Atzmännig SSA — Atzmännig, Schutt • SG

Den ganzen Tag im Schnee

Gemächlich bringt der Sessellift die Schneeschuhläufer zur Bergstation. Dort oben beginnen die zwei Schneeschuhrouten des Atzmännig-Gebietes. Doch bevor die Schneeschuhe angeschnallt werden, geniessen die, welche an einem Vitamin-D-Defizit leiden, die Aussicht auf die Alpen und aufs Nebelmeer, aus dem sie gerade empor getragen worden sind. Hinter der Sesselliftstation beginnt die signalisierte Schneeschuhroute und führt nach einem kleinen Abstieg zwischen den Tannen zunächst den Berg hoch. Hier stehen Rigi, Churfirsten, Säntis und die Berge von Österreich in Reih und Glied. Die aussichtsreiche Tour führt dem Waldrand entlang bis man nach dem breiten Grat auf eine grosse Lichtung gelangt. Dort, beim Hinteren Rotstein, trennen sich die beiden Routen: wer gerne die lange Route nimmt, steigt rechts nochmals auf und macht die grosse Runde via Chrüzegg und Oberchamm. Linkerhand geht es ziemlich steil hinunter, perfekt um einen Gang höher zu schalten und jauchzend durch die stiebende Glitzerpracht zu rennen. Von der Fläche macht man einige Schlenker durch den Wald, bis man den prachtvollen Laubbaum einsam aber königlich mitten im Schnee stehen sieht. Von dort sind die Hinteraltschwand und das Restaurant Altschwand nur noch zwei Minuten entfernt. Die Schneeschuhroute geht auf der gegenüberliegenden Strassenseite für ungefähr 600 Meter im tiefen Schnee weiter. Dann wird die Strasse erneut gequert. Für die nächsten 200 Meter muss man auf dieser weitergehen. Je nach Schneeverhältnissen werden die Schneeschuhe dafür besser abgeschnallt. Beim alten Haus an der rechten Strassenseite bei Mittelaltschwand sind sie aber schnell wieder angezogen. Von hier führt die Route neben der kaum befahrenen Strasse, aber durch unangetasteten Schnee, bis zur Talstation Atzmännig. Wer danach noch Energie hat, meistert die Schlittenabfahrt oder fährt noch ein paar Mal die Skipiste hinunter.

Informazione

Escursione Nr. 1122

Pubblicato 2017 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

Vera In-Albon

Percorso dell'escursione

Atzmännig SSA
0:00
0:00
Schwammegg
0:27
0:27
Hinterer Rotstein
0:40
0:13
Hinteraltschwand
1:18
0:38
restaurant
Mittelaltschwand
1:45
0:27
Atzmännig, Schutt
2:10
0:25
Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

Proposte escursionistiche

Rund um Neuenburg in die Natur eintauchen Nr. 2336
Neuchâtel — Neuchâtel, Place Pury • NE

Rund um Neuenburg in die Natur eintauchen

Diese Kurzwanderung kann schon sehr früh im Jahr unternommen werden, um den Frühling zu begrüssen. Es ist ein naturnaher Spaziergang rund um Neuenburg, der in der Altstadt endet und je nach Lust mit einer Schiffsfahrt abgeschlossen werden kann. Der Anstieg beginnt auf der nördlichen Seite des Bahnhofs, wo über die Faubourg de la Gare, die Rue de Fontaine-André und über eine Treppe am linken Strassenrand der botanische Garten erreicht wird. Blumen aus aller Welt zeigen sich in thematischen Gärten und Gewächshäusern von ihrer schönsten Seite. Der Park und das dazugehörende Café du Jardin bieten sich zum Verweilen an, bevor der Weg hinauf nach Pierre-à-Bot ansteht. Auch dort gibt es einen Park, ein Ausflugsrestaurant und viel Platz, um sich zu vergnügen. Am westlichen Ende führt der signalisierte Wanderweg zum mächtigen Findling Pierre-à-Bot. Der Rhonegletscher hat ihn in der letzten Eiszeit vom Montblancmassiv hergetragen. Der Wanderweg quert danach zwei Hauptstrassen. Bei der nächsten Möglichkeit biegt man rechts auf einen Waldweg ab, um schon bald auf den nächsten signalisierten Wanderweg zu stossen. Dieser führt durch die Gorges du Seyon, vorbei an weissen, mit Moos bewachsenen Kalkfelsen, welche die leisen Geräusche von der Hauptstrasse ganz unten in der Schlucht vergessen lassen. Bald ist Gor de Vauseyon erreicht, wo Kännel und Mühlenräder ans vorindustrielle Zeitalter erinnern. Beim Restaurant La Maison du Prussien hat sich der Seyon vor langer Zeit tief in den Felsen gefressen. Durch ein kleines Industriegebiet stösst man schliesslich in die Stadt Neuenburg und zum eindrücklichen Château vor. Von hier geleitet einen die Escalier du Château in die Altstadt, wo es rechterhand bis zur Place Pury geht – oder noch weiter bis zur Schifflände.
Leichte Schneeschuhwanderung auf dem Niederbauen Nr. 2199
Niederbauen • NW

