate con attenzione, sono state abbandonate. Ad Arosio inizia la salita per l’escursione in cresta di due giorni. Il sentiero, inizialmente asfaltato, sale dapprima dolcemente e all’ombra fino a La Bassa. Qui il bosco lascia il posto a una vegetazione piuttosto arbustiva, il che trasforma la salita sempre più ripida al Gradicciòli in un’esperienza che offre panorami stupendi, ma che può anche rivelarsi impegnativa. Dalla vetta del Gradicciòli segnalata da un’imponente croce, la vista a 360° è mozzafiato: lo sguardo spazia oltre la città di Lugano verso il Mendrisiotto e l’area metropolitana di Milano, fino alle alte Alpi vallesane. Dal Gradicciòli si imbocca il sentiero della famosa escursione tra il Monte Tamaro e il Monte Lema. Il sentiero in cresta è largo e facile da percorrere e si hanno sempre davanti agli occhi i due grandi laghi ticinesi: il Lago Maggiore da un lato e il Lago di Lugano dall’altro. Sul Monte Lema si può pernottare presso una semplice struttura ricettiva oppure scendere in funivia a Miglieglia per la notte. Il secondo giorno di escursione, una discesa piacevole e meditativa si snoda praticamente sul confine tra Svizzera e Italia. Lungo una comoda ex mulattiera, si lascia la cresta soleggiata per addentrarsi prima nei boschi di betulle e poi di faggi e raggiungere quindi il villaggio di confine di Astano.
Dalla collina soleggiata al vino Nr. 2332
Cademario, Lisone — Castelrotto, Ospedale • TI

Dalla collina soleggiata al vino

Cademario è un luogo speciale. Dopo aver percorso una tortuosa strada di montagna, qui si apre uno splendido e vasto panorama. Claudio Andretta, autore del bestseller «Luoghi energetici in Ticino» scrive: «Sulle colline e nei boschi intorno al Kurhaus, ho scoperto diversi luoghi energetici in grado di donarci vitalità e ricaricarci.» Una di queste colline è coronata da una cappella. Ci si arriva partendo dalla fermata dell’autopostale «Cademario, Lisone» in direzione sud. Proprio accanto al parcheggio ci si addentra nel bosco e, passando sotto imponenti castagni, si sale sulla collina di San Bernardo. La vista è magnifica non solo su Cademario e sul Pizzo di Claro, ma anche nella direzione opposta, oltre le case di Novaggio, fino al bastione di ghiaccio del Monte Rosa. La discesa porta alla radura sopra Iseo dove, alla biforcazione vicino al Ristoro ai Gelsi, vale la pena fare una deviazione a sinistra verso la chiesa di Santa Maria, da cui si gode una vista mozzafiato sul Lago di Lugano. Nei pressi del piccolo villaggio di Iseo, si prosegue verso nord-ovest superando dei rustici, per scendere nella tranquilla Val di Pre Murasca e risalire poi verso Aranno. Un’antica mulattiera scende verso ovest fino alla Magliasina, dove delle pozze naturali dalle acque cristalline invitano a rinfrescarsi. Sull’altra sponda, si prosegue di nuovo in salita. Giunti alla biforcazione, si svolta a sinistra aggirando una collina per raggiungere Curio e il suo interessante Museo del Malcantone, dove si impara molto sulle usanze e sull’emigrazione. Da Curio, il sentiero escursionistico attraversa una conca erbosa per arrivare a Feredino e poi a Biogno. In piazza, l’itinerario svolta a sinistra su un sentiero tra i prati. Poco prima di immettersi sulla strada, a sinistra un cancello permette di accedere alla tenuta vinicola Vallombrosa che ospita una mostra d’arte all’aperto. Una volta superato l’agriturismo e attraversato la strada, si arriva subito a Castelrotto.
Un bosco rigoglioso e una cascata nel Malcantone Nr. 2329
Miglieglia, Paese • TI

Un bosco rigoglioso e una cascata nel Malcantone

Questa escursione attraverso il Malcantone offre tanta natura e una piccola lezione di storia. I villaggi di Breno e Miglieglia si sono contesi per secoli la proprietà del territorio di Tortoglio. Fortunatamente, la disputa è stata risolta all’inizio del XX secolo. Ma le due statue sulle fontane dei villaggi la richiamano ancora alla mente: l’Asino di Breno e il Mulo di Miglieglia. Tutt’oggi le persone si punzecchiano a vicenda con questi soprannomi: gli abitanti di Breno vengono chiamati «asini», quelli di Miglieglia «muli». L’escursione inizia a Miglieglia. Si cammina verso sud in direzione di Novaggio, per poi scendere lungo il sentiero di montagna fino alla Magliasina. Un fitto bosco, ricco di felci e muschio, offre una vegetazione lussureggiante. Si prosegue tra le salite e le discese del paesaggio collinare prima di raggiungere Maglio, costeggiando di nuovo il torrente, attraverso un bosco golenale di ontani bianchi. Qui, una pittoresca cascata con vasche d’acqua profonde invita a rinfrescarsi. Accanto si trova il maglio restaurato, costruito nel 1860 e azionato da una ruota idraulica, visitabile da aprile a ottobre. Accanto alla struttura c’è un piccolo chiosco. Lungo le sponde della Magliasina si prosegue fino a Rencé, dove inizia la salita verso Breno. Vale la pena gironzolare ancora un po’ tra i vicoli stretti lastricati in pietra naturale. La Fontana dell’Asino si trova proprio lungo il sentiero escursionistico che poi conduce nei castagneti. Nei pressi di Tortoglio sorge una piccola cappella con una lapide commemorativa a ricordo della riconciliazione tra i due villaggi avvenuta nel 1907. L’ultimo tratto del sentiero si snoda attraverso il bosco prima di salire sulla collina dove sorge la chiesa e attraversare il grazioso villaggio, per arrivare alla fermata dell’autobus «Miglieglia, Paese» presso la fontana il cui mulo in bronzo scalcia con le zampe posteriori verso Breno.
Eine tolle Aussicht von der Bündner Rigi aus Nr. 2328
Ilanz — Morissen, center communal • GR

Eine tolle Aussicht von der Bündner Rigi aus

Wenn es um die Aussicht geht, steht die Bündner Rigi – wie der Piz Mundaun liebevoll genannt wird – dem Zentralschweizer Namensvetter in nichts nach. Diese Frühlingswanderung führt aber nur bis zum gleichnamigen Gasthaus an der Flanke des Berges. Dort wartet ein eindrückliches 180-Grad-Panorama auf die Surselva, zahlreiche Gipfel zeigen sich von ihrer schönsten Seite. Nun gibt es diese Aussicht aber nicht einfach so. Sie muss mit 900 Höhenmetern Aufstieg verdient werden. Dieser beginnt im sehenswerten Städtlein Ilanz. Die Route bleibt wo immer möglich auf Naturwegen, zweimal gibt es aber etwas längere Abschnitte auf Asphalt. Von Weitem schon sieht man das Berghaus Bündner Rigi, das auf 1600 m ü. M. thront. Doch zuerst geht es durch den Wald nach Luven. Im hübschen Dörfchen empfiehlt sich ein Halt am historischen Brunnen, an dem die Wäscherinnen früher arbeiteten. Heute ist hier ein überdachter Picknickplatz. Danach geht es am Waldrand entlang weiter aufwärts, um über ein Strässchen bis Crest zu wandern. Nun führen Wegspuren über Blumenwiesen – ab und zu ein Blick zurück ins Tal darf darüber nicht vergessen werden. Schliesslich ist das Berghaus erreicht. Es wurde 1902 erbaut als eine der ersten Herbergen in der Surselva und hat in der Hauptsaison geöffnet. Während der restlichen Zeit wird es für künstlerische Projekte genutzt. Nun bleibt der Weg auf der Höhe und führt in den Uaul da Sogn Carli. Der Wald wurde 1874 durch eine Stiftung des Schweizer Geologen Arnold Escher von der Linth aufgeforstet. Dieser gilt als Urvater der Schweizer Alpengeologie, da er die erste geologische Karte der Schweiz mitpublizierte. Der Wald ist auf Deutsch nach ihm benannt: Escherwald. Auf einer kleinen Lichtung steht schliesslich die Kapelle Sogn Carli. Über einen sonnigen Abschnitt, gefolgt von einem Waldstück, wandert man hinunter ins Dörfchen Morissen.
Wo einst am Rhein der Salzhandel blühte Nr. 2326
Diessenhofen — Schaffhausen • TG

Wo einst am Rhein der Salzhandel blühte

Die Via Rhenana macht als eine der zwölf Hauptrouten von Kulturwege Schweiz eine der wichtigsten Wasserstrassen der alten Eidgenossenschaft erlebbar: den Hochrhein zwischen Kreuzlingen und Basel. Auf 195 Kilometern Länge führt sie durch eine Kulturlandschaft, die geprägt ist vom Fluss, von seiner Geschichte und vom Salzhandel, der auf dem Hochrhein abgewickelt worden ist. Der Abschnitt zwischen Diessenhofen und Schaffhausen bietet viel Abwechslung zwischen üppiger Natur und quirligem Stadtleben. Diessenhofen besitzt die grösste mittelalterliche Altstadt im Thurgau. Der Wanderweg vom Bahnhof zum Rhein folgt der Stadtmauer und passiert die Burg Unterhof mit ihrem markanten Turm. Bald steht man vor den Mauern des ehemaligen Klosters St. Katharinental. Die imposante Anlage beherbergt heute eine Rehabilitationsklinik. Die barocke Klosterkirche lädt zu einem Abstecher ein. Der nächste Wegabschnitt steht im Zeichen des Naturwaldreservats Schaare. Auengebiete, Moore, Tümpelchen, eine artenreiche Tier- und Pflanzengemeinschaft und eine historische Festung gibt es hier zu entdecken. Der schmale Weg schlängelt sich mal am Ufer des Rheins entlang, führt dann wieder tiefer in den Wald. Über den Fluss geht es bei der zweiten ehemaligen Klosteranlage des Tages, in Altparadies. Eine Glocke am Steg ruft den Fährmann, und in schneidiger Fahrt ist das andere Ufer bei Büsingen erreicht. Der Ort gehört politisch zu Deutschland, ist aber ganz von der Schweiz umschlossen. Mehrere Versuche für einen Staatswechsel scheiterten. Zu Fuss ist der Staatswechsel einfacher ausführbar, und alsbald findet man sich im Lindli Rheinuferpark wieder, in einer beliebten Grünanlage Schaffhausens. Die Stadt hat mit dem Salzhandel ihre Hochblüte erreicht, die stattlichen, bestens erhaltenen Häuser und ihre Erker zeugen bis heute davon. Ein Bummel durch die Altstadt beschliesst den Wandertag.