Leichte Schneeschuhwanderung auf dem Niederbauen

Der Niederbauen NW eignet sich für alle, die gern herrliche Aussichten geniessen. Hoch über dem Knie gelegen, das der Vierwaldstättersee und der Urnersee bilden, bietet er See- und Bergsichten zuhauf. Von Emmetten aus erreicht man das Hochplateau bequem mit einer Achtergondel. Oben warten diverse Angebote: Wanderrouten, ein Wildbeobachtungspfad, Ausflüge in Alpkäsereien oder, für Mutige, gar ein Gleitschirmflug. Im Winter verwandelt sich der Niederbauen in ein Schneeschuh-Mekka. Verschiedene Touren stehen zur Auswahl, alle beginnen beim Berggasthaus Niederbauen, das gleich bei der Gondelstation gelegen ist. Der gut präparierte Weg führt zuerst etwas bergan und dann flach ins Innere des Plateaus Richtung Alp Ebnet. Nach einigen Hundert Metern gilt es, sich für eine der Routen zu entscheiden. Wir nehmen den Weg, der weiter Richtung Ebnet und dann zum Stäckenmattboden führt. Der Schnee knirscht unter den Schneeschuhen, die man zum Beispiel an der Gondeltalstation mieten kann. Linker Hand führt ein Pfad empor zur nahe gelegenen Alp Tritt, die bei schönem Wetter im Beizli Käsespezialitäten anbietet. Nach Ebnet steigt der Weg etwas an. Links erhebt sich der Niderbauen Chulm mit seinen 1923 Metern über Meer, der nicht auf einer offiziellen Schneeschuhroute begehbar ist. Wir gehen geradeaus weiter durch ein kleines Fichtenwäldchen bis auf einen Felskopf, den Hundschopf. Von dieser Kanzel aus schaut man auf den Urnersee, bis nach Altdorf und in die Urner Berge. Vom Hundschopf geht es wieder etwas zurück, dann linker Hand abwärts auf den Stäckenmattboden und von dort über Hölloch wieder hoch zum Berggasthaus Niederbauen. Dort gibts eine Stärkung – und in der Gondelbahn einen letzten tollen Ausblick auf den Vierwaldstättersee und seine Umgebung.
Winterliche Freiberge Nr. 2114
Les Breuleux • JU

Winterliche Freiberge

Diese Schneeschuhwanderung führt im leichten Auf und Ab über jurassische Wytweiden. Es handelt sich dabei um die für die Freiberge typische Kulturlandschaft. Wald und Weiden wechseln sich hier ab, und in den Weiden stehen solitäre, mächtige Tannen, die den Tieren im Sommer Schatten spenden. Wytweiden sind meist Gemeineigentum, auf das die Bauern im Sommer ihre Tiere, Kühe und Pferde, zum freien Auslauf treiben. Die Wytweiden, die man auf der Wanderung südlich von Les Breuleux durchstreift, könnten schöner nicht sein. Da gibt es keinen Hof und keinen Weiler, stattdessen eine weite, schöne Winterlandschaft. Unterwegs fallen die Windräder auf dem Mont Crosin auf. Von Weitem schon kann man sie sehen und hören. Und man trifft auch auf die dorfeigene kleine Skistation Les Breuleux mit einer Buvette, wo man einkehren und von dort aus den Kindern beim fröhlichen Schlitteln und Skifahren zusehen kann. Alles ganz ohne Beschallung. Hier ist auch schon die Hälfte der Wanderung erreicht. Der zweite Teil des Schneeschuhtrails führt wieder über Wytweiden. Diesmal sind sie mit Dolinen übersät. Sie sind mit Holzlatten eingezäunt, damit sich kein Tier verletzen kann. Nach einem letzten kurzen Aufstieg erreicht man den Dorfrand von Les Breuleux.
Von St-Blaise nach Le Landeron Nr. 1206
St-Blaise — Le Landeron • NE

Von St-Blaise nach Le Landeron

Weinbaugegenden bilden mit ihren Weinbergen und typischen Dörfern eine harmonische Einheit. Die Wanderung von Saint-Blaise nach Le Landeron liefert den besten Beweis dafür. Sie beginnt im hoch über Neuenburg gelegenen Saint-Blaise beim SBB-Bahnhof - einem der beiden Bahnhöfe des Winzerdorfes. Nach einem ersten und zugleich letzten Blick auf den Neuenburgersee führt der Weg in den Wald. Er wird dort nach und nach schmaler. Mal geht es hinauf, mal hinunter. Die Region Entre-deux-Lacs ist durch die Bäume hindurch erkennbar. Dieses flache Gebiet wurde vor einigen Jahrzehnten als wichtiges Zentrum für die wirtschaftliche Entwicklung definiert. In Cornaux folgt man der Rue des Fontaines, die von schönen Häusern aus dem 18. Jahrhundert gesäumt ist. Am Ortsausgang führt die Route den Weinreben entlang. Kurz vor Cressier taucht das Schloss Jeanjaquet aus dem Nichts auf. Dieses wunderschöne private Anwesen im neogotischen Stil wurde 1872 auf einer römischen Stätte errichtet. Ein wenig weiter weg ist Cressier mit seinen Häusern aus gelbem Hauterive-Stein und seinem um 1610 errichteten Schloss zu sehen. Hier, wie in allen Ortschaften entlang der Wanderung, fehlt es nicht an Weinkellereien, in denen man degustieren kann. Ein steiler Anstieg führt anschliessend nach Combes, von wo aus man die auf einer Anhöhe stehende Kapelle aus dem 17. Jahrhundert und den Bielersee sieht. An Weinbergen vorbei führt der Weg nach Le Landeron, dem Endpunkt der Wanderung. Wer Lust hat, besucht noch die Altstadt von Le Landeron, die sich rund 800 m südlich vom Bahnhof befindet.

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San Gallo Svizzera nord-orientale Escursione con le ciaspole Inverno Escursione pomeridiana per le famiglie Media

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